DIV-Konferenz 2021

Die diesjährige virtuelle #DIVKon21 Konferenz-Woche wird sich vom 08.–11. November 2021 aktuellen Fragen und Perspektiven der Zukunftsfähigkeit durch eine digitale Transformation der Daseinsvorsorge widmen. Wir bringen relevante Akteure zusammen, um uns gemeinsam über aktuelle Fragen, Herausforderungen und gute Beispiele für eine digital sinnvoll unterstützte Daseinsvorsorge und Zukunftsfähigkeit durch intelligente Vernetzung auszutauschen. Wir wollen im aktiven Meinungs- und Ideendiskurs voneinander lernen sowie neue konkrete Umsetzungsideen und Projekte identifizieren.

Das Programm der #DIVKon21 ist entlang von sechs wesentlichen Teilaspekten der digitalen Transformation der Daseinsvorsorge strukturiert:

  1. Digitale Souveränität
  2. Digitale Teilhabe
  3. Gemeinwohlorientierte Digitalisierung
  4. Digitale Resilienz
  5. Digitalisierung und Nachhaltigkeit
  6. Kooperative Digitalisierung

Die #DIVKon21 wird als Online-Konferenz über vier Tage mit interaktiven Sessions durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Veranstaltung richtet sich an Macherinnen und Macher, Entscheider und Entscheiderinnen sowie Interessierte aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Hier werden gemeinsam Erfahrungen ausgetauscht, von konkreten Lösungsideen und deren Umsetzung berichtet und Anderen Inspiration geboten.

Organisation und Format

Von Montag bis Donnerstag wird es in acht Zeitslots jeweils vormittags und nachmittags verschiedene parallele Sessions geben, die sich der Umsetzung und kooperativen Digitalisierung der ausgewählten Themenbereiche der Daseinsvorsorge widmen. Die Sessions werden eine Dauer von 60–90 Minuten und unterschiedliche Formate haben (Vortrag, Diskussionsrunde, Streitgespräch, Workshop o. a.).

Erste Sessionvorschläge adressieren zum Beispiel:

  • Rechtlich-regulatorische Rahmensetzungen (Deutschland und EU)
  • Ethik und Verantwortung für die intelligente Vernetzung in Kommunen
  • Resilienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Krise
  • Nachhaltigkeit und digitale Balance
  • Open Government
  • Digitalisierung im Energiesystem
  • Digitale Teilhabe durch Quartiersentwicklung
  • Digitale Kaffeerunde: Praxisberichte aus deutschen Kommunen

Zum Ende der Konferenz folgt am 11. November 2021 eine Abschlusssession, die einen Bogen über alle Einzelveranstaltungen der Woche spannt, die Diskussion und Impulse der Eröffnungsveranstaltung wieder aufgreift und die Ergebnisse und Erfahrungen aus allen Sessions in einem Wochenrückblick zusammenfasst.

Worüber wollen wir uns warum austauschen?

Die digitale Vernetzung der Infrastruktursektoren Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und der öffentlichen Verwaltung ist ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge unserer Gesellschaft. Hier, ebenso wie in der digitalen Transformation von Städten und Regionen unter dem Begriff „Smart City/Smart Region“, wird deutlich, wie sehr sich die Anforderungen und Erwartungen an eine Sicherung des „eigenständigen Daseins“ und der Zukunftsfähigkeit auf dem Weg in die digitale Gesellschaft verändern.

Diese Entwicklung bewusst und nachhaltig zu gestalten erfordert einen offenen und fundierten Diskurs. Hierfür bietet die #DIVKon21 einen gemeinsamen Raum, vielfältige Impulse und Erfahrungsberichte. Alle Sessions sollen sich dadurch auszeichnen, dass sie zu einem interaktiven Austausch zur Zukunftsfähigkeit durch digitale Transformation der Daseinsvorsorge einladen und gute Beispiele für die praktische Umsetzung anhand konkreter Projekte zugänglich machen, wie diese Zukunft heute bereits gestaltet wird.

