DIV-Konferenz 2021

Die diesjährige virtuelle #DIVKon21 Konferenz-Woche wird sich vom 08.–11. November 2021 aktuellen Fragen und Perspektiven der Zukunftsfähigkeit durch eine digitale Transformation der Daseinsvorsorge widmen. Wir bringen relevante Akteure zusammen, um uns gemeinsam über aktuelle Fragen, Herausforderungen und gute Beispiele für eine digital sinnvoll unterstützte Daseinsvorsorge und Zukunftsfähigkeit durch intelligente Vernetzung auszutauschen. Wir wollen im aktiven Meinungs- und Ideendiskurs voneinander lernen sowie neue konkrete Umsetzungsideen und Projekte identifizieren.

Das Programm der #DIVKon21 ist entlang von sechs wesentlichen Teilaspekten der digitalen Transformation der Daseinsvorsorge strukturiert:

  1. Digitale Souveränität, Montag 08.11.21 15:00-18:00 Uhr
  2. Digitale Teilhabe, Dienstag 09.11.21 09:30-12:30 Uhr
  3. Gemeinwohlorientierte Digitalisierung, Dienstag 09.11.21 16:00-18:30 Uhr
  4. Digitale Resilienz, Mittwoch 10.11.21 09:00-11:30 Uhr
  5. Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Mittwoch 10.11.21 16:00-18:30 Uhr
  6. Kooperative Digitalisierung, Donnerstag 11.11.21 09:00-12:30 Uhr

Die #DIVKon21 wird als Online-Konferenz über vier Tage mit interaktiven Sessions durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Veranstaltung richtet sich an Macherinnen und Macher, Entscheider und Entscheiderinnen sowie Interessierte aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Hier werden gemeinsam Erfahrungen ausgetauscht, von konkreten Lösungsideen und deren Umsetzung berichtet und Anderen Inspiration geboten.

Organisation und Format

Von Montag bis Donnerstag wird es in acht Zeitslots jeweils vormittags und nachmittags verschiedene parallele Sessions geben, die sich der Umsetzung und kooperativen Digitalisierung der ausgewählten Themenbereiche der Daseinsvorsorge widmen. Die Sessions werden eine Dauer von 60–90 Minuten und unterschiedliche Formate haben (Vortrag, Diskussionsrunde, Streitgespräch, Workshop o. a.).

Zum Ende der Konferenz folgt am 11. November 2021 eine Abschlusssession, die einen Bogen über alle Einzelveranstaltungen der Woche spannt, die Diskussion und Impulse der Eröffnungsveranstaltung wieder aufgreift und die Ergebnisse und Erfahrungen aus allen Sessions in einem Wochenrückblick zusammenfasst.

Worüber wollen wir uns warum austauschen?

Die digitale Vernetzung der Infrastruktursektoren Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und der öffentlichen Verwaltung ist ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge unserer Gesellschaft. Hier, ebenso wie in der digitalen Transformation von Städten und Regionen unter dem Begriff „Smart City/Smart Region“, wird deutlich, wie sehr sich die Anforderungen und Erwartungen an eine Sicherung des „eigenständigen Daseins“ und der Zukunftsfähigkeit auf dem Weg in die digitale Gesellschaft verändern.

Diese Entwicklung bewusst und nachhaltig zu gestalten erfordert einen offenen und fundierten Diskurs. Hierfür bietet die #DIVKon21 einen gemeinsamen Raum, vielfältige Impulse und Erfahrungsberichte. Alle Sessions sollen sich dadurch auszeichnen, dass sie zu einem interaktiven Austausch zur Zukunftsfähigkeit durch digitale Transformation der Daseinsvorsorge einladen und gute Beispiele für die praktische Umsetzung anhand konkreter Projekte zugänglich machen, wie diese Zukunft heute bereits gestaltet wird.

Einführungsveranstaltung – Daseinsvorsorge und Zukunftsfähigkeit durch intelligente Vernetzung

08. November 2021 | 09:00 – 11:30 Uhr

Mit der Eröffnungsveranstaltung setzen wir den Auftakt für die diesjährige Konferenzwoche. Wir geben einen Überblick, ordnen die Leitthemen ein und holen Meinungen verschiedener Akteure auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene sowie aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein.

Themenblock 1: Digitale Souveränität

08. November 2021 | 15:00 – 18:00 Uhr

Digitale Souveränität garantiert den Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Unternehmen, Institutionen und Behörden die Möglichkeiten, die Rechte und die Entwicklung von Fähigkeiten, um in der digitalen Welt selbstbestimmt und sicher handeln zu können. Wir wollen uns mit diesem Thema aus verschiedenen Perspektiven befassen, da die digitale Souveränität der Infrastruktur, Daten, Algorithmen, Bildung, Software und Hardware heute und in Zukunft einen Grundpfeiler der Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit unserer Gesellschaft darstellt, der gemeinsam weiter gestärkt und ausgebaut werden muss.

Themenpaten: Dr. Rahild Neuburger, Jens Opitz

Themenblock 2: Digitale Teilhabe

09. November 2021 | 9:30 – 12:30 Uhr

Digitale Teilhabe bezeichnet die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, umfassend an den Angeboten und Gestaltungsmöglichkeiten einer zunehmend digitalen Gesellschaft partizipieren zu können. Die Potenziale intelligent vernetzter Städte und Regionen für digitale Teilhabe und gleichwertige Lebensbedingungen müssen künftig noch stärker als strategische Ressource der Daseinsvorsorge genutzt werden. Wir wollen uns mit den Teilnehmenden der Konferenz darüber austauschen, von welchen guten Beispielen für eine konkrete Umsetzung digitaler Teilhabe in den verschiedenen Bereichen der intelligenten Vernetzung Städte und Regionen voneinander lernen können und wie mehr Teilhabe durch Beteiligung an der Entwicklung von smarten Quartieren erreicht werden kann.

Themenpaten: Annette Hillebrand, Sandy Jahn

Themenblock 3: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

09. November 2021 | 16:00 – 18:30 Uhr

Daseinsvorsorge und Gemeinwohl sind aufs Engste verbunden mit der täglich erlebten konkreten Lebenswelt von Bürgerinnen und Bürgern: in Städten, Gemeinden und Dörfern sowie in Landkreisen und Regionen. Daher gilt es, diesen Aspekten im weiteren Prozess der aktiven Gestaltung der digitalen Transformation zukünftig eine deutlich höhere Aufmerksamkeit zu widmen und den Lebensalltag entsprechend aktiv digital zu gestalten. Denn die Digitalisierung unseres Gemeinwesens reicht deutlich weiter als die Summe von (überwiegend isolierten und meist technikzentrierten) Innovations- oder Umsetzungsprojekten in den Bereichen E-Government bzw. SmartCity / SmartRegion. Es ist zwingend erforderlich, die kommunale Ebene noch stärker als Orte bzw. Räume des sozialen Miteinanders zu begreifen. Dies wiederum rückt in der Konsequenz neue bzw. auch „sehr alte“ Fragen in den Fokus. Beispielsweise Fragen zu den Potenzialen und Grenzen der Digitalisierung vertrauensbasierter Prozesse auf örtlicher und/oder nachbarschaftlicher Ebene. Oder auch zu den Potenzialen und Grenzen kommunaler Selbstverwaltung auf der Grundlage neuer plattformbasierter IT-Architekturen und damit verbundenen möglichen Verschiebungen der Arbeitsteilung im föderalen Mehrebenensystem. Mit beiden Fragekomplexen wird sich die diesjährige Konferenz-Session der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze in der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung beschäftigen.

Themenpaten: Marco Brunzel, Tanja Krins

Themenblock 4: Digitale Resilienz

10. November 2021 | 09:00 – 11:30 Uhr

Resilienz für Unternehmen, Organisationen aber auch kritische Infrastrukturen bezeichnet im Allgemeinen die Fähigkeit, Veränderungen in der Umgebung aufzunehmen und sich an diese anzupassen. Im ökonomischen Kontext wird darunter die Widerstands- und Krisenfestigkeit von Ökosystemen verstanden. Treiber wie Digitalisierung als auch Dezentralisierung sind stark resilienzbestimmende Faktoren. Gerade durch den Einsatz digitaler Technologien und den Aufbau digitaler Netzwerke können die bestehenden Ökosysteme – orientiert an den Bedürfnissen der Märkte – die eigene Flexibilität und Anpassungsfähigkeit deutlich steigern, wodurch sich ihre Widerstands- und Krisenfestigkeit stark verändert hat und ständig weiterentwickelt. Wir wollen bei diesem Thema im gemeinsamen Austausch voneinander lernen, wie Resilienz bewertet, gestaltet und gesteigert werden kann, um die Zukunftsfähigkeit der Daseinsvorsorge sicherzustellen.

Themenpaten: Dr. Andreas Breuer, Matthias Brucke

Themenblock 5: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

10. November 2021 | 16:00 – 18:30 Uhr

Das Konzept der Nachhaltigkeit und die Technologien der Digitalisierung müssen noch viel stärker integriert betrachtet werden. Die Digitalisierung ist fest in das Leben und Zeitalter des Menschen (Anthropozän) eingezogen. Der Begriff der Nachhaltigkeit muss verstärkt die technische Dimension mitnutzen. Daher wollen wir uns in Fortführung der Themenstellungen der letztjährigen DIV-Konferenz Fragestellungen der nachhaltigen Digitalisierung und digital unterstützen Nachhaltigkeit für intelligent vernetzte Städte und Regionen im Kontext der Daseinsvorsorge stellen.

Themenpaten: Carl-Ernst Müller, Joachim Schonowski

Themenblock 6: Kooperative Digitalisierung

11. November 2021 | 09:00 – 12:30 Uhr

Neue Kooperationsformen zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen über alle Ebenen und Sektoren hinweg entwickelt werden, um eine digital unterstützte Daseinsvorsorge zu gewährleisten. Leuchttürme, Silodenken und singuläre Lösungen passen nicht in die digitale Zukunft. Wir wollen mit den Teilnehmenden der Konferenz diskutieren, wie die notwendigen Freiräume für die bevorstehenden Zukunftsaufgaben geschaffen und ausgestaltet werden können, welche methodischen Ansätze es gibt und wie eine institutionenübergreifende Kooperation gestaltet werden kann.

Themenpaten: Matthias Brucke, Jens Mühlner

Abschlussveranstaltung

11. November 2021 | 16:00 – 17:30 Uhr

Die Abschlussveranstaltung wird einen Bogen über alle Einzelveranstaltungen der Woche spannen, die Diskussion und Impulse der Eröffnungsveranstaltung aufgreifen und die Ergebnisse und Erfahrungen aus allen Sessions in einem Wochenrückblick sowie einem Ausblick auf die Ziele und Anforderungen an zukünftiges Handeln der Akteure zusammenfassen.

Programm

Das Programm der DIV-Konferenz 2021

Die Inhalte und der Ablauf der DIV-Konferenz 2021 sind wieder vielfältig und facettenreich. Durch die kooperative Umsetzung und die Vielzahl an Beteiligten wird das Programm bis zur letzten Minute Gegenstand der Veränderung und Ergänzung sein. Hier finden sich stets die aktuellen Informationen und Details.

Hinweise

– Über den Klappmechanismus können Details zu den einzelnen Themenblöcken und Sessions angezeigt werden.
– Die Bilder der Mitwirkenden sind mit den Kurzdarstellungen der Personen verlinkt.
– Wer ein PDF oder Ausdruck des Programms erstellen möchte, kann dies über die Druckfunktion des Browsers tun.

Einführungsveranstaltung – Daseinsvorsorge und Zukunftsfähigkeit durch intelligente Vernetzung | 08. November 2021 | 09:00 – 11:30 Uhr

Mit der Eröffnungsveranstaltung setzen wir den Auftakt für die diesjährige Konferenzwoche. Wir geben einen Überblick, ordnen die Leitthemen ein und holen Meinungen verschiedener Akteure auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene sowie aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein.

09:00

Eröffnung

  • Pauline Unseld, mc-quadrat Markenagentur und Kommunikationsberatung OHG

Pauline Unseld

mc-quadrat Markenagentur und Kommunikationsberatung OHG

Pauline Unseld studierte an der TU Ilmenau Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft. Während ihres Studiums organisierte sie als Vorstand des Ilmpuls e.V. ein nachhaltiges Festival im Thüringer Wald. In der Kommunikationsberatung mc-quadrat liegt ihr Fokus auf Corporate Communication und der Transformationskommunikation rund um Smart Cities.

Einführungsveranstaltung

09:05

Begrüßung durch die Veranstalter

  • Jens Mühlner, Vors. Charta digitale Vernetzung e.V.
  • Prof. Dr. Michael Dowling, Vors. MÜNCHNER KREIS

Jens Mühlner

Jens Mühlner ist Executive Consultant Innovation & Technology Management im Geschäftskundenbereich T-Systems International der Deutschen Telekom AG.

Als Vorsitzender des Steuerungskreises der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung im Nationalen Digital-Gipfel und Leiter des Projektmanagements begleitet Jens Mühlner seit vielen Jahren die Entwicklung digitaler Infrastrukturen in den Sektoren Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und Verwaltung und Smart City/Smart Region. Zudem ist er Vorstand und Vorsitzender des Trägervereins der Charta digitale Vernetzung. In diesem Kontext ist Jens Mühlner zudem Mitglied des Beirats der Initiative „nachhaltig.digital“ des B.A.U.M. e.V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Weitere Beiratsmandate umfassen u.a. seine Mitgliedschaft im Ethik- und Technologiebeirat der Digitalstadt Darmstadt und im Digitalisierungsbeirat der Bildungssenatorin des Landes Bremen.

Im Deutsche Telekom Konzern hat Jens Mühlner seit seinem Eintritt im Jahr 2002 verschiedene operative Managementpositionen in der Innovationsgesellschaft T-Nova und im Großkundengeschäft T-Systems bekleidet. In seinen Linienfunktionen verantwortete er für den Geschäftskundenbereich der Deutschen Telekom zuletzt die Entwicklung und Systemintegration von IP-basierten Diensten und Plattformen.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Prof. Dr. Michael Dowling

Münchner Kreis

Prof. Dr. Michael Dowling wurde im Jahr 1996 auf den Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement an der Universität Regensburg berufen. Prof. Dowling wurde 1958 in New York, USA, geboren. Er studierte an der University of Texas in Austin (Bachelor of Arts with High Honors), Harvard University (Master of Science) und University of Texas at Austin (Doctor of Philosophy in Business Administration). Weiterhin arbeitete er als Research Scholar am Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg, Österreich, und als Research Analyst bei McKinsey & Company in Düsseldorf. Nach der Promotion war Prof. Dowling als Assistant Professor an der University of Georgia, USA, tätig und wurde dort 1995 zum Associate Professor mit Tenure befördert. Im Sommersemester 1990 war er Gastforscher am Institut für Organisation an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Prof. Dr. Eberhard Witte und im Sommersemester 1994 an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für Unternehmensführung bei Prof. Dr. Steinmann. Seit 2014 ist Prof. Dowling Vorsitzender des Vorstandes des MÜNCHNER KREIS, die führende unabhängige Plattform zur Orientierung für Gestalter und Entscheider in der digitalen Welt.

Einführungsveranstaltung

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09:15

Begrüßung durch den Schirmherrn

  • Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Stefan Schnoor

Leitung der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundeswirtschaftsministerium

Stefan Schnorr leitet seit 2015 die Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Er ist Jurist und wechselte 2010 ins BMWi. Zuvor war er Leiter der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin. Davor war er tätig in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin, im Justizministerium in Mainz und als Richter am Verwaltungsgericht in Trier.

Eröffnungsveranstaltung

09:25

Impuls: Digitale Transformation und Zukunftsfähigkeit Deutschlands

  • Dr. Martin Hagen, Staatsrat für Haushalt, Personal und Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen

Prof. Dr. Martin Hagen

Staatsrat für Haushalt, Personal und Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen

Dr. Martin Hagen hat in Hamburg und Illinois, U.S.A. Politikwissenschaft und Germanistik studiert und promovierte 2001 an der Bremer Universität im Fachbereich Informatik. Danach begann er seine Arbeit für die Freie Hansestadt Bremen beim Senator für Finanzen im Bereich IT und Digitalisierung und ist seit dem 01. August 2020 Staatsrat für Haushalt, Personal und Digitalisierung im Finanzressort. Er ist Mitglied in mehreren Aufsichts- und Verwaltungsräten, u.a. bei Dataport und der Bremer Straßenbahn AG.