Themenblock 1: Digitale Souveränität

Digitale Souveränität garantiert den Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Unternehmen, Institutionen und Behörden die Möglichkeiten, die Rechte und die Entwicklung von Fähigkeiten, um in der digitalen Welt selbstbestimmt und sicher handeln zu können. Wir wollen uns mit diesem Thema aus verschiedenen Perspektiven befassen, da die digitale Souveränität der Infrastruktur, Daten, Algorithmen, Bildung, Software und Hardware heute und in Zukunft einen Grundpfeiler der Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit unserer Gesellschaft darstellt, der gemeinsam weiter gestärkt und ausgebaut werden muss.

Themenpaten: Dr. Rahild Neuburger, Jens Opitz

Themenblock 2: Digitale Teilhabe

Digitale Teilhabe bezeichnet die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, umfassend an den Angeboten und Gestaltungsmöglichkeiten einer zunehmend digitalen Gesellschaft partizipieren zu können. Die Potenziale intelligent vernetzter Städte und Regionen für digitale Teilhabe und gleichwertige Lebensbedingungen müssen künftig noch stärker als strategische Ressource der Daseinsvorsorge genutzt werden. Wir wollen uns mit den Teilnehmenden der Konferenz darüber austauschen, von welchen guten Beispielen für eine konkrete Umsetzung digitaler Teilhabe in den verschiedenen Bereichen der intelligenten Vernetzung Städte und Regionen voneinander lernen können und wie mehr Teilhabe durch Beteiligung an der Entwicklung von smarten Quartieren erreicht werden kann.

Themenpaten: Annette Hillebrand, Sandy Jahn

Themenblock 3: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Gemeinwohlorientierte Digitalisierung bezieht die sozialen Konsequenzen der digitalen Transformation und die Auswirkungen auf das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger mit ein. Digitalisierung sollte in erster Linie für die Menschen gestaltet werden. Den Austausch hierzu möchten wir in verschiedenen Sessions gestalten. Schwerpunktthemen sind die Handlungsfelder E-Government (z. B. OZG-Umsetzung, Registermodernisierung), Sichere Digitale Identitäten (z. B. SSI, Wallets) sowie Smart City / Smart Region (z. B. kooperative Dateninfrastrukturen, Digitale Stadtgesellschaft).

Themenpaten: Marco Brunzel, Tanja Krins

Themenblock 4: Digitale Resilienz

Resilienz für Unternehmen, Organisationen aber auch kritische Infrastrukturen bezeichnet im Allgemeinen die Fähigkeit, Veränderungen in der Umgebung aufzunehmen und sich an diese anzupassen. Im ökonomischen Kontext wird darunter die Widerstands- und Krisenfestigkeit von Ökosystemen verstanden. Treiber wie Digitalisierung als auch Dezentralisierung sind stark resilienzbestimmende Faktoren. Gerade durch den Einsatz digitaler Technologien und den Aufbau digitaler Netzwerke können die bestehenden Ökosysteme – orientiert an den Bedürfnissen der Märkte – die eigene Flexibilität und Anpassungsfähigkeit deutlich steigern, wodurch sich ihre Widerstands- und Krisenfestigkeit stark verändert hat und ständig weiterentwickelt. Wir wollen bei diesem Thema im gemeinsamen Austausch voneinander lernen, wie Resilienz bewertet, gestaltet und gesteigert werden kann, um die Zukunftsfähigkeit der Daseinsvorsorge sicherzustellen.

Themenpaten: Dr. Andreas Breuer, Matthias Brucke

Themenblock 5: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Das Konzept der Nachhaltigkeit und die Technologien der Digitalisierung müssen noch viel stärker integriert betrachtet werden. Die Digitalisierung ist fest in das Leben und Zeitalter des Menschen (Anthropozän) eingezogen. Der Begriff der Nachhaltigkeit muss verstärkt die technische Dimension mitnutzen. Daher wollen wir uns in Fortführung der Themenstellungen der letztjährigen DIV-Konferenz Fragestellungen der nachhaltigen Digitalisierung und digital unterstützen Nachhaltigkeit für intelligent vernetzte Städte und Regionen im Kontext der Daseinsvorsorge stellen.

Themenpaten: Carl-Ernst Müller, Joachim Schonowski

Themenblock 6: Kooperative Digitalisierung

Neue Kooperationsformen zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen über alle Ebenen und Sektoren hinweg entwickelt werden, um eine digital unterstützte Daseinsvorsorge zu gewährleisten. Leuchttürme, Silodenken und singuläre Lösungen passen nicht in die digitale Zukunft. Wir wollen mit den Teilnehmenden der Konferenz diskutieren, wie die notwendigen Freiräume für die bevorstehenden Zukunftsaufgaben geschaffen und ausgestaltet werden können, welche methodischen Ansätze es gibt und wie eine institutionenübergreifende Kooperation gestaltet werden kann.

Themenpaten: Matthias Brucke, Jens Mühlner

Programm

Mitwirkende

Dr. Andreas Breuer

E.ON SE und Leiter der Expertengruppe Intelligente Energienetze

Themenblock 4: Digitale Resilienz

Matthias Brucke

Inhaber embeteco GmbH & Co. KG und Co-Vorsitzender der Expertengruppe Smart Cities/Smart Regions des Digital-Gipfels

Matthias Brucke ist Unternehmer, Netzwerker und Digitalpionier der ersten Stunde. Nach einem Start in der digitalen Welt am C64 im Jahr 1982, der Schule und einem Studium der Technischen Informatik wechselte er in die Forschung und war dort viele Jahre in verschiedenen Führungspositionen aktiv. 2013 gründete er mit Kollegen die embeteco GmbH & Co. KG und verantwortet dort die Bereiche Vision und Strategie. Seine besondere Stärke ist, neben dem tiefen Verständnis von Innovationsmethoden und Technologie die gute Vernetzung mit klugen Menschen in den unterschiedlichsten Fachgebieten. Er engagiert sich als Gutachter für verschiedene nationale und europäische Förderprogramme, als Dozent, als Fachgruppen- / Arbeitskreisleiter in Netzwerken und Verbänden sowie in der nationalen und internationalen Standardisierung. Seit mehreren Jahren leitet er die Expertengruppe Smart City / Smart Region im Nationalen Digitalgipfel.

Themenblock 4: Digitale Resilienz

Themenblock 6: Kooperative Digitalisierung

Marco Brunzel

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und Co-Leiter der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze

Themenblock 3: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Alex Dieke

Initiative Stadt.Land.Digital

Themenblock 2: Digitale Teilhabe

Sandy Jahn

Referentin Bildung und Digitalkompetenzen bei der Initiative D21 e.V.

Sandy Jahn ist seit Dezember 2019 Referentin für Bildung und Digitalkompetenzen bei der Initiative D21 e. V. Hier setzt sie sich dafür ein, dass alle Mitglieder unserer Gesellschaft bestmöglich die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen können, indem sie die notwendigen Kompetenzen erwerben und Bildung durch digitale Medien und Geräte breiter und individualisierter zugänglich sind. Zuvor war sie Beraterin für die öffentliche Hand in den Bereichen Bildung, Soziales und Digitales. Sandy Jahn hat Psychologie und Mensch-Maschine-Interaktion in Berlin studiert und war einige Jahre am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin tätig. Neben ihrem digitalen Ehrenamt schlägt ihr Herz für empirische Sozialforschung und gemeinwohlorientierte Datennutzung.

Themenblock 2: Digitale Teilhabe

Annette Hillebrand

Initiative Stadt.Land.Digital

Themenblock 2: Digitale Teilhabe

Tanja Krins

Stadt Köln und Co-Leiterin der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze

Tanja Krins leitet in der Stabsstelle Digitalisierung der Stadtverwaltung Köln die Geschäftsstelle Digitale Agenda Köln. Bereits seit ihrem Studium an der RWTH Aachen beschäftigt sie sich in interdisziplinären und interkommunalen Projekten mit Digitalen Transformationsprozessen und Projekten der Verwaltungsmodernisierung. Innerhalb des Nationalen Digitalgipfel ist sie Co-Leiterin der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze und Mitglied der Expertengruppe Smart Cities / Smart Region in der Plattform „Innovative Digitalisierung der Wirtschaft“ sowie Sherpa in der Plattform „Digitale Verwaltung und öffentliche IT“. Als stellvertretende OB-Frau im Arbeitsausschuss „Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ zum DIN-Normenausschuss „NAGUS“ und u. a. als Mitglied im DIN Smart City Standards Forum engagiert sie sich insbesondere für die Entwicklung geeigneter Indikatoren zur Wirkungsmessung in digitalen, smarten Städten.