Einführungsveranstaltung

09:40

Impuls: Daseinsvorsorge im Digitalen Wandel – Eine Einordnung

  • Dr. André Göbel, Geschäftsführer DigitalAgentur Brandenburg

09:50

Impuls: Wie wir in einer digitalisierten Welt Daseinsvorsorge weiterschreiben müssen

  • Gerald Swarat, Leiter Büro Berlin Fraunhofer IESE und Co-Vorsitzender Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft & Digitalisierung e.V.

Gerald Swarat

Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering

Gerald Swarat ist Historiker und Germanist und leitet das Berliner Büro des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE . Er ist Autor des Buches „Smartes Land- von der Smart City zur Digitalen Region“ und Gründer des Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft & Digitalisierung e.V.

Einführungsveranstaltung

10:00

Gemeinsame Fishbowl-Diskussion: Zukunftsfähigkeit und Daseinsvorsorge – Auf welche Hebel kommt es in der Digitalen Transformation jetzt an?

  • Jens Mühlner, Vorsitzender Charta digitale Vernetzung e.V. (Moderation)
  • Dr.-Ing. Alexander Fink, Vorstand Scenario Management International Aktiengesellschaft für Zukunftsgestaltung und strategische Unternehmensführung und Mitinitiator der Initiative D2030
  • Frauke Janßen, Deutscher Städtetag, Beauftragte für Digitalisierung
  • Daniel Krupka, Geschäftsführer Gesellschaft für Informatik e.V.
  • PD Dr. Sönke E. Schulz, Vorstandsvorsitzender Nationales E-Government Kompetenzzentrum e.V. und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Schleswig-Holsteinischer Landkreistag
  • Gerald Swarat, Leiter Büro Berlin Fraunhofer IESE und Co-Vorsitzender Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft & Digitalisierung e.V.
  • Markus Wartha, Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e.V.
  • Evelin Wöstenkühler, Referentin für Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen
  • Teilnehmende aus dem Plenum

weitere Informationen

Ziel und Inhalt der Diskussion:

In der Eröffnungsdiskussion wollen wir auf Grundlage unterschiedliche Meinungen und Perspektiven zum Leitthema der DIV-Konferenz ein übergeordnetes Bild der Situation hierzu in Deutschland skizzieren. Es werden ebenso Aspekte der vorherigen Impulse diskutiert, wie weitere, durch Personen aus dem Plenum eingebrachte, Fragestellungen und Statements. Die Teilnahme an der Diskussion ist im Fishbowl-Format für alle Teilnehmer der Konferenz offen.

Methode und Regeln der Diskussion:

Die Diskussion wird als virtuelle Fishbowl-Diskussion geführt. Die im Programm aufgeführten Personen sind die, durch die Konferenzorganisatoren kuratierten, initialen Diskutanten im inneren Kreis. Ein virtueller Stuhl bleibt frei. Dieser kann jederzeit durch Teilnehmer aus dem Plenum (äußerer Kreis) besetzt werden, die sich mit einem Beitrag aktiv in die Diskussion einbringen wollen.

  • Nur die Teilnehmer des Innenkreises diskutieren
  • Die Teilnehmer des Außenkreises hören der Diskussion im Innenkreis zu.
  • Der freie Stuhl im Innenkreis darf von jedem Teilnehmer solange besetzt werden, bis er seinen Beitrag geleistet hat oder ein anderer Teilnehmer einen Beitrag leisten möchte.
  • Teilnehmer im Innenkreis dürfen diesen jederzeit verlassen und in den Außenkreis wechseln. Der freigewordene Platz kann durch einen Teilnehmer des Außenkreises besetzt werden.

Thema, Aufgabe und Fragestellungen der Diskussion:

Die Diskussion soll am Ende die folgende Leitfrage beantworten:

1. Auf welche Hebel kommt es in der Digitalen Transformation jetzt an, um die Zukunftsfähigkeit und Daseinsvorsorge zu verbessern?

Hierfür werden folgende Einstiegsfragen diskutiert:

2. Was macht heute Zukunftsfähigkeit aus?

3. Was müssen wir für eine moderne Daseinsvorsorge tun?

Anhand dieser Einstiegsfragen soll sich eine weitere Detaillierung und freie Diskussion aller Teilnehmer des inneren Kreises entwickeln. Die Teilnehmer sind aufgefordert, auf die jeweiligen Statements der anderen Teilnehmer einzugehen sowie eigeninitiativ neue Fragestellungen aufzubringen.

Frauke Janßen

Beauftragte für Digitalisierung, Deutscher Städtetag

Beauftragte für Digitalisierung des Deutschen Städtetages seit Oktober 2019. In der kommunalen Familie zuhause – interessiert an allen Fragen rund um die digitale Transformation in Städten, Gesellschaft und Arbeitswelt. Studium der Politikwissenschaft in Jena, Potsdam und Budapest.

Einführungsveranstaltung

Daniel Krupka

Gesellschaft für Informatik

Daniel Krupka vertritt als Geschäftsführer die Gesellschaft für Informatik gegenüber Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft, Verbänden, pflegt die externen Netzwerke und leitet die Geschäftsstelle in Berlin. Er ist verantwortlich für Projekte der GI u.a. zu künstlicher Intelligenz, zur Algorithmenregulierung, zu digitaler Bildung und digitaler Souveränität, zu Data Literacy und Data Science. Er vertritt die Gesellschaft für Informatik u.a. im Beirat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe, im KI-Campus, im Council of European Professional Informatics Societies oder der International Federation for Information Processing und wirkt im Themennetzwerk Informations- und Kommunikationstechnologie der Akademie der Technikwissenschaften (acatech) mit. Daniel Krupka studierte Public Policy und Management an der Universität Konstanz, der Jiao Tong University in Shanghai (VR China) und der York University in Toronto (Kanada).

Themenblock: Digitale Souveränität

PD Dr. Sönke E. Schulz

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages

PD Dr. Sönke E. Schulz ist seit Oktober 2016 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages und freier Mitarbeiter am Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zuvor (2015/2016) war er als Manager und Berater für die öffentliche Verwaltung bei der ÖPP Deutschland AG (Partnerschaften Deutschland), Berlin, tätig. Von 2007 bis 2015 verantwortete er am Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften als Geschäftsführer Projekte zur Verwaltungsmodernisierung, zu Open und E-Government sowie zu netzpolitischen Themen. Er hat Rechts- und Politikwissenschaften studiert, zwei juristische Staatsexamen und wurde zu einem grundrechtlichen Thema promoviert. Forschungsschwerpunkte sind neben „E-Themen“ kommunal- und organisationsrechtliche Fragestellungen. Seit Juli 2020 ist er Doktor der Rechtswissenschaften mit Lehrberechtigung. Diesen Titel erhielt er nach seiner erfolgreichen Habilitationsarbeit zum Thema „Die Verwaltungsaufgabe – staatliche Aufgabenwahrnehmung im Wandel und dessen organisationsrechtliche Abbildung“. Dr. Schulz engagiert sich bspw. im Kieler Doctores Iuris e. V., in der Deutschen Sektion des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften e. V., der Schleswig-Holsteinischen Juristischen Gesellschaft e. V. und der Hermann Ehlers Stiftung e. V. Von Mai 2018 bis August 2019 war er Co-Vorsitzender, seit September 2019 ist er Vorsitzender des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums (NEGZ), einem interdisziplinären Forschungsverbund aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.

Einführungsveranstaltung

Evelin Wöstenkühler

Referentin für Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt BremenGeschäftsführendes Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages

Evelin Wöstenkühler hat in Bremen an der Verwaltungshochschule 1981 ihr Studium beendet und ist seither im Bereich der digitalen Transformation von Organisationen und Unternehmen tätig. Ihre berufliche Karriere führte sie über verschiedene Managementfunktionen vom Landesrechenzentrum über ein IT-Joint Venture und einer langjährigen IT-Bereichsverantwortung in der Deutschen Telekom. Heute steuert sie bremische und bundesweite Digitalisierungsprojekte im Rahmen der OZG-Umsetzung beim Senator für Finanzen in Bremen.

Einführungsveranstaltung

Gerald Swarat

Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering

Gerald Swarat ist Historiker und Germanist und leitet das Berliner Büro des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE . Er ist Autor des Buches „Smartes Land- von der Smart City zur Digitalen Region“ und Gründer des Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft & Digitalisierung e.V.

Einführungsveranstaltung

Dr.-Ing. Alexander Fink

Vorstand Scenario Management International Aktiengesellschaft für Zukunftsgestaltung und strategische Unternehmensführung und Mitinitiator der Initiative D2030

Dr. Alexander Fink ist Gründungsinitiator und Vorstand der ScMI Scenario Management International AG, Paderborn. Der promovierte Wirtschaftsingenieur und Experte für Zukunfts- und Szenario-Management verfügt über langjährige Erfahrung bei der strategischen Beratung von Unternehmen sowie öffentlichen Institutionen. Er ist Autor bzw. Mitautor mehrerer Bücher, darunter das „Handbuch Innovative Wirtschaftsförderung“ (Springer, 2. Aufl., 2021), „Deutschland neu denken“ (Oekom 2018), „Szenario Management“ (Campus 2016) und das „Handbuch Zukunftsmanagement“ (Campus, 2. Aufl., 2011). Alexander Fink engagiert sich an verschiedenen Hochschulen sowie im Rahmen der Initiative „D2030 – Deutschland neu denken“. Seine Schwerpunkte sind Szenario- und Zukunftsmanagement sowie visionäre Strategieentwicklung. Zu diesen Themen hält er national und international Vorträge.

Einführungsveranstaltung

Markus Wartha

President & CEO der europäischen Genossenschaft EDASCA SCE; Geschäftsführender Gesellschafter der Power Providing GmbH; Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e. V.

Seit 2001 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Power Providing GmbH, die spezialisiert ist auf Business Development und New Opportunity Management im Umfeld von IKT- und Hightech-Produkten. Die Power Providing GmbH ist Gründungsmitglied der EDASCA SCE.
Seit der Gründung der EDASCA SCE im Jahr 2015 ist Markus Wartha deren President & CEO. Die EDASCA ist ein Anbieter von cloudbasierten Lösungen für Smart Cities & Smart Regions.
Engagement in Branchenverbänden: Geschäftsführender Vorstand der Charta digitale Vernetzung e.V.; Präsident des ITS Germany e.V.; Mitglied im Hauptvorstand bei Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.; Mitglied des Bitkom AK Intelligente Mobilität und des Bitkom AK Smart City & Smart Region; Mitglied der Fokusgruppe Intelligente Mobilität der Plattform 1 des Digital Gipfels; Co-Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Verkehrsnetze und Mitglied der Expertengruppe Smart City & Smart Region der Plattform 2 des Digital-Gipfels.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

11:00

Ein Blick in die DIV-Konferenz Themenblöcke mit den Themenpat:innen

11:20

Offene Fragen und Anregungen

11:30

Ende

Digitale Kaffeerunde I mit Stadt.Land.Digital I 08. November 2021 I 13:00-14:00 Uhr

In den einstündigen digitalen Kaffeerunden gibt es offene und informative Diskussionen in lockerer Atmosphäre.
Heute am Kaffeetisch: Smart-City-Projekte aus Senden (Westfalen), dem Landkreis Harz und Neckarsulm. Diskutieren Sie mit!

13:00 -14:00

Daseinsvorsorge und Digitalisierung in deutschen Kommunen – Gute Beispiele aus dem Smart City Navigator

Drei Kurzvorträge mit anschließender Diskussion und Fragen aus dem Publikum

  • Annette Hillebrand, Stadt.Land.Digital (Moderation)
  • Fiber to the Landlords – Smart City Senden
    Niklas Esser, Gemeinde Senden, Nordrhein-Westfalen
  • DiNeNa – Digitales Netzwerk Nahversorgung im Landkreis Harz
    Oliver Otto, Hochschule Harz
  • Freiwilliges Luftqualitätsmonitoring der Stadt Neckarsulm
    Annabelle Mall, Amt für Stadtentwicklung/ Stadtplanung und Geoinformation der Stadt Neckarsulm

Weitere Informationen

Smarte Technologien ermöglichen es, kommunale Leistungen der Daseinsvorsorge zu modernisieren und dabei bürgerfreundlicher und effizienter zu gestalten. Deutschlands kleinere Kommunen wandeln sich damit zu Smart Cities. Stadt.Land.Digital präsentiert gemeinsam mit Expertinnen und Experten erfolgreiche Digitalisierungsprojekte aus dem Smart City Navigator (https://www.smart-city-navigator.de). Die Projekte aus dem Bereich Daseinsvorsorge werden vorgestellt und die Akteure aus der Gemeinde Senden, dem Landkreis Harz und der Stadt Neckarsulm tauschen sich mit den Teilnehmenden zu den Umsetzungskonzepten aus.

Niklas Esser

Leiter der Stabsstelle WEST und Chief Digital Officer der Gemeinde Senden

Niklas Esser, Jahrgang 1984, ist seit Anfang 2016 Leiter der Stabsstelle WEST (Wirtschaftsförderung, Einzelhandel, Stadtmarketing und Tourismus) und zugleich Chief Digital Officer der Gemeinde Senden. In dieser Funktion ist er für Umsetzung der gemeindlichen Smart-City-Projekte, wie z.B. den Glasfaserausbau im ländlichen Außenbereich, verantwortlich. Der gelernte Diplom-Volkswirt verfügt im Bereich der kommunalen Digitalisierungsvorhaben über zehn Jahre Berufserfahrung.

Digitale Kaffeerunde

Oliver Otto

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Laboringenieur an Hochschule Harz, Fachbereich für Automatisierung und Informatik

Oliver Otto ist seit 2018 an der Hochschule Harz im Fachbereich Automatisierung und Informatik tätig. Zuvor arbeitete er in der Industrieautomation und Softwareentwicklung. Oliver Otto studierte Intelligente Automatisierungssysteme und Technisches Innovationsmanagement.

Digitale Kaffeerunde

Annabelle Mall

Sachbearbeiterin Umweltplanung und Naturschutz der Stadt Neckarsulm

Annabelle Mall studierte im Bachelor Umweltmanagement (B.Sc.) an der JLU Gießen und anschließend im Master Umweltschutz (M.Eng.) an der HfWU Nürtingen-Geislingen. Während ihres Studiums arbeitete sie im Bereich Umwelt- und CO2-Management. Nach Abschluss des Studiums nahm sie im September 2020 ihre Tätigkeit bei der Stadt Neckarsulm im o.g. Bereich auf. Der Schwerpunkt ihrer aktuellen Tätigkeit liegt im Bereich Landschaftsplanung und Naturschutz.

Digitale Kaffeerunde

Digitale Souveränität | 08. November 2021 | 15:00 – 18:00 Uhr

Digitale Souveränität stellt einen Grundpfeiler der Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit unserer Gesellschaft dar, der gemeinsam weiter gestärkt und ausgebaut werden muss. Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen, Institutionen und Behörden benötigen die Möglichkeiten, die Rechte und die Fähigkeiten, um in der digitalen Welt selbstbestimmt und sicher agieren zu können. Wir wollen uns mit diesem Thema und seiner Bedeutung für eine Zukunftsfähigkeit und Daseinsvorsorge aus drei verschiedenen Perspektiven befassen.

15:00

Begrüßung

  • Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität und MÜNCHNER KREIS
  • Jens Opitz, FTTX-F¡TH® Consulting

Dr. Rahild Neuburger

MÜNCHNER KREIS und Ludwig-Maximilians-Universität München

Dr. Rahild Neuburger ist an der Forschungsstelle „Information, Organisation und Management“ an der LMU Munich School of Management tätig und hat dort seit ihrer Promotion viele Buch- und Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen digitalen Technologien und betriebswirtschaftlichen Themen begleitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Implikationen der Digitalisierung/Künstlichen Intelligenz auf Arbeits- und Organisationsstrukturen sowie damit zusammenhängende Fragen der Führung, Bildung/Kompetenzentwicklung, Change-Management und Arbeitsmethodik. Zudem ist sie Geschäftsführerin des MÜNCHNER KREIS und hier Koordinatorin des Arbeitskreises „Arbeit in der digitalen Welt“ sowie Mitglied des Vorstandes der Charta Digitale Vernetzung.

Themenblock: Digitale Souveränität

Jens Opitz

FTTX-F¡TH® Consulting

Jens Opitz ist heute in der Beratung zur Umsetzung neuer Technologie und Innovationen international unterwegs und kann hier auf seinen Erfahrungen aus mehr 30 Jahren für Infrastruktur Aufbau, Telekommunikationsnetzen Festnetz und Mobil, Rechenzentren, Industrienetze sowie für Sicherheitsnetze für Behörden und Organisationen zurückgreifen. Seit 2007, mit dem damaligen Start von T-City Friedrichshafen begann er insbesondere für die Umsetzungen neuer Lösungen auf intelligenten konvergenten Plattformen für heutige Smart City und Rural Area „Plattformen Digitale Netze“ die Grundlagen zu schaffen. Heute dienen am Beispiel die Z900 Betriebsstellen der Telekom zur Umsetzung der zukünftigen Anwender-Modelle 5G/6G in ganzheitlichen Lösungsansätzen, einst mit Weitblick auf die Architektur angelegt, der heutigen Sicherstellung konvergenten All-IP Netz Plattformen. Als Gesicht für den Marktumbruch für den Glasfaserausbau brachte er bereits in einer Pionierrolle 1992 erste FTTH Anschlüsse für Raychem und später für Tyco Electronics auf den Weg in die Wohnzimmer der Wohnungswirtschaften und Hausbesitzer. Dabei spielen heute Identitäten innerhalb der zukünftigen Ereignisgesteuerten Smart Contracts insbesondere für Disconnects in Räumen zur Aufrechterhaltung unseres gesellschaftlichen Lebens auf Digitalen Zwillingen am Beispiel von AAL Ambient Assited Living eine besondere Rolle zur Validierung und Plausibilisierung Echtzeit relevanter Daten im Normalbetrieb und mit Worst Case. Bezahlsysteme für KI@POS sind eine besondere Herausforderung in der Komplexität von Morgen (Stichwort Bürgerkonto) Jens Opitz ist Teil eines KI Reallabors sowie eines kommenden IPCEI Programms für Wasserstoff und eKerosin Herstellung mit Echtzeit mit Industrie 4.0 Anwendungen und auch hier wieder der Zeit ein Stück Vorausdenker. Als ehemaliger Chief Electronic Warfair kann er hier im Besonderen die Prävention für zukünftige KRITIS 2.0 Themen in notwendige Handlungsfelder für die Cyber Abwehr und Sicherung von Identitäten ableiten.

Themenblock: Digitale Souveränität

15:05

Session 1: Digitale Souveränität: Unterschiedliche Perspektiven – Ein Ziel

  • Prof. Dr. Helmut Krcmar, TU München und MÜNCHNER KREIS (Moderation)

Impulse und anschließende Diskussionsrunde

  • Claus Habiger, Stv. Vorsitzender des Kooperationsbeirats Charta digitale Vernetzung e.V.
  • Stefan Slembrouck, Bundesverband Smart City e.V.
  • Dr.-Ing. Klaus Illgner-Fehns, CTO und Mitgründer des Startup K|Lens
  • Thomas Schauf, Think Tank „Digitale Souveränität“ der Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität
  • Josef Attmann, OK Lab Karlsruhe

weitere Informationen

Verschiedene Interessensgruppen haben teilweise unterschiedliche Perspektiven auf die Anforderungen und die Ausgestaltung der gemeinsam angestrebten digitalen Souveränität. Diese unterschiedlichen Herangehensweisen und die daraus resultierenden divergierenden Interpretationen gemeinsam verwendeter Begriffe und Konzepte werden in dieser Session aufgezeigt und diskutiert. Ziel ist es, einem gemeinsamen Verständnis darüber näherzukommen, wie die digitale Souveränität Deutschlands und Europas zukünftig aussehen könnte.

Prof. Dr. Helmut Krcmar

TU München und MÜNCHNER KREIS

Helmut Krcmar (*16. Dezember 1954, Hanau) ist deutscher Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftswissenschaftler. Seit 2020 leitet er die Forschungsgruppe Krcmar an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München (TUM). Zudem ist er Zweitmitglied der TUM School of Management. Krcmar war von Oktober 2010 bis September 2013 Dekan der Fakultät für Informatik. Er war von 2016 bis 2019 Mitglied des TUM Senats und des Hochschulrats. Von Juli 2018 bis Juli 2020 war er Vice Dean der TUM School of Management. Er ist Gründungsdekan und Beauftragter des Präsidenten für den TUM Campus Heilbronn. Seit 2003 ist er akademischer Direktor des SAP University Competence Center @ TUM und Mitglied des Boards des Center for Digital Technology and Management (CDTM). Er war von 2004-2007 Gründungsdirektor der TUM Executive Education (damals Communicate! Executive Training Program Communication and Leadership) und ist heute Academic Director des TUM EEC Executive MBA Studiengangs „Business and IT“. Er ist Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Forschungsausschusses des MÜNCHNER KREIS e.V., Mitglied des Vorstandes der Open Source Business Alliance -Bundesverband für digitale Souveränität e.V. , Senior Fellow und Mitgründer der fortiss gGmbH, Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services, sowie Senior Fellow am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung.
Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität des Saarlandes war Krcmar von 1978 bis 1984 Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes bei August-Wilhelm Scheer. Von 1984-1987 war er postdoctoral fellow im BM Los Angeles Scientific Center und Assistent Professor for Information Systems an der Leonard Stern School of Business der New York University sowie am Baruch College der City University of New York.

Von 1987 bis 2002 war er Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik im Institut für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hohenheim. Krcmar war seinerzeit mit 32 Jahren der jüngste BWL-Professor (C4) in der Bundesrepublik. Von 2000 bis 2002 war er Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Themenblock: Digitale Souveränität

Dr. Claus Habiger

Stv. Vorsitzender des Kooperationsbeirats Charta digitale Vernetzung e.V.

Visionär und Umsetzer: Seit mehr als zwei Jahrzehnten gestaltet Claus Habiger in verschiedenen Funktionen die Digitalisierung der Mobilität, heute als Vizepräsident und Leiter der Geschäftsstelle von ITS Germany e.V. – seit 1989 der Verband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität in Deutschland. Der Verband agiert nach der Prämisse „Den Mobilitätswandel gestalten“. Die Tätigkeitsschwerpunkte von ITS Germany liegen in der urbanen und nicht-urbanen Mobilität und umfasst alle Mobilitäts- und Logistikmodi zu Lande (Straße und Schiene) und zu Wasser.

Dr. Habiger studierte Technische Informatik und Digitale Systeme an der Hochschule Esslingen und der Brunel Universtiy (London). Nach seinem Studium und einiger Zeit als Research Fellow an der Brunel Universtiy, baute er eine Forschungsgruppe für miniaturisierte Elektronik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ) auf. Danach gründete er mit seinen Kollegen ein erfolgreiches Spinn-off Unternehmen das Schlüsselkomponenten für den Mobilitätswandel herstellt und vertreibt.

Im Trägerverein der Charta digitale Vernetzung ist Claus Habiger stellvertretender Vorsitzender des Kooperationsbeirats. Der Kooperationsbeirat hat das Ziel, die individuellen Maßnahmen der Mitglieder mit Verbandscharakter mit der Maßgabe abzustimmen, dass ein an den Grundsätzen der Charta ausgerichtetes gemeinsames Verständnis für den Weg in die digitale Gesellschaft bei Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gefördert wird.

Themenblock: Digitale Souveränität, Kooperative Digitalisierung

Stefan Slembrouck

Bundesverband Smart City e.V.

Stefan Slembrouck ist Vorstand des Bundesverbandes Smart City e.V. und Fachexperte für Smart City IoT, Datenstrategien und Ethische Smart City. Er entwickelt und betreut das internationale Netzwerk des Verbandes mit Städten, Regionen und Ländern. Als freier Mitarbeiter von Alliander NV, dem niederländischen Strom- und Gasnetzbetreiber hat er in Deutschland die Gründungen von 450connect GmbH (Telekommunikationsnetz für die Energiewirtschaft) und Allego GmbH (Ladeinfrastruktur) initiiert. Er ist Inhaber von Digital Energy Strategies, einem Beratungsunternehmen zur Digitalisierung von Stadtwerken, Kommunen und Regionen und zur Strategieentwicklung von Lösungsanbietern für die Digitale Transformation.

Themenblock: Digitale Souveränität

Dr.-Ing. Klaus Illgner-Fehns

CTO und Mitgründer des Startup K|Lens

Herr Illgner studierte an der RWTH Aachen Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Nachrichtentechnik, an der er auch promovierte. Es folgten berufliche Stationen bei Texas Instruments in den USA, Siemens in München und dem IRT. Schwerpunkt war immer neue technische Entwicklungen für praktische Anwendungen nutzbar zu machen. Aktuell ist er CTO und Mitgründer des Startup K|Lens, wo er an der Markteinführung eines 3D-Objektivs und der Softwareentwicklung für 3D-Anwendungen für Standardkameras arbeitet.
Innovationen und technische Entwicklungen, die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen sind Themen, die ihn faszinieren und zu denen er sich an verschiedenen Stellen einbringt. Er engagierte sich in verschiedenen internationalen Standardisierungsverbänden und nationalen fachlichen Organisationen. Als Mitglied des VDE war er für 2 Perioden im Vorstand der ITG. In dieser Funktion wirkte er als Editor an der Ausarbeitung des Positionspapiers der ITG zur technologischen Souveränität.

Themenblock: Digitale Souveränität

Thomas Schauf

Think Tank „Digitale Souveränität“ der Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität

Thomas Schauf ist Gründungsmitglied OSBA-Think-Tank „Digitale Souveränität“ sowie Stellv. Sprecher & Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des #cnetz – Verein für Netzpolitik e.V.. Zudem ist Herr Schauf Stellv. Vorsitzender BITKOM AK Sicherheitspolitik, Mitglied Acatech/BMBF Plattform Lernende Systeme, AG IT-Sicherheit, Privacy, Recht und Ethik und Mitglied Plattform Industrie 4.0 der Bundesregierung, AG Rechtliche Rahmenbedingungen. Von 2014-2018 war er Gründungsmitglied im Beirat Digitale Wirtschaft NRW (MWIDE). Von 2006-2015 im Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Thomas Schauf absolvierte ein Studium der Politikwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln (Abschluss: Magister Artium).

Themenblock: Digitale Souveränität

Josef Attmann

OK Lab Karlsruhe

Josef Attmann studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Informatik und Operations Research. Seit gut fünfzig Jahren fasziniert ihn die Anwendung von Informationstechnologie. Ein besonderer Schwerpunkt im Berufsleben war es, wie bei der Entwicklung und Gestaltung von Softwaresystemen die späteren User einzubinden sind, damit durch den Einsatz von IT Mehrwert in Unternehmen generiert wird. Seit fünf Jahren ist er ehrenamtlich beim OK Lab Karlsruhe tätig, um seine in Unternehmen gewonnene Erfahrung zu IT in den zivilgesellschaftlichen Bereich zu transferieren.

Themenblock: Digitale Souveränität

Hinweis: Die nachfolgenden Sessions 2 und 3 finden parallel statt!

16:45

Session 2: Digitale Souveränität oder digitale Abhängigkeit: Wohin steuern wir in Deutschland und Europa

  • Kirsten Messer-Schmidt, Vorsitzende des Kooperationsbeirats der Charta Digitale Vernetzung e.V. / Selbständige Unternehmerin excepture® (Moderation)

Impulse

  • Cybersicherheit in der Zeit globaler Vernetzung
    Isabel Münch, Leiterin Fachbereich OC 3 IT-Sicherheitslage im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • Digitale Souveränität und Gaia-X
    Alexander Rabe, Geschäftsführer eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Paneldiskussion

  • Stefan Möller, Geschäftsführer CSOC GmbH
  • Isabel Münch, Leiterin Fachbereich OC 3 IT-Sicherheitslage im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • Prof. Dr. Michael Meier, Universität Bonn / Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE
  • Alexander Rabe, Geschäftsführer eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

weitere Informationen

Kurz vor der Bundestagswahl wurde noch das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 vom Bundestag verabschiedet. Es soll die Cyberresilienz von Staat, Wirtschaft und damit auch der Gesellschaft erhöhen, u.a. durch die Stärkung der Rolle des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bringen. Außerdem ist die Ausweitung von Pflichten für die Betreiber „Kritischer Infrastrukturen“ (KRITIS) sowie von „Unternehmen von besonderem öffentlichen Interesse“ vorgesehen.
Auf der anderen Seite äußern viele Fachleute große Besorgnis, dass Europa im Bereich der digitalen Innovationsentwicklung sowohl Wissen als auch führende Unternehmen verloren hat. Deutschland und Europa hätten im digitalen Bereich keine Top-Unternehmen mehr, die digitale Großprojekte selbst bewerkstelligen sowie kritische Infrastruktur bereitstellen könnten. Die hieraus resultierende technologische Abhängigkeit Europas von den USA und China und damit einhergehender Sicherheitsprobleme sind eine enorme Herausforderung, die mit der Diskussion um 5G besonders deutlich wird.
In dieser Session wollen wir mit führenden IT-Sicherheits- und Digital-Experten der Frage nachgehen, wie die Cyber- und Netzwerksicherheit in globalen Produktionsprozessen sichergestellt und dennoch die technologische Souveränität des IT- und Wirtschaftsstandortes Deutschland in einer zunehmend datenbasierten Ökonomie gewahrt werden kann. Außerdem wollen wir uns fragen, ob vor diesem Hintergrund die IT-Sicherheitsgesetzgebung einen Hemmschuh oder einen Motor für die digitale Innovationskraft in Deutschland darstellt und was es auf Europäischer Ebene an Steuerungsmaßnahme bedürfe.

Isabel Münch

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Diplom-Mathematikerin, Fachbereichsleiterin IT-Sicherheitslage im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehört die Koordinierung der Aktivitäten rund um Analysen und Prognosen zur aktuellen IT-Sicherheitslage inklusive des Betriebs des Nationalen IT-Lagezentrums sowie der Durchführung von Penetrationstests und anderer Prüfungen zur Erhebung des Status-Quo der Cyber-Sicherheit. Außerdem vertritt sie das BSI in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien mit dem Schwerpunkt Management von Informationssicherheit. Sie ist Fellow der Gesellschaft für Informatik (GI). Außerdem ist sie Mitglied in Programmkomitees verschiedener Sicherheitstagungen.
Von 1990 bis 1993 war sie Mitarbeiterin des debis Systemhaus, nach dem Wechsel zum BSI Expertin für Informationssicherheitsmanagement, danach Referatsleiterin und Fachbereichsleiterin für verschiedene Aufgabengebiete wie IT-Grundschutz, die Allianz für Cyber-Sicherheit, das BSI-Penetrationszentrum und IS-Revision sowie Kritische Infrastrukturen. Sie ist Autorin vieler BSI-Publikationen zur Cyber-Sicherheit wie den IT-Grundschutz.

Themenblock: Digitale Souveränität

Alexander Rabe

Geschäftsführer eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Alexander Rabe verantwortet in seiner Funktion des Geschäftsführers seit 2018 die strategisch-inhaltliche als auch kommunikative Außendarstellung des Verbandes an den Standorten Berlin, Brüssel und Köln. Rabe kam 2016 als Geschäftsbereichsleiter Politik, Recht und Regulierung zum eco.