Themenblock 3: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Jens Mühlner

Jens Mühlner ist Executive Consultant Innovation & Technology Management im Geschäftskundenbereich T-Systems International der Deutschen Telekom AG.

Als Vorsitzender des Steuerungskreises der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung im Nationalen Digital-Gipfel und Leiter des Projektmanagements begleitet Jens Mühlner seit vielen Jahren die Entwicklung digitaler Infrastrukturen in den Sektoren Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und Verwaltung und Smart City/Smart Region. Zudem ist er Vorstand und Vorsitzender des Trägervereins der Charta digitale Vernetzung. In diesem Kontext ist Jens Mühlner zudem Mitglied des Beirats der Initiative „nachhaltig.digital“ des B.A.U.M. e.V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Weitere Beiratsmandate umfassen u.a. seine Mitgliedschaft im Ethik- und Technologiebeirat der Digitalstadt Darmstadt und im Digitalisierungsbeirat der Bildungssenatorin des Landes Bremen.

Im Deutsche Telekom Konzern hat Jens Mühlner seit seinem Eintritt im Jahr 2002 verschiedene operative Managementpositionen in der Innovationsgesellschaft T-Nova und im Großkundengeschäft T-Systems bekleidet. In seinen Linienfunktionen verantwortete er für den Geschäftskundenbereich der Deutschen Telekom zuletzt die Entwicklung und Systemintegration von IP-basierten Diensten und Plattformen.

Themenblock 6: Kooperative Digitalisierung

Carl-Ernst Müller

Koordinator nachhaltig.digital, B.A.U.M. e.V.

Carl-Ernst Müller ist gelernter Bank- und Diplomkaufmann. Als Bankkaufmann war er zehn Jahre auf Unternehmensseite tätig und zuletzt Gesamtsystemverantwortlicher im HBCI-Onlinebanking der HVB-Group. Als Diplomkaufmann mit dem Schwerpunkt Strategie- und Nachhaltigkeitsmanagement der Leuphana Universität Lüneburg war er über zehn Jahre als Managementberater an der Schnittstelle von Strategie, Projektmanagement und Kommunikation tätig.

Zuletzt arbeitete er als Führungskraft bei fischerAppelt, advisors – der Tochter für Strategieberatung einer der größten deutschen Kommunikationsagenturen. In über 50 Projekten und langjährigen Mandaten für DAX-, MDAX-, SDAX-Unternehmen, Behörden und Verbänden wurde er zum Spezialisten für die methodenbasierte Entwicklung klarer Strategiekommunikation.

Er ist Managing Director – Nachhaltigkeit und Digitalisierung beim Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. Dort koordiniert er nachhaltig.digital, die Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und B.A.U.M. in gemeinsamer Trägerschaft realisiert wird.

Themenblock 5: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Rahild Neuburger

MÜNCHNER KREIS und Ludwig-Maximilians-Universität München

Dr. Rahild Neuburger ist an der Forschungsstelle „Information, Organisation und Management“ an der LMU Munich School of Management tätig und hat dort seit ihrer Promotion viele Buch- und Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen digitalen Technologien und betriebswirtschaftlichen Themen begleitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Implikationen der Digitalisierung/Künstlichen Intelligenz auf Arbeits- und Organisationsstrukturen sowie damit zusammenhängende Fragen der Führung, Bildung/Kompetenzentwicklung, Change-Management und Arbeitsmethodik. Zudem ist sie Geschäftsführerin des MÜNCHNER KREIS und hier Koordinatorin des Arbeitskreises „Arbeit in der digitalen Welt“ sowie Mitglied des Vorstandes der Charta Digitale Vernetzung.