Seither vertritt Rabe den eco u.a. beim Digitalgipfel der Bundesregierung gegenüber dem Bundesministerium des Innern (BMI), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als auch in der Fokusgruppe Digitale Souveränität des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Rabe ist Mitinitiator der 2018 unter dem Dach des eco gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland

Themenblock: Digitale Souveränität

Stefan Möller

TÜV TRUST IT GmbH

Stefan Möller ist seit 2012 bei der TÜV TRUST IT GmbH in Köln als Prokurist und Vertriebsleiter verantwortlich und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Vertrieb und der Projektierung komplexer IT-Projekte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte haben sich vom Netz- und Systemmanagement, sowie IT-Servicemanagement-Lösungen hin zum Vertrieb von Beratungsprojekten zum Aufbau von Informations-Sicherheits-Managementsystemen (ISMS) entwickelt.
Seit 2021 ist Herr Möller neben seiner Funktion beim TÜV Geschäftsführer der Certified Security Operation Center GmbH, deren Operations Center as a Service (SOCaaS) die IT-Systeme der Kunden hinsichtlich möglicher Cyberangriffe überwacht und diese u.a. vor Produktionsausfällen, Datenverlusten, Imageschäden und damit verbundenen finanziellen Risiken schützt.
Stefan Möller hat das betriebswirtschaftliche Studium an der RWTH-Aachen als Diplom-Kaufmann abgeschlossen und sich im Bereich der Informationssicherheit begleitend zu seinen vertrieblichen Tätigkeiten fachlich fortgebildet. Er ist u. a. zertifizierter Risikomanager.

Themenblock: Digitale Souveränität

Prof. Dr. Michael Meier

Universität Bonn / Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Prof. Dr. Michael Meier ist Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am Institut für Informatik der Universität Bonn und Leiter der Abteilung Cyber Security bei Fraunhofer FKIE. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der angewandten Aspekte von IT-Sicherheit mit dem Schwerpunkt auf Angriffs- und Malwareanalyse sowie -erkennung.
Von 1993 bis 1998 absolvierte Michael Meier sein Informatik-Studium und promovierte 2006 im Themenfeld Intrusion Detection an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Er war ab 2006 als Wissenschaftler und Dozent in der Arbeitsgruppe Informationssysteme und Sicherheit der Technischen Universität Dortmund tätig bevor er 2012 den Ruf auf die W3-Professur für IT-Sicherheit an der Universität Bonn annahm.
Michael Meier ist Gründungsmitglied und Sprecher der Fachgruppe „Security – Incident Detection and Response“ (SIDAR) der Gesellschaft für Informatik e.V. und Co-Chair der internationalen Tagung “Detection of Intrusions & Malware and Vulnerability Assessment” (DIMVA) sowie Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD). Er ist Mitgründer des Security-Startups Identeco.

Themenblock: Digitale Souveränität

Kirsten Messer-Schmidt

Vorsitzende des Kooperationsbeirats der Charta Digitale Vernetzung e.V. / Selbständige Unternehmerin excepture®

Sie hat über 7000 Tage Erfahrung als Beraterin, Führungskraft, Projektleiterin und Coach in Unternehmen der Branchen IT, Logistik, Versicherungen, Telekommunikation, Banken, Industrie und beschäftigt sich ebenso lange mit (strategischen) Aspekten der Unternehmensorganisation, mit digitalen und agilen Transformationsprozessen, dem (IT-)Outsourcing sowie der integrierten praxisnahen Umsetzung von normativen und regulatorischen Anforderungen im Umfeld von Cyber Security und Risk Management.

Als ganzheitlich denkende Generalistin reicht ihr Spektrum von praxiserprobtem Management-Know-How über Fragen der Strategie-, Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung bis hin zu technisch geprägten Prozessen im Umfeld von Cyber Security, Software-Entwicklung und IT-Betrieb.

Außerdem engagiert sie sich im Ehrenamt als Präsidiumsmitglied/Mitglied des Wirtschaftsbeirates der Gesellschaft für Informatik e.V. und als Vorsitzende des Kooperationsbeirates der Charta Digitale Vernetzung e.V. für digitale Souveränität und für eine selbst bestimmte Teilhabe jedes einzelnen Menschen an der digitalen Welt. Sie ist Mentorin für Studierende der Wirtschaftsinformatik an der Universität/HTG Konstanz und Mitglied des Prüfungsausschusses IT-Strategic und Operative Professionals der IHK Köln.

Themenblock: Digitale Souveränität

16:45

Session 3: Digitale Souveränität für den Nutzer: Selbstbestimmte Identitäten im Kontext der Landeshauptstadt Dresden

  • Prof. Dr.-Ing. Jürgen Anke, HTW Dresden
  • Robert Schröder, Landeshauptstadt Dresden

weitere Informationen

In dieser Session werden die konzeptionellen und technischen Grundlagen von Self-Sovereign Identity (SSI) als neues Paradigmas im Management digitaler Identitäten vorgestellt. SSI erlaubt die Verwaltung von Identitätsdaten und digitalen Nachweisen über diese durch den Nutzer selbst. Damit kann er selbst entscheiden, welchen Diensten er welche Daten übermittelt.

Das BMWi-geförderte Projekt „ID-Ideal“ soll die praktische Anwendung dieses Prinzips in der Schaufensterregion Sachsen demonstrieren und die Grundlagen für eine erfolgreiche Einführung erforschen. Dies erfolgt in zahlreichen Anwendungsszenarien von denen die Landeshauptstadt Dresden einen wichtigen Cluster abdeckt. Vor dem Hintergrund des Onlinezugangsgesetzes (OZG) werden die Herausforderungen der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen kurz erläutert. Anhand der zwei Szenarien „Dresden Pass“ und „Bürgerentscheid“ wird illustriert, welche Vorteile für Bürger*innen und Stadt durch die Nutzung von SSI entstehen können. Die Session wird durch einen Ausblick hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen auf Resilienz von Systemen sowie Datenmanagement abgerundet.

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Anke

Leiter der Arbeitsgruppe Digitale Dienstleistungssysteme HTW Dresden

Jürgen Anke ist Professor für Software Engineering und betriebliche Informationssysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte sind digitale Dienstleistungssysteme, insbesondere Prozesse, Methoden und Modelle für Service Innovation sowie die Nutzung digitaler Identitäten in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen. Vor seiner Berufung an die HTW war er u.a. im Smart Items Research Programm der SAP, als Geschäftsführer eines IT-Startups für cloud-basierte Logistiksoftware sowie bei T-Systems als Principal Business Developer IoT-Anwendungen tätig. Jürgen Anke studierte Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden und der University of Auckland. Seine Promotion zum Dr.-Ing. im Fach Informatik an der TU Dresden beschäftigte sich mit der Verteilungsplanung von Softwarekomponenten in IoT-Infrastrukturen.

Themenblock: Digitale Souveränität

Robert Schröder

Landeshauptstadt Dresden, Projektleiter Digitale Identitäten in der Großstadt (ID-Ideal)

Robert Schröder ist seit 2019 als Projektleiter für die Landeshauptstadt Dresden tätig. Er verantwortete den Bereich Kommunikation im Projekt „E-Zusammenarbeit“ des Organisations- und Entwicklungkonzeptes der Stadt Dresden. Seit Juli 2021 ist er Projektleiter des Arbeitspakets „Digitale Identitäten in der Großstadt“ des Schaufensterprojektes „ID-Ideal“ tätig.

Themenblock: Digitale Souveräntität

18:00

Ende

Digitale Teilhabe | 09. November 2021 | 09:30 – 12:30 Uhr

Digitale Teilhabe bezeichnet die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, umfassend an den Angeboten und Gestaltungsmöglichkeiten einer zunehmend digitalen Gesellschaft partizipieren zu können. Die Potenziale intelligent vernetzter Städte und Regionen für digitale Teilhabe und gleichwertige Lebensbedingungen müssen künftig noch stärker als strategische Ressource der Daseinsvorsorge genutzt werden. Wir wollen uns mit den Teilnehmenden der Konferenz darüber austauschen, von welchen guten Beispielen für eine konkrete Umsetzung digitaler Teilhabe in den verschiedenen Bereichen der intelligenten Vernetzung Städte und Regionen voneinander lernen können und wie mehr Teilhabe durch Beteiligung an der Entwicklung von smarten Quartieren erreicht werden kann.

09:30

Begrüßung & Moderation

  • Annette Hillebrand, Stadt.Land.Digital
  • Sandy Jahn, Initiative D21 e.V.
  • Dr. Christine Kahlen, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Annette Hillebrand

Stellvertretende Leiterin Stadt.Land.Digital

Annette Hillebrand ist Sozialwissenschaftlerin und Ökonomin und beschäftigt sich seit ihrem Studium an der Universität Osnabrück und der University of Hull mit gesellschaftlichen und wirtschaftsstrukturellen Veränderungen durch Digitalisierung.
Sie ist seit 25 Jahren am WIK – Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste / WIK-Consult, Bad Honnef, als Projektleiterin und wissenschaftliche Politikberaterin tätig. Ihr Aufgabenbereich umfasst sozio-ökonomische Projekte und Studien für die öffentliche Hand wie etwa die Europäische Kommission, das Europäische Parlament, das Bundeswirtschaftsministerium, die Bundesnetzagentur und verschiedene ausländische Ministerien und Regulierungsbehörden. Seit Juli 2020 ist sie stellv. Leiterin der Geschäftsstelle im Smart-City-Projekt Stadt.Land.Digital und unterstützt Kommunen bei der Entwicklung von Stragegien für die digitale Transformation durch Information, Dialog und Vernetzung. Stadt.Land.Digital ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und Partner der DIV-Konferenz.

Themenblock: Digitale Teilhabe, Digitale Kaffeerunde

Sandy Jahn

Referentin Bildung und Digitalkompetenzen bei der Initiative D21 e.V.

Sandy Jahn ist seit Dezember 2019 Referentin für Bildung und Digitalkompetenzen bei der Initiative D21 e. V. Hier setzt sie sich dafür ein, dass alle Mitglieder unserer Gesellschaft bestmöglich die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen können, indem sie die notwendigen Kompetenzen erwerben und Bildung durch digitale Medien und Geräte breiter und individualisierter zugänglich sind. Zuvor war sie Beraterin für die öffentliche Hand in den Bereichen Bildung, Soziales und Digitales. Sandy Jahn hat Psychologie und Mensch-Maschine-Interaktion in Berlin studiert und war einige Jahre am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin tätig. Neben ihrem digitalen Ehrenamt schlägt ihr Herz für empirische Sozialforschung und gemeinwohlorientierte Datennutzung.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Dr. Christine Kahlen

Leiterin der Unterabteilung Nationale und europäische Digitale Agenda im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Dr. Christine Kahlen leitet seit April 2020 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Unterabteilung „Nationale und europäische Digitale Agenda“. Zuvor war sie im Bundeswirtschaftsministerium in verschiedenen Abteilungen tätig, u.a. als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Schwerpunkte ihrer Tätigkeit lagen bei Grundsatzfragen der Digitalpolitik sowie im Medienrecht.

Frau Dr. Kahlen hat Rechts- und Politikwissenschaften studiert.

Themenblock: Digitale Teilhabe

09:40

Teil I Status der Digitalisierung in Deutschland: Wer ist „drin“, wer ist „draußen“?

  • Die digitale Gesellschaft – Einblicke aus dem D21-Digital-Index
    Andreas Pohle, Initiative D21 e. V. und Kantar
  • Mensch-Technik-Interaktion zur Steigerung der digitalen Mündigkeit von Bürger:innen
    Elisabeth Schauermann, Gesellschaft für Informatik e.V.

weitere Informationen

Die digitale Gesellschaft – Einblicke aus dem D21-Digital-Index

Ein Parkticket per App buchen, einen Arzttermin online vereinbaren, Fotos von besonderen Momenten mit dem privaten Umfeld teilen – viele unserer täglichen Handlungen und Abläufe spielen sich im Digitalen ab. Aus vielen Branchen und Berufen ist die Digitalisierung überhaupt nicht mehr wegzudenken. Der digitale Wandel betrifft uns also alle, dabei trifft er aber auf eine heterogene Gesellschaft, deren Mitglieder ganz unterschiedlich darauf vorbereitet sind. Die Digitalisierung ist gemacht, um das Miteinander der Menschen zu erleichtern, aber tut sie das auch für jeden? Diese Frage untersuchen wir bei Kantar jährlich mit dem D21-Digital-Index und sehen: Es gibt Menschen, die mit dem digitalen Wandel besser Schritt halten können und welche, die es weniger können. Welche Faktoren eher dazu führen, dass Menschen abgehängt werden und was die Profiteure der Digitalisierung auszeichnet, zeigt dieser Vortrag.

 

Mensch-Technik-Interaktion zur Steigerung der digitalen Mündigkeit von Bürger:innen

Die zunehmende Digitalisierung des Alltags eröffnet im Idealfall allen Bürger:innen neue Möglichkeiten – von der Erledigung von Behördengängen über eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung bis zu einer Steigerung der Lebensqualität im eigenen Zuhause. Allerdings stellen sich uns Hürden in den Weg, die viele Menschen davon abhalten, diese Innovationen zielführend und selbstbestimmt nutzen zu können. Wie gehen wir damit um und kann die Forschung an und Entwicklung von innovativen Mensch-Technik-Interaktionen eine Lösungsstrategie zur Steigerung der digitalen Teilhabe sein?

Andreas Pohle

Initiative D21

In der Geschäftsführung der Kantar GmbH agiert Andreas Pohle seit 2021 als Transformation Leader. Er trägt damit die Verantwortung für sämtliche divisionübergreifende Transformationsprojekte von Kantar in Deutschland. Er leitet zudem den Geschäftsbereich Business Services zu dem unter anderem die IT- und Informationssysteme gehören. Er startete 2001 im Kantar Konzern und übernahm im Laufe der Jahre zahlreiche Verantwortungsbereiche innerhalb des Client Service. Aus der Position des Managing Directors für den Sektor Technology & Financial Services wechselte er 2018 in die Rolle des Chief Marketing und Transformation Officer der Insights Division und begleitete in der nachfolgenden Zeit umfassende Reorganisationen und Restrukturierungen. Seit 2018 ist Andreas Pohle Mitglied des Vorstands der Initiative D21. Dort setzt er sich für die Digitale Gesellschaft und eine chancenorientierte Gestaltung des digitalen Wandels ein, der niemanden zurücklässt. Dafür erstellt Kantar gemeinsam mit der Initiative D21 jedes Jahr den D21-Digital-Index – das Lagebild der digitalen Gesellschaft. Wer ist bereits online und wer noch nicht, wer sind die Profiteure der Digitalisierung und wer kann bisher nur mithalten? Auf diese Fragen wird Andreas Pohle auch in seinem Impuls für die DIV-Konferenz eingehen.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Elisabeth Schauermann

Gesellschaft für Informatik e.V.

Elisabeth Schauermann leitet das Team „Gesellschaft und Internationales“ der Berliner Geschäftsstelle der Gesellschaft für Informatik. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich digitaler Souveränität, Internet Governance und internationaler Vernetzung. Elisabeth Schauermann leitet im Tandem mit AlgorithmWatch das Digital Autonomy Hub, ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Kompetenzzentrum, das ein interdisziplinäres Netzwerk von 43 Instituten und Organisationen koordiniert. Das Hub macht sichtbar, woran die Partner forschen und welche Ideen sie entwickeln, um die individuelle digitale Souveränität in der Mensch-Technik-Interaktion zu stärken. Ziel dieses Wissenstransfers ist es, allen Menschen einen reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit ihren Daten, Geräten und Anwendungen zu ermöglichen.

Themenblock: Digitale Teilhabe

10:30

Teil II Anforderungen an die Digitale Teilhabe heute: Was müssen wir tun?

  • Infrastruktur für die Zukunft als Grundlage digitaler Teilhabe
    Tim Brauckmüller, Initiative D21 e.V. und atenekom
  • Digitale Teilhabe ist gesellschaftliche Teilhabe – Der Digitalpakt Alter
    Lena Flohre, Bitkom
    Nicola Röhricht, Leiterin der Geschäftsstelle „DigitalPakt Alter“ bei der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
  • Digitale Teilhabe im ländlichen Raum stärken
    Dr. Carola Croll, Stiftung Digitale Chancen, Projektleitung Digitale Dörfer Niedersachen

weitere Informationen

Infrastruktur für die Zukunft als Grundlage digitaler Teilhabe

Digitale Infrastruktur ist nicht nur harter Standortfaktor, sondern Basis für eine digitale Daseinsvorsorge. Aufbau und Integration von Telekommunikationsnetzen in alle anderen Sektoren bieten die Möglichkeit einer alters- und ortsunabhängigen, gleichwertigen Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden die Resilienz sowie die Ausgestaltung von Schnittstellen und Standards eine erhebliche Rolle spielen – konvergente Netze und ihre Verbindung werden zum Kernbereich smarter Regionen.

 

Digitale Teilhabe ist gesellschaftliche Teilhabe – Der Digitalpakt Alter

Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative zur Stärkung von gesellschaftlicher Teilhabe und Engagement älterer Menschen in einer digitalisierten Welt. Initiiert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) wurde er im August 2021 mit zunächst zehn Partnerorganisationen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gegründet. Die BAGSO als Mit-Initiatorin und der Bitkom als Partner des DigitalPakt Alter stellen die Idee des Paktes gemeinsam vor. Ziel des Paktes ist es, zusammenzuarbeiten und Wege zu finden, den digital „abgehängten“ Menschen Angebote zum digitalen Kompetenzerwerb zu machen und ihnen damit gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Im Zentrum stehen 100 Erfahrungsorte in ganz Deutschland, wo ehrenamtliche Lotsen vor Ort digitale Kompetenzen an ältere Anfänger:innen im Netz niedrigschwellig weitergeben.

 

Digitale Teilhabe im ländlichen Raum stärken

Ohne Netz nichts los? Ländliche Räume sind beim Thema Digitalisierung oft nicht nur infrastrukturell, sondern auch thematisch abgehängt. Wie es auch anders gehen kann, zeigen das Modellprojekt bremke.digital und die anschließende Skalierung vom Dorf auf die Gemeinde auf eine gesamte Region. In einem Reallabor (der Stiftung Digitale Chancen) werden gemeinsam mit Kommunen in Südniedersachsen die Bedarfe der Bevölkerung im ländlichen Raum für mehr digitale Teilhabe ermittelt. An der Schnittstelle von Bürger:innen und Verwaltung wird erprobt, wie die Angebote der Digitale-Dörfer-Plattform (Fraunhofer IESE) genutzt und weiterentwickelt werden können, um so mehr Lebensqualität im dörflichen Zusammenleben zu ermöglichen.

Tim Brauckmüller

Initiative D21 e.V. und atenekom

Mit der Konzeption und dem Aufbau von Digitalisierungsprojekten in ganz Europa begann der heutige Digital- und Breitbandexperte Tim Brauckmüller seine berufliche Laufbahn. Seit 2007 ist er geschäftsführender Gesellschafter der atene KOM GmbH mit mehr als 500 Mitarbeitern. Die Agentur begleitet Bundes- und Landesministerien, die EU-Kommission und andere europäische Staaten bei der Strategieentwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Er war Entwickler und Leiter des Niedersächsischen Breitbandkompetenzzentrums und Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes und ist Treuhänder für das Bundesförderprogramm Breitband mit einem Volumen von mehr als 10 Mrd. Euro. Tim Brauckmüller ist ebenso Initiator der Initiative „Fachkräfte für den Glasfaserausbau“ sowie dem Kompetenzzentrum für Digitale Bildung.
Diese Erfahrungen und die beständige Motivation, die Chancen der Digitalisierung für unsere gesellschaftliche Entwicklung nutzen zu wollen, prägen sein Engagement bei der Initiative D21, deren Gesamtvorstandsmitglied er seit 2019 ist. Der Fokus seines Impulses auf der DIV-Konferenz: Infrastruktur nicht nur als Unterbau für die Transformation der Wirtschaft und des Staates verstehen, sondern insbesondere als Grundlage für die Möglichkeiten zur digitalen Teilhabe in einer Gesellschaft.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Lena Flohre

Bereichsleiterin Landespolitik, bitkom e.V.

Lena Flohre ist Bereichsleiterin im Public-Affairs-Team des Bitkom und kümmert sich um Landespolitik. In dieser Rolle betreut sie die Landesnetzwerke des Bitkom und ist zentrale Ansprechpartnerin für Politik und Verwaltung zu allen digitalpolitischen Themen in den Bundesländern. Zudem betreut sie das Engagement des Bitkom im Bereich Digitale Gesellschaft. Zuvor hat sie Politikwissenschaft studiert und sammelte erste Erfahrungen in der niedersächsischen Landesverwaltung.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Nicola Röhricht

Leiterin der Geschäftsstelle „DigitalPakt Alter“ bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e .V.

Nicola Röhricht, geboren 1967, Dipl. Kulturpäd., ist Leiterin der Geschäftsstelle „DigitalPakt Alter“ bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e .V. Sie ist bei der BAGSO als Referentin tätig.
Seit 2003 ist sie bei der BAGSO und der BAGSO Service GmbH beschäftigt, die für Projekte mit Unternehmen und den jährlichen BAGSO-Wirtschaftsdialog zuständig ist. Ihre BAGSO Projekte umfassen z.B. Leitung Senioren-Technik-Botschafter bis 2015, Leitung Digital-Kompass bis 2017, Leitung Servicestelle Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen bis 2019.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Dr. Carola Croll

Stiftung Digitale Chancen, Projektleitung Digitale Dörfer Niedersachen

Carola Croll arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Digitale Chancen. Ihre Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitales Engagement, Social Media und Digitalisierung ländlicher Räume.

Themenblock: Digitale Teilhabe

11:30

Teil III Digitale Teilhabe vor Ort: Gute Beispiele aus smarten Städten und Quartieren

Paneldiskussion mit Praktikern aus innovativen Städten und Quartieren

  • Tobias Wolfrum, Geschäftsführer der jenawohnen GmbH, Projekt Smartes Quartier Jena Lobeda
  • Christian Peschl, Sozialplaner der Stadt Ulm, Projekt Zukunftskommune Eselsberg
  • Armin Mayr, Leitung des Amtes für Stadtentwicklung der Stadt Regensburg, Projekt MAGGIE

Tobias Wolfrum

Geschäftsführer jenawohnen GmbH

Tobias Wolfrum ist seit 2021 Geschäftsführer der Stadtwerke Jena GmbH und seit 2016 Geschäftsführer des Stadtwerke-Tochterunternehmens jenawohnen. Zuvor verantwortete er dort den Bereich Technisches Management und war Prokurist. Der 54-Jährige ist Diplom-Ingenieur (FH) Architektur.
Die Stadtwerke Jena und ihre Tochtergesellschaften sind in Jena und der Region in den Geschäftsfeldern Energie, Wohnen, Mobilität, Freizeit tätig. In der Gruppe sind ca. 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. jenawohnen hat zahlreiche Preise gewonnen unter anderem den Immobilien-Marketing-Award „jenaFREEstyle – ungeniert unsaniert!“, Anerkennung Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft – Kategorie „WohnWerte“, Award Deutscher Wohnungsbau – Auszeichnung Quartiersentwicklung, Wohnquartier Schützenhof Jena Nord, Bundeswettbewerb “Stadt.Land.Digital” Sonderpreis – Smartes Quartier Jena-Lobeda.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Christian Peschl

Sozialplaner der Stadt Ulm, Projekt Zukunftskommune Eselsberg

Christian Peschl ist Sozialplaner und Schnittstellenkoordinator bei der Stadt Ulm. Er beschäftigt sich intensiv mit inklusiver Quartiersentwicklung im Kontext der digitalen Transformation. Zudem leitet er an der Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg ein interdisziplinäres Vertiefungsmodul über die wirkungsvolle Zusammenarbeit zur Ko-Kreation von Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Armin Mayr

Leitung des Amtes für Stadtentwicklung der Stadt Regensburg, Projekt MAGGIE

Armin Mayr hat eine Ausbildung zum Dipl. Geograph an der TU München absolviert und arbeitete anschließend drei Jahre beim Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München. Im Jahr 1992 wechselte er zur Stadt Regensburg ins Amt für Stadtentwicklung. Aktuell ist Herr Mayr dort Leiter der Abteilung „Entwicklungsplanung“ und gleichzeitig stellvertretender Amtsleiter. Er ist u. a. verantwortlich für die Erstellung des Regensburg-Plans 2040, die Erarbeitung von Fachplänen und Quartierskonzepten sowie Fragen des Klimawandels und der Energiewende.

Themenblock: Digitale Teilhabe

12:20

Zusammenfassung und Ausblick: Digitale Teilhabe und Quartiersentwicklung

  • Annette Hillebrand, Stadt.Land.Digital
  • Sandy Jahn, Initiative D21 e.V.

12:30

Ende

Digitale Kaffeerunde II mit Stadt.Land.Digital I 09. November 2021 I 13:00-14:00 Uhr

In den einstündigen digitalen Kaffeerunden gibt es offene und informative Diskussionen in lockerer Atmosphäre.
Heute am Kaffeetisch: Initiatoren der Entwicklercommunity in Münster (Westfalen). Diskutieren Sie mit!

13:00 -14:00

Ideen für eine lebenswerte Stadt: Erfahrungsberichte aus dem Münsterhack – Hackathon für Münster

Drei Impulse mit anschließender Diskussion und Fragen aus dem Publikum

  • Alex Dieke, Stadt.Land.Digital (Moderation)
  • Ideen und Projekte, die ein Stadtwerk weiterbringen
    Ralf Leufkes, Geschäftsführer, Civitas Connect e.V.
  • Civic Hackathons als Chance für die partizipative Stadtentwicklung
    Dr. Sebastian Köffer, Geschäftsleiter Digital Hub münsterLAND
  • Die Smart City profitiert von ihrer Entwicklercommunity
    Dr. André Wolf, Leiter Stabsstelle Smart City, Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft, Stadt Münster

weitere Informationen

Beim Münsterhack trifft sich die westfälische Tech-Szene, um gemeinsam Ideen und Prototypen zu entwickeln, die die Stadt noch lebenswerter machen. Stadt.Land.Digital diskutiert mit den Veranstaltern des Münsterhacks und den Teilnehmenden aus dem Publikum die Erfolgskriterien des Münsterhacks. Die Akteure berichten von ihren Erfahrungen und ihrer jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Startup-Szene, Kommunalverwaltung und Anwenderunternehmen.

Dr. André Wolf

Leiter Stabsstelle Smart City Münster, Stadt Münster

Dr. André Wolf studierte Raumplanung an der Universität Dortmund und promovierte am Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH Aachen. Nach Tätigkeiten am Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen sowie am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeitete er u.a. im Strukturförderprogramm Regionale 2016 sowie in einem privaten Planungsbüro. Seit September 2019 ist er Leiter der Stabsstelle Smart City im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft der Stadt Münster.

Digitale Kaffeerunde

Dr. Sebastian Köffer

Geschäftsleiter und Hub Manager des Digital Hub münsterLAND

Dr. Sebastian Köffer arbeitet bei münsterLAND.digital e.V. an der Vernetzung von etablierten Unternehmen mit Startups zur Förderung der digitalen Transformation im Münsterland. Er ist Geschäftsführer des Digital Hub münsterLAND und Projektleiter der Geschäftsstelle Münster des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Lingen. Zuvor promovierte er am European Research Center for Information Systems der WWU Münster zum Thema des digitalen Arbeitsplatz und arbeitete als Berater für Business Intelligence Systeme.

Digitale Kafferunde

Ralf Leufkes

Geschäftsleiter Civitas Connect e.V. und Leitender Berater bei der items GmbH

Ralf Leufkes sieht seinen Schwerpunkt in der Fragestellung, wie eine digitale Daseinsvorsorge in Zukunft aussehen kann und welche Rollen kommunale Unternehmen, als zentrale Akteure, in der digitalen Stadt und Region einnehmen müssen. Ein Kernpunkt bildet die Institutionalisierung der Kooperation von Stadtwerken und Kommunen, um bei der Umsetzung von Smart Cities und Regions wirtschaftlich Geschwindigkeit aufzunehmen.
In seiner Rolle als Leitender Berater bei der items unterstützt er kommunale Versorgungsunternehmen bei der konkreten Umsetzung dieser Projekte ganzheitlich. Darüber hinaus ist er Initiator und Organisator des Münsterhack sowie Co-Organisator des Osnahack als Modell einer partizipativen digitalen Stadtentwicklung und wirkt in verschiedenen Stadtentwicklungsprojekten mit.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung, Digitale Kaffeerunde

Gemeinwohlorientierte Digitalisierung | 09. November 2021 | 16:00 – 18:30 Uhr

Daseinsvorsorge und Gemeinwohl sind aufs Engste verbunden mit der täglich erlebten konkreten Lebenswelt von Bürgerinnen und Bürgern: in Städten, Gemeinden und Dörfern sowie in Landkreisen und Regionen. Daher gilt es, diesen Aspekten im weiteren Prozess der aktiven Gestaltung der digitalen Transformation zukünftig eine deutlich höhere Aufmerksamkeit zu widmen und den Lebensalltag entsprechend aktiv digital zu gestalten. Denn die Digitalisierung unseres Gemeinwesens reicht deutlich weiter als die Summe von (überwiegend isolierten und meist technikzentrierten) Innovations- oder Umsetzungsprojekten in den Bereichen E-Government bzw. SmartCity / SmartRegion. Es ist zwingend erforderlich, die kommunale Ebene noch stärker als Orte bzw. Räume des sozialen Miteinanders zu begreifen. Dies wiederum rückt in der Konsequenz neue bzw. auch „sehr alte“ Fragen in den Fokus. Beispielsweise Fragen zu den Potenzialen und Grenzen der Digitalisierung vertrauensbasierter Prozesse auf örtlicher und/oder nachbarschaftlicher Ebene. Oder auch zu den Potenzialen und Grenzen kommunaler Selbstverwaltung auf der Grundlage neuer plattformbasierter IT-Architekturen und damit verbundenen möglichen Verschiebungen der Arbeitsteilung im föderalen Mehrebenensystem. Mit beiden Fragekomplexen wird sich die diesjährige Konferenz-Session der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze in der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung beschäftigen.

16:00

Begrüßung und Moderation

  • Marco Brunzel, Metropolregion Rhein-Neckar
  • Tanja Krins, Stadt Köln

Marco Brunzel

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und Co-Leiter der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze

Als Stadt- und Regionalplaner (TU Berlin) und Verwaltungswissenschaftler (DHV Speyer) beschäftigte sich Marco Brunzel seit über 20 Jahren mit konzeptionellen Fragen sowie innovativen technischen Lösungsszenarien bzgl. des Einsatzes von Informationstechnologien im Kontext staatlicher Modernisierung. Aufbauend auf Erfahrungen als Gründer, Geschäftsführer und Projektleiter im kommunalen und interkommunalen E-Government (City & Bits GmbH) sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut FOKUS war er von 2009 bis 2014 in verschiedenen Funktionen bei der init AG in Berlin und Mainz tätig. Seit 2015 unterstützt er die länderübergreifende Metropolregion Rhein-Neckar bei der aktiven Gestaltung des digitalen Wandels im Bereich der öffentlichen Verwaltung (Digitale Modellregion) und der öffentlichen Infrastrukturen (Kooperative Dateninfrastrukturen). Als Grenzgänger zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung engagiert sich Marco Brunzel in zahlreichen Gremien, Netzwerken und Initiativen.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

16:05

Thema 1: Digitale Stadtmauern und/oder digitaler Stadtschlüssel – Stadt und Region als Vertrauensnetzwerke

Impulse und anschließende Diskussion

  • Perspektive Vertrauenstechnologien / SSI
    Dr. Jan Sürmeli, FZI Forschungszentrum Informatik
  • Perspektive Künstliche Intelligenz
    Tabea Hein, Hansestadt Lübeck
  • Perspektive Gesundheit & Pflege
    Dr. Bettina Horster, VIVAI Software AG
  • Perspektive Infrastruktur & Betrieb
    Ansgar Kückes, Redhat

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Die europäische Kultur ist im Kern eine urbane Kultur. Städte bilden als besondere Konstruktionen sozialer Gemeinschaften seit über 1.000 Jahren sowohl die kulturellen „Hotspots“ als auch die wirtschaftlichen „Innovationskerne“ unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Doch wie sieht die Zukunft unseres kommunalen Gemeinwesens aus? Lassen sich vertrauensbasierte Prozesse auf örtlicher, nachbarschaftlicher oder regionaler Ebene so digitalisieren, dass Gemeinsinn, Solidarität, Wir-Gefühl und Kreativität vielleicht sogar gestärkt werden? Bekommen Bürgerinnen und Bürger einen individuellen „digitalen Stadtschlüssel“ für die gemeinschaftliche Nutzung öffentlicher Infrastrukturen? Führt die „Tokenisierung“ auf der Grundlage sicherer digitaler Identitäten zu neuen Innovationen in Bezug auf regionale Wertschöpfungsketten und Transaktionssysteme? Oder errichten Kommunen mit solchen digitalen Vertrauenstechnologien neue „digitale Stadtmauern“? Welche Rolle spielen die Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz für die Digitale Stadtgesellschaft? Und welche Anforderungen stellen sich, wenn aus innovativen Pilotprojekten „echte Infrastrukturen“ werden sollen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserer ersten Session nachgehen.