Themenblock 1: Digitale Souveränität

Jens Opitz

FTTX-F¡TH® Consulting

Themenblock 1: Digitale Souveränität

Joachim Schonowski

msg systems ag

Neugier, Interesse an Zusammenhängen und der stetige Drang nach neuen Erkenntnissen treiben Joachim Schonowski an.
Das Studium der Physik hat ihm ein technisches Verständnis für komplexe Sachverhalte mitgegeben. Die mehrjährige Arbeit in verschiedenen Ebenen der deutschen Telekom hat ihm zusätzlich ein breites Wissen über die gesamte IKT Branche verschafft.
Mit diesem Rüstzeug hat er sich der digitalen Transformation des kommunalen Ökosystems (Smart City) seit 2012 genährt. Dabei hat er u.a. bei den T-Labs das Smart City Innovation Lab aufgebaut und im EU H2020 Leuchtturmprojekt mySMARTLife mit der Stadt Hamburg, die Telekom Aktivitäten geleitet und umgesetzt.
Es ist ihm dabei ein Anliegen nicht nur die technische Vernetzung voranzutreiben, sondern auch vorausschauend die ökologische und die sozial-ethische Seite ganzheitlich mitzudenken. Durch den mehrjährigen Vorsitz im DIN Smart City Standards Forum, seit kurzem der Expertengruppe Smart Cities / Regions im Digital Gipfel und der Mitarbeit in verschiedenen weiteren auch internationalen Gremien ist er aktiv dabei diese Prozesse mit zu gestalten.

Themenblock 5: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Markus Wartha

President & CEO der europäischen Genossenschaft EDASCA SCE; Geschäftsführender Gesellschafter der Power Providing GmbH; Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e. V.

Seit 2001 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Power Providing GmbH, die spezialisiert ist auf Business Development und New Opportunity Management im Umfeld von IKT- und Hightech-Produkten. Die Power Providing GmbH ist Gründungsmitglied der EDASCA SCE.
Seit der Gründung der EDASCA SCE im Jahr 2015 ist Markus Wartha deren President & CEO. Die EDASCA ist ein Anbieter von cloudbasierten Lösungen für Smart Cities & Smart Regions.
Engagement in Branchenverbänden: Geschäftsführender Vorstand der Charta digitale Vernetzung e.V.; Präsident des ITS Germany e.V.; Mitglied im Hauptvorstand bei Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.; Mitglied des Bitkom AK Intelligente Mobilität und des Bitkom AK Smart City & Smart Region; Mitglied der Fokusgruppe Intelligente Mobilität der Plattform 1 des Digital Gipfels; Co-Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Verkehrsnetze und Mitglied der Expertengruppe Smart City & Smart Region der Plattform 2 des Digital-Gipfels.

 

Organisationsteam

Das Organisationsteam der DIV-Konferenz 2021 umfasst:

Beatriz Bilfinger
nachhaltig.digital / B.A.U.M. e.V.

Dr. Andreas Breuer
E.ON SE

Matthias Brucke
embeteco GmbH & Co. KG

Marco Brunzel
Metropolregion Rhein-Neckar

Alex Dieke
Geschäftsstelle Stadt.Land.Digital c/o WIK-Consult

Hinnerk Fretwurst-Schiffel
T-Systems International GmbH

Annette Hillebrand
Geschäftsstelle Stadt.Land.Digital c/o WIK-Consult

Anna-Lena Hosenfeld
Initiative „Digital für alle“

Sandy Jahn
Initiative D21 e.V.

Philipp Klein
Charta Digitale Vernetzung e.V.

Tanja Krins
Stadt Köln

Ralf Leufkes
Civitas Connect

Aila Lindenau
embeteco GmbH & Co. KG

Jens Mühlner
T-Systems International GmbH

Carl-Ernst Müller
nachhaltig.digital / B.A.U.M. e.V.

Dr. Rahild Neuburger
Ludwig-Maximilians-Universität/ MÜNCHNER KREIS

Jens Opitz
FTTX-F¡TH® Consulting

Mirko de Paoli
Bundesverband Smart City e.V.