Dr. Jan Sürmeli

FZI Forschungszentrum Informatik

Jan Sürmeli forscht seit 2017 zu Themen rund um Vertrauen, Souveränität und Privatheit in der vernetzten Welt. Am FZI Forschungszentrum Informatik initiierte er gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung das BMWi-geförderte „Schaufenster Sichere digitale Identitäten Karlsruhe“. Der Fokus seines Teams liegt hier auf der Interoperabilität verschiedener Identitätslösungen und der Entwicklung offener Ökosysteme mit hoher Souveränität aller Beteiligten.
Seit seiner Promotion in Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin im Bereich Modellierung und Analyse verteilter Systeme (2015) war Jan Sürmeli als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (u.a. Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin) und Berater tätig. Heute leitet er am FZI Forschungszentrum Informatik die Abteilung Strategische und interdisziplinäre Projekte

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Tabea Hein

Stadt Frankfurt am Main

Künstliche Intelligenz ist ihr Hobby. Tabea Hein hat ihr Wirtschaftsinformatik-Studium mit einer Masterarbeit zu digitaler Transformation öffentlicher Verwaltung in Bezug auf die Rolle von Consulting abgeschlossen. Sie ist ausgebildete CDO, zertifizierte KI-Managerin und entwickelte seit 2015 als Inhouse Consultant in einer deutschen Großstadt Ideen zu Verwaltungsreformen. Ab November 2021 widmet sie sich als E-Government-Managerin einer norddeutschen Kommunalverwaltung der Unterstützung von Interaktionen durch digitale Technologien.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Dr. Bettina Horster

Vorstand Business Development, Vivai Software AG

Die Diplom-Informatikerin Dr. Bettina Horster leitet bei der VIVAI Software AG den Bereich Business Development und ist zudem für das Ressort IoT (Internet der Dinge, Industrie 4.0, M2M) verantwortlich. Seit 2009 beschäftigt sie sich mit dem Internet der Dinge und hat hier echte Pionierarbeit geleistet. Dr. Bettina Horster ist Unternehmerin des Jahres der Stadt Dortmund ausgezeichnet im Jahr 2016. Sie ist im Digitalbeirat des Landes NRW und berät den Wirtschaftsminister zu Fragen des Demographischen Wandels. Sie ist Direktorin des eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Mitglied des renommierten Münchner Kreises. Sie leitet außerdem das International Healthcare-Forum innerhalb des internationalen Think Tanks „Diplomatic Council“, einer UN-registrierten Organisation. Mit ihrem Agetech-Produkt VIVAcare, einem Digitalen Assistenten, hat sie bereits viele Preise und Auszeichnungen gewonnen, den regioStars Award der EU-Kommission, den „Information Society Award“, des UN-NGOs Diplomatic Council, den Preis der renommierten deutschen Standortinitiative „Ort im Land der Ideen“ und den „World Summit on the Information Society“ Preis der Vereinten Nationen. Die Hongkonger Sozialbehörde hat VIVAICare zweimal als eines der weltbesten Assistenzsysteme für Senioren ausgezeichnet. Heute ist das Produkt VIVAIcare eines der führenden AAL Produkte ist. Sie leitet zurzeit das IoT- EU-Projekt „Smart Care Service – der KI Pflegemarktplatz“, das ebenfalls schon ausgezeichnet wurde. Dr. Bettina Horster studierte Informatik an der Universität Dortmund in Deutschland und der University of California, Berkeley, USA. Sie promovierte an der Universität Münster und besitzt außerdem ein Diplom der Universität St. Gallen (HSG). Zu Beginn ihrer Karriere arbeitete sie bei zwei internationalen Unternehmensberatungen.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Dr. Ansgar Kückes

Chief Architect Public Sector bei Red Hat

Ansgar Kückes ist seit fünf Jahren Chief Architect für den öffentlichen Bereich bei Red Hat. Seine Schwerpunktthemen sind aktuell Digitalisierung und digitale Souveränität im Bereich der öffentlichen Verwaltung, die Entwicklung von Cloud- und Container-Strategien, IT-Sicherheit sowie technische und organisatorische Fragen rund um Planung, Aufbau und Betrieb von Plattform-Architekturen. Nach einem Studium der Informatik an der Universität Passau und der Technischen Universität Berlin war Ansgar Kückes als Manager, Berater und Architekt für unterschiedliche Beratungsfirmen tätig, jeweils mit dem Ziel der Adaption innovativer Methoden und Technologien in ausgewählten Branchen wie Telekommunikation, Handel, Banken und Versicherungen sowie seit nunmehr 20 Jahren mit speziellem Fokus auf die Gestaltung der Digitalisierung in allen Bereichen des Public Sectors.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

17:15

Thema 2: Auf dem Weg in die NeuSTADT – Zukunft der Kommune im föderalen Mehrebenensystem

Impulse und anschließende Diskussion

  • Perspektive Projekte & Engagement
    Prof. Dr. Christian Schachtner, IU Internationale Hochschule
  • Perspektive Recht als Enabler und/oder Katalysator
    Prof. Dr. iur. Margrit Seckelmann, M. A., Universitätsprofessur für das Recht der digitalen Gesellschaft, Leibniz-Universität Hannover
  • Perspektive kommunale Praxis
    Sabine Möwes, Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Köln
    Andreas Schreiber, KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR

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Neue Sichten auf die Stadt als Gesamtkonstrukt lösen in jüngster Zeit erfreulicherweise isolierte (fach- bzw. themenspezifische) Betrachtungen ab. Statt der rein verwaltungsorientierten Ausrichtung auf E-Government und Digitalisierung der Verwaltungsprozesse ist eine übergreifende, integrative Sicht auf die Stadtentwicklung vielerorts in den Fokus gerückt. Digitalstrategie, IT-Strategie, Verwaltungsmodernisierung und Stadtentwicklung werden auf strategischer Ebene entsprechend zunehmend miteinander verzahnt, Projekte und Maßnahmen stärker verknüpft und gegenseitigen Wechselwirkungen kommt eine deutlich höhere Aufmerksamkeit zu. Und auch auf der Ebene der Förderprogramme sollen sich Maßnahmen besser kombinieren lassen.
Soweit der hehre Anspruch. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Welches tatsächliche Gestaltungspotential haben die zahlreichen Fördermaßnahmen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene? Wie lassen sich die langfristigen qualitativen Wirkeffekte der unterschiedlichen Maßnahmen bestimmen? Mit welchen Herausforderungen sehen sich Kommunen im Verwaltungsalltag konfrontiert? Wo besteht der größte Unterstützungsbedarf: in der technischen Umsetzung, in organisatorischen Maßnahmen oder auf rechtlicher Ebene? Stellen neue Arten der Zusammenarbeit im föderalen System per se immer gleich den Föderalismus auf den Kopf? Oder werden nur bestehende Organisations- und Geschäftsmodelle hinterfragt? In dieser Session machen wir uns auf den Weg zur „NeuSTADT“ und betrachten aus Sicht der Wissenschaft und der Praxis die grundsätzlichen Stellschrauben für die Zukunft der Kommune.

Sabine Möwes

Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung Stadt Köln

Frau Möwes leitet seit 2017 die Stabstelle Digitalisierung und verantwortet die Digitalstrategie und koordiniert die verschiedenen Digitalisierungsprogramme der Stadt Köln. Davor leitete sie viele Jahre die Dienststelle E-Government und Online-Dienste mit einem umfangreichen Aufgabenspektrum.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Prof. Dr. Christian Schachtner

IU Internationale Hochschule

Prof. Dr. Christian Schachtner ist Studiengangleiter im Bereich Public Management der IU Internationale Hochschule und lehrt insb. in New Work, Öffentlichem Recht & Behördensteuerung, Smart City/Smart Regions sowie Nachhaltigkeitsmanagement. Daneben begleitet er als wissenschaftlicher Stabstellenleiter für Prozessmanagement und Agilität und Inhouse-Consultant mit über 10-jährigen Führungserfahrung Digitalisierungsprojekte der öffentlichen Verwaltung. In verschiedenen Behörden fungiert er regelmäßig als selbstständiger Organisationsberater auf Bundes- und Landesebene bzw. im kommunalen Kontext und ist als Beirat und Fachexperte in Innnovationszirkeln und Forschungsprojekten tätig.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Prof. Dr. iur. Margrit Secklemann

Inhaberin der Universitätsprofessur für das Recht der digitalen Gesellschaft

Prof. Dr. iur. Margrit Seckelmann, M. A. hat an der Juristischen Fakultät der Leibniz-Universität Hannover die Professur für das Recht der digitalen Gesellschaft inne. Die Professur ist am Institut für Rechtsinformatik (IRI) angesiedelt. Zuvor war Margrit Seckelmann Geschäftsführerin des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung in Speyer. Sie beschäftigt sich mit den Themen Künstliche Intelligenz, Datenschutz, Sichere Digitale Identitäten und Arbeiten 4.0 ("Qualifica Digitalis"). Zuletzt erschien von Ihr das mit Marco Brunzel zusammen herausgegegebene "Handbuch Onlinezugangsgesetz".

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Andreas Schreiber

DMS & e-Government Koordinator bei der KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR

Andreas Schreiber begleitet seit 2018 die Kommunen im Trägerverbund der KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR bei der Digitalisierung und der Einführung von digitalen Verwaltungsprozessen. Dabei unterstütz er er die Kommunen insbesondere bei der Umsetzung des OZG und der Umstellung auf die eAkte. Davor verantwortete er über viele Jahre die Bereiche IT-Management & eGovernment im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

18:30

Ende

Digitale Resilienz | 10. November 2021 | 09:00 – 11:30 Uhr

Resilienz für Unternehmen, Organisationen aber auch kritische Infrastrukturen bezeichnet im Allgemeinen die Fähigkeit, Veränderungen in der Umgebung aufzunehmen und sich an diese anzupassen. Im ökonomischen Kontext wird darunter die Widerstands- und Krisenfestigkeit von Ökosystemen verstanden. Treiber wie Digitalisierung als auch Dezentralisierung sind stark resilienzbestimmende Faktoren. Gerade durch den Einsatz digitaler Technologien und den Aufbau digitaler Netzwerke können die bestehenden Ökosysteme – orientiert an den Bedürfnissen der Märkte – die eigene Flexibilität und Anpassungsfähigkeit deutlich steigern, wodurch sich ihre Widerstands- und Krisenfestigkeit stark verändert hat und ständig weiterentwickelt. Wir wollen bei diesem Thema im gemeinsamen Austausch voneinander lernen, wie Resilienz bewertet, gestaltet und gesteigert werden kann, um die Zukunftsfähigkeit der Daseinsvorsorge sicherzustellen.

09:00

Begrüßung & Einführung des Themas

  • Dr. Andreas Breuer, E.ON SE
  • Matthias Brucke, embeteco GmbH & Co. KG

Dr. Andreas Breuer

E.ON SE und Leiter der Expertengruppe Intelligente Energienetze

Dr. Andreas Breuer leitet die Wasserstoffaktivitäten bei Westnetz GmbH. In seinen Verantwortungsbereich fallen insbesondere die Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Wasserstoffinfrastrukturen. In diesem Zusammenhang werden Technologietrends identifiziert und bewertet, die Entwicklung verantwortet und die Umsetzung bzw. Einführung sichergestellt.

Themenblock: Digitale Resilienz

Matthias Brucke

Inhaber embeteco GmbH & Co. KG und Co-Vorsitzender der Expertengruppe Smart Cities/Smart Regions des Digital-Gipfels

Matthias Brucke ist Unternehmer, Netzwerker und Digitalpionier der ersten Stunde. Nach einem Start in der digitalen Welt am C64 im Jahr 1982, der Schule und einem Studium der Technischen Informatik wechselte er in die Forschung und war dort viele Jahre in verschiedenen Führungspositionen aktiv. 2013 gründete er mit Kollegen die embeteco GmbH & Co. KG und verantwortet dort die Bereiche Vision und Strategie. Seine besondere Stärke ist, neben dem tiefen Verständnis von Innovationsmethoden und Technologie die gute Vernetzung mit klugen Menschen in den unterschiedlichsten Fachgebieten. Er engagiert sich als Gutachter für verschiedene nationale und europäische Förderprogramme, als Dozent, als Fachgruppen- / Arbeitskreisleiter in Netzwerken und Verbänden sowie in der nationalen und internationalen Standardisierung. Seit mehreren Jahren leitet er die Expertengruppe Smart City / Smart Region im Nationalen Digitalgipfel.

Themenblock: Digitale Resilienz und Kooperative Digitalisierung

Hinweis: Die nachfolgenden Sessions 1 und 2 finden parallel statt!

09:30

Breakout-Session 1: Resilienz in Energienetzen

  • Dr. Andreas Breuer, E.ON SE (Moderation)
  • Resilienz im Spannungsfeld Energie / IKT
    Dr. Till Luhmann, BTC – Business Technology Consulting AG
  • Resilienz in Verteilnetzen – Herausforderungen / Praxisbeispiele
    Thomas Aundrup, Westnetz GmbH

weitere Informationen

Resilienz im Spannungsfeld Energie / IKT

Durch Energiewende und zunehmende Digitalisierung entstehen erhebliche neue Risiken für die Stromversorgung. Um Blackouts mitsamt ihren Folgeschäden zu verhindern, kann eine Resilienzstrategie entscheidende Impulse liefern. Die Arbeitsgruppe „Resilienz digitalisierter Energiesysteme“ des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ hat genau hingesehen, welche Risiken bestehen, und empfiehlt konkrete Maßnahmen, wie diesen begegnet werden sollte.

 

Resilienz in Verteilnetzen – Herausforderungen / Praxisbeispiele

Die Zuverlässigkeit des Stromnetzes garantiert unseren hohen Lebensstandard. Ein großflächiger Ausfall des Stromnetzes verlangt einen koordinierten Netzwiederaufbau. Hier ist insbesondere die Funktionsfähigkeit der TK-Infrastruktur notwendig. Die Resilienz des Stromnetzes ist auch von der Funktionsfähigkeit des TK-Netzes abhängig. In dem Vortrag werden diese Abhängigkeiten und grundsätzliche Anforderungen an das TK-Netz aufgezeigt.

Dr. Andreas Breuer

E.ON SE und Leiter der Expertengruppe Intelligente Energienetze

Dr. Andreas Breuer leitet die Wasserstoffaktivitäten bei Westnetz GmbH. In seinen Verantwortungsbereich fallen insbesondere die Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Wasserstoffinfrastrukturen. In diesem Zusammenhang werden Technologietrends identifiziert und bewertet, die Entwicklung verantwortet und die Umsetzung bzw. Einführung sichergestellt.

Themenblock: Digitale Resilienz

Dr. Till Luhmann

Leiter Unternehmensentwicklung BTC – Business Technology Consulting AG

Till Luhmann leitet seit 2014 die Unternehmensentwicklung beim Oldenburger IT-Beratungshaus BTC AG, für das er seit 2003 tätig ist. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Strategieentwicklung und der unternehmerischen Zukunftssicherung und Innovation. Darüber hinaus beschäftigt sich der Physiker mit Fragestellungen einer zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung. Till Luhmann ist Mitglied im Vorstand des Oldenburger Energiecluster e. V. (OLEC), der BDI-Arbeitsgruppe „Internet der Energie“ und der Expertengruppe „Intelligente Energienetze“ des Digitalgipfels.