Joachim Schonowski
msg systems ag

Markus Wartha
EDASCA SCE

Die Charta digitale Vernetzung ist ein Kodex für die verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Gesellschaft. Ihre 10 Grundsätze wurden Unternehmens-, Branchen- und Verbands-übergreifend 2014 im Rahmen des Nationalen IT-Gipfels, dem heutigen Digital-Gipfel, der Bundesregierung formuliert und von mehr als 80 Institutionen unterzeichnet. Diese Grundsätze bilden das normative Fundament einer Initiative, deren Engagement für ein gemeinsames Wertegerüst und ein nachhaltiges Verantwortungsbewusstsein in der digitalen Transformation heute mehr denn je von Bedeutung ist. Der gemeinnützige Trägerverein der Charta digitale Vernetzung zählt Unternehmen aller Größen, Verbände und Initiativen, Vertreter und Institutionen der Wissenschaft, sowie Privatpersonen zu seinen Mitgliedern. Gemeinsam wollen sie dazu beitragen, Deutschland zukunftsgerecht zu gestalten. Der Verein setzt sich daher für Politik-, Forschungs- und Bildungskohärenz in Bezug auf die digitale Transformation in Deutschland und der EU ein.

Als hochrangiges Expertengremium mit rund 300 Experten aus mehr als 150 Unternehmen und Institutionen begleitet die Fokusgruppe Intelligente Vernetzung des Digital Gipfels in neun thematischen Untergruppen die digitale Transformation der Infrastruktursektoren in Deutschland. Im Rahmen des Digital Gipfel-Prozesses werden mit dem Ziel der Sicherstellung und Weiterentwicklung geeigneter Rahmenbedingungen Empfehlungen zur Umsetzung auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene erarbeitet, um die digitale Vernetzung Deutschlands voranzubringen. Mit ihren Experten begleitet die Fokusgruppe Intelligente Vernetzung die Entwicklung an der Nahtstelle von Politik und Wirtschaft und liefert seit Jahren wichtige Beiträge für die öffentliche Debatte.

Der MÜNCHNER KREIS gibt Orientierung, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu bewältigen. Als gemeinnütziger Verein bietet der MÜNCHNER KREIS hierfür eine unabhängige, interdisziplinäre und internationale Plattform, die den aktiven und vielfältigen Diskurs zwischen Kompetenzträgern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erlaubt. Mit einer Vielzahl an Aktivitäten analysieren die Mitglieder des MÜNCHNER KREIS zukünftige Entwicklungen und generieren damit fundierte Leitgedanken zu den technischen, ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Spannungsfeld der digitalen Transformation.

Als neutrale Kooperationsplattform kommunaler Unternehmen verfolgt Civitas Connect das Ziel, die digitale Daseinsvorsorge von Städten, Regionen und Gemeinden aufzubauen und zu fördern. EVU, Stadtwerke und regionale Kommunalunternehmen finden in dem unabhängigen Verein eine leistungsfähige Plattform für den frühzeitigen, aktiven und interkommunalen Austausch, um die anstehenden Herausforderungen rund um Smart City und Smart Region voranzutreiben und zu gestalten. Hierzu gehören die gemeinsame Erarbeitung von eigenständig vor Ort umzusetzenden praktischen Lösungen, das Schließen von Investitionslücken und die Definition offener Standards. Zudem profitieren die Mitglieder von Effekten, wie beschleunigter Umsetzungen, Know-how-Transfer und wirtschaftlichen Kostenreduktionen.

In der Initiative „Digital für alle“ haben sich 27 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand zusammengeschlossen. Das einzigartige gesellschaftliche Bündnis hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen in Deutschland die Digitalisierung näher zu bringen, verständlich zu machen und aufzuzeigen, wie sie davon profitieren können. Unser Ziel ist es, digitale Teilhabe für alle zu fördern. Zu diesem Zweck haben wir den bundesweiten Digitaltag ins Leben gerufen, der dezentral Foren zum Austausch und Räume zum Erleben digitaler Technologien eröffnen soll. Auf lokaler Ebene wird die Digitalisierung ein Teil der Lebenswirklichkeit der Menschen, hier müssen wir sie diskutieren. Mit unserem Preis für digitales Miteinander würdigen wir Initiativen, denen es mit digitalen Mitteln gelingt, digitale Teilhabe und Engagement zu ermöglichen. Wir sind der Überzeugung: Nur gemeinsam können wir den digitalen Wandel erfolgreich gestalten.