Zu den früheren Stationen von Till Luhmann gehörte die Grundlagenforschung am Institut für Atomare und Analytische Physik der TU Berlin, am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn und am Berliner Laser-Medizin-Zentrum. Über viele Jahre war er zudem in der Softwareentwicklung, unter anderem bei SAP SE, tätig. Er ist Mitautor der 2012 bzw. 2015 veröffentlichten acatech-Studien „Future Energy Grid“, „Smart Service Welt“ sowie Mitherausgeber der Studie „Regulatory Pathways for Smart Grid Development in China“ (2015). Im Rahmen des Akademienprogramms „Energiesysteme der Zukunft“ hat er an der hier vorgestellten Studie „Resilienz digitalisierter Energiesysteme“ (2021) mitgewirkt.

Themenblock: Digitale Resilienz

Thomas Aundrup

Leiter der operativen Systemführung Westnetz (alle Leitstellen für die Mittel- und Hochspannung)

Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Ruhr-Universität-Bochum beschäftigte sich Herr Aundrup mit der dynamischen Simulationsrechnung, dem Zusammenspiel zwischen Großkraftwerken und Netz. Seinen Werdegang setzte er anschließend in der Planung und zum Schluss im Betrieb des Mittelspannungsnetz fort. Seit mehreren Jahren bearbeitet er Netzführungsthemen und den zukünftigen Netz- und Systemmanagementfragen in Hinblick auf die Energiewende und dem sicheren Netzbetrieb.

Herr Aundrup ist u.a. auch tätig für die Energieagentur NRW, dem VDE Bezirksverein Rhein-Ruhr und dem VDE als Leiter der Projektgruppe „Schnittstelle VNB-VNB (VDE AR 4141-2)“.

Digitale Resilienz

09:30

Breakout-Session 2: Menschen und Organisationen

Impulse und anschließende Diskussion

  • Matthias Brucke, embeteco GmbH & Co. KG (Moderation)
  • Von der Präsenz- zur Vertrauenskultur: selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Arbeiten in hybriden Modellen fördern
    Katharina Winkler, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Luise Ortloff, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
  • Verwaltung und offene Wissenschaft – Kompetenzen und Vertrauen schaffen
    Judith Junker, FZI Forschungszentrum Informatik
  • KommunalCampus geht an den Start – innovative Weiterbildungsplattform für die öffentliche Verwaltung
    Marvin Baldauf, Metropolregion Rhein-Neckar
  • FutureSkillsCanvas – Digital fit für die Zukunft der Arbeit
    Dora Hormes, NewTalentsNow

weitere Informationen

Von der Präsenz- zur Vertrauenskultur: selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Arbeiten in hybriden Modellen fördern

Die Corona-Krise hat einen Wandel der Arbeitswelt herbeigeführt: In vielen Branchen und Bereichen hat sich mobiles Arbeiten als zusätzliche Form der Arbeitsorganisation so stark etabliert, dass sie auch nach der Pandemie bestehen bleiben wird. Wie kann gutes, kreatives und produktives Arbeiten mobil bzw. in Hybridmodellen gelingen?

Viele Entscheidungstragende haben verstanden, welche Flexibilitäts-, Vereinbarkeits- und Resilienzpotenziale hier nutzbar sind. Orts- und zeitflexibles Arbeiten und damit einhergehende Freiräume zur flexiblen Arbeitsorganisation und -gestaltung werden damit zum Win-Win für Beschäftigte und Unternehmen.

Diskutieren Sie mit: Wie können Führungskräfte diesen Wandel aktiv unterstützen? Muss die Rolle der Führungskraft und der Mehrwert von Führung neu gedacht werden, um ein Umfeld der Selbstorganisation zu schaffen und die Beschäftigten zum eigenverantwortlichen, flexiblen Arbeiten zu befähigen?

 

Verwaltung und offene Wissenschaft – Kompetenzen und Vertrauen schaffen

Aktuelle Krisen stellen uns als Gesellschaft und die Verwaltung als Rahmengeberin vor die Herausforderung, schneller als gewohnt auf Ereignisse zu reagieren. Insbesondere Mitarbeitende in der Verwaltung müssen hierbei zunehmend in der Lage sein, dem Stand der Forschung zu folgen und sich umfassend zu informieren, um Entscheidungen angemessen und nachvollziehbar treffen zu können.

Im Zuge der anhaltenden COVID-19 Pandemie hat die schnelle Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse einen großen Zuwachs erhalten, insbesondere durch sogenannte Preprints. Der Begriff „Preprint“ umfasst dabei frei zugängliche, wissenschaftliche Manuskripte oder Artefakte, die meist (noch) nicht formal begutachtet wurden (Peer-Review) für die Publikation in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Besonders diese schnell frei-zugänglich gemachten Inhalte haben große Relevanz, um Entscheidungen am Stand der Forschung orientiert zu treffen. Die Nutzung kann jedoch potenziell schädlich sein, wenn die Forschungsqualität einer Arbeit nicht den gängigen Standards der Wissenschaft entspricht. Mitarbeitende in der Verwaltung müssen also imstande sein, die wissenschaftliche Güte nicht formal begutachteter Arbeiten selbstständig beurteilen zu können.

Im Vortrag sollen daher nachfolgende Fragen adressiert werden:

Wie kann die Verwaltung von der Nutzung von Preprints profitieren? Was müssen die Mitarbeitenden in der Verwaltung für Kompetenzen erwerben bzw. mitbringen, um die Qualität der öffentlichen Inhalte richtig zu bewerten? Warum ist der Transfer von Erkenntnissen aus der Wissenschaft in die Verwaltung so wichtig?

 

KommunalCampus geht an den Start – innovative Weiterbildungsplattform für die öffentliche Verwaltung

Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind in Deutschland seit vielen Jahren in allen Lebensbereichen spürbar. Bereits heute können offene Stellen nur schwer oder gar nicht besetzt werden. Daher rücken der Erhalt und die gezielte Verbesserung der Handlungsfähigkeit aktuell immer stärker in den Fokus von Bund, Ländern und Kommunen. Diese Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf die notwendigen Kompetenzen der Mitarbeiter:innen zur Gestaltung des digitalen Wandels. Insbesondere die kommunale Ebene muss neue Lösungswege finden, um die Qualifikation ihrer Mitarbeiter:innen und deren Kompetenzen für eine moderne und digitale Arbeitswelt gezielt zu fördern. Hierfür benötigen wir ein bedarfsorientiertes Weiterbildungsangebot mit modularen und zertifizierten Lernbausteinen. An dieser Stelle knüpft das Projekt KommunalCampus an. Hierbei handelt es sich um ein hessisches Projekt von Herrn Staatssekretär Patrick Burghardt in Kooperation mit der MRN und dem Kreis Bergstraße.

Bei dem Projekt handelt es sich um ein hessisches Projekt von Herrn Staatssekretär Patrick Burghardt in Kooperation mit der MRN und dem Kreis Bergstraße.

 

FutureSkillsCanvas – Digital fit für die Zukunft der Arbeit

Wie werden wir in 10, 15 oder 20 Jahren arbeiten? Wie viel Prozent unserer Tätigkeiten werden durch den Einsatz von digitalen Technologien automatisiert werden? Welche Fähigkeiten brauchen wir in Zukunft? Wie können wir fehlende Kompetenzen erwerben und damit die Resilienz der Organisation erhöhen? In diesem Impuls-Vortrag erhalten die Teilnehmer:innen einen Überblick, welche (digitalen) Kompetenzen sie benötigen, um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben. Es werden mögliche Wege zum Kompetenzerwerb aufgezeigt. Im Fokus steht der FutureSkillsCanvas – eine kollaborative Methode, anhand der Teams und ganze Organisationen Kompetenzen erkennen, Wissen sichtbar machen und die Zusammenarbeit ganzheitlich gestalten können. Nach dem Impuls-Vortrag haben die Teilnehmer:innen ein besseres Verständnis dafür, welche sechs Kompetenzfelder in Zukunft relevant sind und wie sie durch Kollaboration ihre Organisation zukunftsfähig ausrichten können.

Katharina Winkler

acatech – Deutsche Akademie der Technkwissenschaften

Katharina Winkler arbeitet seit 2019 als Politikberaterin/wissenschaftliche Referentin „Zukunft der Arbeit“ bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Dort ist sie unter anderem Projektverantwortliche des Human-Resources-Kreises von acatech. Zuvor spezialisierte sie sich als selbstständige Beraterin, systemischer Business-Coach und Trainerin auf die Themen Führung, Personal- und Organisationsentwicklung im Kontext der digitalen Transformation. Darüber hinaus engagierte sich in der allgemeinen Berufsvorbereitung Geringqualifizierter und Zugewanderter. Nach ihrem Diplomstudium der Politik- und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Jena und Augsburg war sie unter anderem beim Goethe-Institut e.V. als Nachwuchsführungskraft in den Bereichen Kultur und Bildung in Neuseeland und in der Zentrale in München als stellvertretende Leiterin „Personalentwicklung weltweit“ tätig.

Themenblock: Digitale Resilienz

Luise Ortloff

acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Sie arbeitet seit 2016 als Politikberaterin und wissenschaftliche Referentin im Themenschwerpunkt Volkswirtschaft, Bildung und Arbeit bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Dort ist sie für das Thema Zukunft der Arbeit zuständig und unter anderem Projektverantwortliche des Human-Resources-Kreises von acatech.

Nach ihrem Masterstudium an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg in Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Schwerpunkt Beratungspsychologie und Erwachsenenbildung, konnte sie als Offizier und Führungskraft in der Bundeswehr Erfahrungen in der Personal- und Projektarbeit sammeln.

Ab 2016 studierte sie berufsbegleitend an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management Human Resource Management, wo sie 2018 ihren Abschluss zum Master of Science erlangte. Mit ihrer Masterarbeit zum Thema Digitalisierung im Arbeitskontext zählte sie im Wettbewerb „Supermaster“ des Magazins WirtschaftsWoche zu den Finalisten für die beste wirtschaftswissenschaftliche Masterarbeit im Jahr 2019.

Themenblock: Digitale Resilienz

Judith Junker

FZI Forschungszentrum Informatik

Judith Junker arbeitet seit 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am FZI Forschungszentrum Informatik in der Berliner Außenstelle im Forschungsbereich „Innovation, Strategie und Transfer“. Sie ist Leiterin des Forschungsprojektes PrePrint+ im BMBF-Förderprogramm zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access. In diesem Zuge forscht sie zum Thema „Offene Wissenschaft und Vertrauen“ aus gesellschaftswissenschaftlicher Perspektive und welche Rolle Digitale Technologien hierbei spielen.

Judith hat einen Master of Arts in Politikwissenschaft mit interdisziplinärer Spezialisierung in europäischer Integration und Globalisierung. Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie betreute sie im Rahmen des Begleitforschungsprojektes zum Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ Forschungsprojekte zu Querschnittsthemen wie gesellschaftlicher Akzeptanz und Geschäftsmodellen.

Themenblock: Digitale Resilienz

Marvin Baldauf

Metropolregion Rhein-Neckar

Marvin Baldauf ist seit mehreren Jahren in verschiedenen Funktionen bei der Metropolregion Rhein-Neckar. Er begleitet als Projektleiter verschiedene Vorhaben im Bereich Digitalisierung und E-Government. In diesem Kontext beschäftigt er sich intensiv mit Themen rund um die Digitalisierung und Bildung. Er ist für den KommunalCampus ein hessisches CIO-Projekt von Herrn StS Burghardt im Rahmen des länderübergreifenden Modellvorhabens „kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ verantwortlich und leitet seit diesem Jahr die Geschäftsstelle der Genossenschaft „KommunalCampus eG“. Zusätzlich koordiniert er mehrere regionale Arbeitskreise der Metropolregion Rhein-Neckar und wirkt in verschiedenen regionalen / überregionalen Initiativen, Netzwerken und Arbeitskreisen (u.a. AWV e.V., D21) mit.

Themenblock: Digitale Resilienz

Dora Hormes

NewTalentsNow – Innovation, Kollaboration & FutureSkills

Inhaberin von NewTalentsNow und Mitglied im MÜNCHNER KREIS sowie in internationalen Netzwerken wie University Industry Innovation Network und ui global.
Dora Hormes ist Trainerin und Beraterin für Innovation, Kollaboration & Future Skills mit Sitz in München. Sie begleitet Organisationen beim Kulturwandel durch kollaborative Lern-Formate. Mit externen Partnern – wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen und StartUps – initiiert sie zudem Kooperationen.
Nach ihrem Studium der Sozialwissenschaften begann sie ihre Karriere in der StartUp-Beratung, wechselte anschließend zu The Boston Consulting Group, um später an der privaten Hochschule Macromedia in verschiedenen leitenden Funktionen interne und externe Partnerschaften voran zu treiben.
Sie ist Mit-Entwicklerin des FutureSkillsCanvas – einer Methode, die Individuen, Teams und ganze Organisationen beim gemeinschaftlichen Aufbau von Kompetenzen unterstützt.

Themenblock: Digitale Resilienz

11:00

Bericht aus den Sessions und Panel-Diskussion

Abschlussdiskussion mit allen Teilnehmenden (virtuelle Fishbowl): Was haben wir gelernt, wo wollen wir hin und was müssen wir tun, um die Zukunftsfähigkeit durch die Erhöhung der digitalen Resilienz zu erhöhen?

11:30

Ende

Digitale Kaffeerunde III mit Stadt.Land.Digital I 10. November 2021 I 13:00-14:00 Uhr

In den einstündigen digitalen Kaffeerunden gibt es offene und informative Diskussionen in lockerer Atmosphäre.
Heute tauschen sich Akteure der Initiative Update Deutschland am Kaffeetisch über Innovationen in Kommunen aus. Diskutieren Sie mit!

13:00 -14:00

Open Social Innovation für Kommunen – Erfahrungen aus Update Deutschland

Moderierte Diskussionsrunde

  • Annette Hillebrand, Stadt.Land.Digital (Moderation)
  • Johanna Ballesteros, Strategic Program Lead bei ProjectTogether gGmbH, Initiator UpdateDeutschland
  • Prof. Johanna Mair, Professorin an der Hertie School of Governance, Begleitforschung UpdateDeutschland
  • Gudrun Heute-Bluhm, Oberbürgermeisterin a.D. und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, Herausforderungsgeber
  • Simon Schmid, Public Sector and Key Accounts, Ausbildungsmatching by SkillLab
  • Olga Zabello, Open Social Innovation Initiative, Grow Together – Digitaler Tag der offenen Tür

weitere Informationen

Bei dem Hackathon UpdateDeutschland kamen Expertinnen und Experten sowie Initiativen gemeinsam mit Umsetzungspartner:innen aus Verwaltung und Politik zusammen, um innovative Ideen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Stadt.Land.Digital war Herausforderungsgeber und diskutiert gemeinsam mit den Initiatoren und Teilnehmenden über UpdateDeutschland, die Erfolge und die Erfahrungen für künftige Initiativen mit Kommunen im Bereich Open Social Innovation.

Johanna Ballesteros

Strategic Program Lead bei ProjectTogether gGmbH, Initiator UpdateDeutschland

Johanna Ballesteros hat Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Münster und an der London School of Economics studiert. Seit Anfang des Jahres arbeitet sie für die gemeinnützige Organisation ProjectTogether und hat den offenen Innovationsprozess UpdateDeutschland mitgeleitet. Davor hat sie u.a. Stationen im Bundestag, bei PwC und dem United Nations World Food Programme absolviert.