Die Initiative D21 ist Deutschlands größtes gemeinnütziges Netzwerk für die Digitale Gesellschaft, bestehend aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Mandatiert durch Wirtschaft und öffentliche Hand arbeiten hier einige der besten Köpfe gemeinsam daran, die gesellschaftlichen Herausforderungen im digitalen Wandel zu durchleuchten, jährliche Lagebilder zu liefern und Debatten anzustoßen, um die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten. 1999 wurde die Initiative D21 mit dem Ziel gegründet, die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Weil die Digitalisierung umfassendes Verbesserungspotenzial für unsere Gesellschaft und den Standort Deutschland bietet, strebt die Initiative D21 ausgezeichnete Rahmenbedingungen für digitale Innovationen und eine kompetente und selbstbestimmte Digitale Gesellschaft in Deutschland an. Sie will ein Deutschland, in dem der digitale Wandel nicht nur geschieht, sondern motiviert und chancenorientiert gestaltet wird.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt mit der Initiative Stadt.Land.Digital Städte und Kommunen bei ihrer digitalen Transformation – insbesondere dabei, konkrete Strategien zu entwickeln. Die Initiative informiert, begleitet und vernetzt Kommunen, die auf dem Weg zur Kommune der Zukunft, der „intelligenten“ Stadt oder „smarten“ Region sind. Sie legt den Fokus auf die strategische Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsunternehmen, Verwaltungen, kommunalen Unternehmen, IT-Dienstleistern, Wirtschaftsfördereinrichtungen, regionalen Verbänden und Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern.

Der ITS Germany e.V. ist seit 1989 der Bundesverband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität in Deutschland. Gemeinsam mit ihren Korporativpartnern vertreten sie rund 600 Unternehmen. Ihre Mitglieder sind Hersteller von Systemen und Komponenten für digitale Intelligent Transport and Traffic Systems (ITS) sowie Dienstleister für alle Mobilitätsmodi.

Aktuell ist die Mobilität im disruptiven Wandel, für die die ITS Industrie die wichtigste Schlüsselbranche darstellt. Der bundesweite Branchenumsatz liegt bereits heute bei ca. 2 Mrd. €, mit deutlich steigender Tendenz.

Die aktive Gestaltung des Mobilitätswandels ist die gemeinsame Aufgabe aller Beteiligter aus Industrie, Politik, Verwaltung, Verbänden und Zivilgesellschaft. ITS Germany ist nicht nur Moderator, sondern Mitgestalter der zukünftigen Mobilität. Die Tätigkeitsschwerpunkte von ITS Germany liegen in der urbanen sowie nicht-urbanen Mobilität und umfassen alle Mobilitäts- und Logistikmodi zu Lande (Straße und Schiene) und zu Wasser.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist mit rund 20.000 persönlichen und 250 korporativen Mitgliedern die größte und wichtigste Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum und vertritt seit 1969 die Interessen der Informatikerinnen und Informatiker in Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Gesellschaft und Politik.

Mit 14 Fachbereichen, über 30 aktiven Regionalgruppen und unzähligen Fachgruppen ist die GI Plattform und Sprachrohr für alle Disziplinen in der Informatik. Die GI ist die Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum.

nachhaltig.digital ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. Die Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit und Digitalisierung unterstützt dabei, Aspekte der Nachhaltigkeit in digitale Änderungs- und Innovationsprozesse zu integrieren. Für den Mittelstand und seine Geschäftspartner werden Dialoge organisiert, Ideen vernetzt und über Branchengrenzen hinweg konkrete Lösungsansätze entwickelt. nachhaltig.digital ist der Ort für Ideen, Produkte, Lösungen, Inspiration und Diskussion – digital und analog, online und offline, virtuell und vor Ort. Gesucht sind alle Antworten, um die Digitalisierung zum bestmöglichen Instrument für eine lebenswerte Zukunft zu machen.

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