Digitale Kaffeerunde

Prof. Johanna Mair

Professorin für Organisation, Strategie und Leadership, Hertie School of Governance

Johanna Mair ist Professorin für Organisation; Strategie und Leadership an der Hertie School of Governance in Berlin, Deutschland. Zudem leitet sie das Global Innovation for Impact Lab und ist Distinguished Scholar am Stanford Center on Philanthropy and Civil Society und die akademische Herausgeberin des Magazins Stanford Social Innovation Review. Von 2016-2018 war sie akademische Co-Direktorin der Social Innovation + Change Initiative an der Harvard Kennedy School, wo sie auch heute noch regelmäßig unterrichtet. Von 2001 bis 2011 war Johanna Mair Professorin für Strategisches Management an der IESE Business School in Barcelona. In dieser Zeit war sie unter anderem Gastprofessorin an der Harvard Business School und am INSEAD. Ihren PhD in Management erhielt sie vom INSEAD, Frankreich. In ihrer Forschung beschäftigt sich Johanna Mair mit neuen Organisationsformen und institutionellen Veränderungen, die sowohl wirtschaftlichen als auch sozialen Fortschritt ermöglichen. Besonders interessiert sie sich dabei für die Rolle unternehmerischen Handelns und innovativer Prozesse. Neben ihren akademischen Verpflichtungen berät sie Regierungen und Stiftungen zum Thema Soziale Innovation und sitzt im Kuratorium und im Aufsichtsrat führender Stiftungen, Impact Investors und Sozialunternehmer.

Digitale Kaffeerunde

Gudrun Heute-Bluhm

Oberbürgermeisterin a.D. und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, Herausforderungsgeber

Gudrun Heute-Bluhm studierte Rechtswissenschaften in Konstanz. Von April 1995 bis März 2011 war Sie Oberbürgermeisterin der Stadt Lörrach. Seit August 2014 ist sie geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg.

Digitale Kaffeerunde

Simon Schmid

Public Sector and Key Accounts, Ausbildungsmatching by SkillLab

Simon Schmid ist bei SkillLab für Kunden aus dem Öffentlichen Sektor zuständig. Davor war er u.A. bei EY in New York sowie am Center for Transatlantic Relations an der School for Advanced International Studies der Johns Hopkins University tätig. Simon hält einen Master in International Relations and Economics der Johns Hopkins SAIS.

Digitale Kaffeerunde

Olga Zabello

Open Social Innovation Initiative, Grow Together – Digitaler Tag der offenen Tür

Olga Zabello ist Spezialistin mit mehrjähriger Erfahrung in Finance, IT, Data Science und Marketing. Sie engagiert sich für Open Social Innovations und Digitalisierung.

Digitale Kaffeerunde

Digitalisierung und Nachhaltigkeit | 10. November 2021 | 16:00 – 18:30 Uhr

Das Konzept der Nachhaltigkeit und die Technologien der Digitalisierung müssen noch viel stärker integriert betrachtet werden. Die Digitalisierung ist fest in das Leben und Zeitalter des Menschen (Anthropozän) eingezogen. Der Begriff der Nachhaltigkeit muss verstärkt die technische Dimension mitnutzen. Daher wollen wir uns in Fortführung der Themenstellungen der letztjährigen DIV-Konferenz Fragestellungen der nachhaltigen Digitalisierung und digital unterstützen Nachhaltigkeit für intelligent vernetzte Städte und Regionen im Kontext der Daseinsvorsorge stellen.

16:00

Begrüßung & Vorstellung der Breakout-Sessions

  • Carl-Ernst Müller, nachhaltig.digital, B.A.U.M. e.V.
  • Joachim Schonowski, msg systems ag

Carl-Ernst Müller

Koordinator nachhaltig.digital, B.A.U.M. e.V.

Carl-Ernst Müller ist gelernter Bank- und Diplomkaufmann. Als Bankkaufmann war er zehn Jahre auf Unternehmensseite tätig und zuletzt Gesamtsystemverantwortlicher im HBCI-Onlinebanking der HVB-Group. Als Diplomkaufmann mit dem Schwerpunkt Strategie- und Nachhaltigkeitsmanagement der Leuphana Universität Lüneburg war er über zehn Jahre als Managementberater an der Schnittstelle von Strategie, Projektmanagement und Kommunikation tätig.

Zuletzt arbeitete er als Führungskraft bei fischerAppelt, advisors – der Tochter für Strategieberatung einer der größten deutschen Kommunikationsagenturen. In über 50 Projekten und langjährigen Mandaten für DAX-, MDAX-, SDAX-Unternehmen, Behörden und Verbänden wurde er zum Spezialisten für die methodenbasierte Entwicklung klarer Strategiekommunikation.

Er ist Managing Director – Nachhaltigkeit und Digitalisierung beim Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. Dort koordiniert er nachhaltig.digital, die Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und B.A.U.M. in gemeinsamer Trägerschaft realisiert wird.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Joachim Schonowski

msg systems ag

Neugier, Interesse an Zusammenhängen und der stetige Drang nach neuen Erkenntnissen treiben Joachim Schonowski an.
Das Studium der Physik hat ihm ein technisches Verständnis für komplexe Sachverhalte mitgegeben. Die mehrjährige Arbeit in verschiedenen Ebenen der deutschen Telekom hat ihm zusätzlich ein breites Wissen über die gesamte IKT Branche verschafft.
Mit diesem Rüstzeug hat er sich der digitalen Transformation des kommunalen Ökosystems (Smart City) seit 2012 genähert. Dabei hat er u.a. bei den T-Labs das Smart City Innovation Lab aufgebaut und im EU H2020 Leuchtturmprojekt mySMARTLife mit der Stadt Hamburg die Telekom Aktivitäten geleitet und umgesetzt.
Es ist ihm dabei ein Anliegen, nicht nur die technische Vernetzung voranzutreiben, sondern auch vorausschauend die ökologische und die sozial-ethische Seite ganzheitlich mitzudenken. Durch den mehrjährigen Vorsitz im DIN Smart City Standards Forum sowie den seit kurzem übernommenen Vorsitz in der Expertengruppe Smart Cities / Regions im Digital Gipfel und die Mitarbeit in verschiedenen weiteren, auch internationalen Gremien ist er aktiv dabei, diese Prozesse mitzugestalten.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

16:15

Impuls: Wie kann Digitalisierung nachhaltig werden?

  • Prof. Dr. Isabell Peters, Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V.

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Digitalisierung muss ein Ziel haben. Dieses Ziel sollte über die bloße Umsetzung analoger in digitale Prozesse hinausgehen. Erst dann kann die Digitalisierung der Daseinsvorsorge einen echten Mehrwert bieten und Nachhaltigkeit fördern.

Prof. Dr. Isabell Peters

Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V.

Isabell Peters ist seit August 2020 Professorin für eGovernment und Digitale Transformation an der Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN). Ihr zentrales Forschungsinteresse gilt den Erfolgsfaktoren von Digitalisierung im öffentlichen Raum. Insbesondere untersucht Isabell Peters dabei die Wirkungsmechanismen von Institutionen. Zuvor hat sie im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Renmin und Zhejiang University in China zu Smart Cities in Peking, Shenzhen und Singapur geforscht. Mit diesen Arbeiten knüpft Isabell Peters an ihre Dissertation an, in der sie institutionelle staatliche Faktoren der Regulierungspolitik in Deutschland und den USA untersucht hat.

Isabell Peters wurde nach einem Studium der Verwaltungswissenschaften und Politologie 2012 zum Dr. rer. pol. an der FU Berlin promoviert.

Als Unternehmensberaterin begleitete Isabell Peters in den letzten sechs Jahren Digitalisierungs- und Reorganisationsprojekte im Public Sector in Deutschland und China und gründete das startup zukunftstaat. Unter anderem hat sie die kommunale IT einer deutschen Großstadt für die Advisory-Sparte einer großen internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft neu strukturiert. Zuvor war sie rund zehn Jahre selbst im öffentlichen Dienst tätig und hat u.a. die Stabsstelle des Rektorats an der Universität Heidelberg geleitet.

Isabell Peters ist als Gutachterin für den Deutschen Bundestag zu Themen der digitalen Verwaltung tätig und reviewerin verschiedener Fachzeitschriften.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Hinweis: Die nachfolgenden Sessions 1-5 finden parallel statt!

16:30

Breakout-Session 1 – Nachhaltigkeit und digitale Balance als Designprinzip? Die Nachhaltigkeitsraute im nationalen, europäischen und globalen Kontext

Impulse und anschließende Diskussion

  • Nachhaltigkeit und digitale Balance als Designprinzip?
    Joachim Schonowski, msg systems ag
  • Deutet der Status quo der lokalen digitalen Transformation auf eine ökonomische Überbetonung hin?
    Anika Krellmann, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement; Geschäftsführerin Co:Lab
  • Ein Blick hinter die Kulisse der EU im Kontext von Green Deal und dem Aktionsplan Kreislaufwirtschaft
    Almut Nagel, Green Digital Transformation – Policy Officer
  • Die globale Sicht – wie passen der Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen?
    Flurina Wäspi, Berner Fachhochschule Wirtschaft / Independent Consultant UN IGF (Internet Governance Forum)
  • Panel-Diskussion & Zusammenfassung

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Kommunen kommt im Kontext der Nachhaltigkeit eine Schlüsselrolle zu. Diese sollen mit Hilfe der digitalen Transformation intelligenter, lebenswerter und effizienter werden. Doch wo bringt uns dieses mehr an Technik hin und ist diese vielleicht zum Teil selbst ein Teil der (globalen) Herausforderung durch den immensen Energiehunger? Wie können wir frühzeitige Designprinzipien gestalten und anwenden, um unsere „Techno-Ökonomie“ mit sozial-ökologischen Anforderungen in eine Balance zu bringen? Wir wollen dies aus lokaler, kommunaler, europäischer und schließlich globaler Sicht betrachten.

Annika Krellmann

Referentin im KGSt®-Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement

Anika Krellmann ist seit 2015 Referentin im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement der KGSt. Dort verantwortet sie Themen im Kontext der „Digitalen Kommune“, und setzt sich ideell mit technologischen Trends, Digitaler Souveränität und Open Source sowie Themen im Kontext der kommunalen IT-Steuerung auseinander. Außerdem ist sie für die Plattform KGSt®-Kommunect verantwortlich, auf welcher sich mittlerweile über 3.000 kommunale Digitalisierungsverantwortliche vernetzen.

Sie ist ebenso Initiatorin des KGSt-CDO-Netzwerks mit rund 40 kommunalen CDOs aus dem D-A-CH-Raum und vertritt die KGSt in diversen Gremien wie in der AG Cloud Computing und Digitale Souveränität beim IT-Planungsrat.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Almut Nagel

Green Digital Transformation – Policy Officer – Seconded National Expert; European Commission Directorate General for Communications Networks, Content and Technology Unit

Almut Nagel arbeitet fuer die EU Kommission, Generaldirektion Kommunikationsnetzwerke, Inhalte und Technologien. Sie traegt in der Arbeitseinheit F.1 “Digital Transformation – Coordination of Digital Strategy and Green ICT” u.a. zur Entwicklung des Digitalen Produktpasses bei und arbeitet mit Unternehmen der European Green Digital Coalition zu Methoden, um den oekologischen Fussabdruck von ICT Loesungen messbar zu machen.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Joachim Schonowski

msg systems ag

Neugier, Interesse an Zusammenhängen und der stetige Drang nach neuen Erkenntnissen treiben Joachim Schonowski an.
Das Studium der Physik hat ihm ein technisches Verständnis für komplexe Sachverhalte mitgegeben. Die mehrjährige Arbeit in verschiedenen Ebenen der deutschen Telekom hat ihm zusätzlich ein breites Wissen über die gesamte IKT Branche verschafft.
Mit diesem Rüstzeug hat er sich der digitalen Transformation des kommunalen Ökosystems (Smart City) seit 2012 genähert. Dabei hat er u.a. bei den T-Labs das Smart City Innovation Lab aufgebaut und im EU H2020 Leuchtturmprojekt mySMARTLife mit der Stadt Hamburg die Telekom Aktivitäten geleitet und umgesetzt.
Es ist ihm dabei ein Anliegen, nicht nur die technische Vernetzung voranzutreiben, sondern auch vorausschauend die ökologische und die sozial-ethische Seite ganzheitlich mitzudenken. Durch den mehrjährigen Vorsitz im DIN Smart City Standards Forum sowie den seit kurzem übernommenen Vorsitz in der Expertengruppe Smart Cities / Regions im Digital Gipfel und die Mitarbeit in verschiedenen weiteren, auch internationalen Gremien ist er aktiv dabei, diese Prozesse mitzugestalten.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Flurina Wäspi

Flurina Wäspi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berner Fachhochschule (BFH), wo sie nach ihrem Master in Politikwissenschaft und Europarecht an der Universität Bern zu arbeiten begonnen hat. Flurina interessiert sich seit vielen Jahren für Umweltthemen, denen sie sich sowohl aus akademischer Perspektive als auch in ihrer Freizeit widmet. Da sie sich auf die Verknüpfung von Umwelt und Digitalisierung spezialisiert hat, freut sich Flurina, die neu gegründete intersessionelle UN-Initiative „Policy Network on Environment and Digitalisation“ (PNE) des Internet Governance Forums zu beraten. Flurina hat zuvor für die Delegation der Europäischen Union in der Schweiz und die Schweizerische Stiftung für Konsumentenschutz gearbeitet und ist ein aktives Mitglied verschiedener zivilgesellschaftlicher Initiativen, wie z.B. dem aussenpolitischen Think Tank foraus.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

16:30

Breakout-Session 2 – Digitalisierung und Nachhaltigkeit – Der Weg aus dem Ressourcen-Dilemma

  • Impuls: Mit Bürgerprojekten zur nachhaltigen Zukunftsstadt
    Norbert Rost, futureprojects GmbH
  • Impuls: Digitalisierung – der zentrale Schlüssel zur Nachhaltigkeit
    Karsten Redenius, msg group

Panel-Diskussion & Zusammenfassung

  • Dr. Georg Kolb, Partner Kommunikationsberatung Klenk & Hoursch (Moderation)
  • Anne Dahlke, Senior Projektmanagerin bei DIN e.V
  • Marc Groß, Leiter des KGSt-Programmbereichs Organisations- und Informationsmanagement
  • Christian Schiller, Gründer & Geschäftsführer (CEO) der cirplus GmbH
  • Martin Wimmer, CDO des Bundesumweltministeriums

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Digitalisierung – Zentraler Schlüssel zur Nachhaltigkeit?

Ökonomisch, ökologisch, gesellschaftlich – Nachhaltigkeit hat viele Dimensionen. Wie nachhaltig ein Produkt, ein Geschäftsmodell oder ein Ökosystem ist, hängt von unterschiedlichen Perspektiven ab. Doch wie lässt sich die Balance zwischen den verschiedenen Dimensionen von Nachhaltigkeit sichern und wie genau kann die Digitalisierung dabei helfen, Entscheidungen objektiv ressourcenschonend zu treffen? Nach einem Impuls von Norbert Rost, futureprojects GmbH, zur nachhaltigen Zukunftsstadt, wird Karsten Redenius, Vorstand bei msg, diesen Fragestellungen in einem kurzen Vortrag nachgehen. Im Anschluss wird ein Experten-Panel das Thema mit kontroversen Standpunkten ganzheitlich betrachten.

Norbert Rost

Geschäftsführer futureprojects GmbH, Leiter des Büro für postfossile Regionalentwicklung/Zukunftsstadt.de

Als Wirtschaftsinformatiker betrachtet Norbert Rost Städte & Regionen aus einer Systemperspektive. Ihn interessieren Prozesse und Schnittstellen, an denen gestaltende Akteure wirksam andocken können: Die NachhaltigkeitsTransformation gelingt nur, wenn möglichst breite Teile von Bürgerschaft und Unternehmerschaft kollaborativ und co-kreativ mit Verwaltung, Forschung und Politik agieren. Digitale Werkzeuge helfen dabei, auch große (Beteiligungs-)Prozesse zu organisieren, bieten möglichst leicht bedienbare Schnittstellen für relevante Akteure und vergrößern so die Wirksamkeit. Norbert Rost verfolgt die Vision, ein sozio-technisches Betriebssystem für die Zukunftsstadt zu entwickeln (#futurecityOS), das die „Bedienung des Systems Stadt“ durch die BewohnerInnen so einfach macht, wie heute die „Bedienung eines AppleComputers“. Wahlen, Behördengänge, Nachbarschaftsinitiativen, Raumplanung, Fördervereine, CarSharing, Abwasserabrechnung uvm. – all das sind „Funktionen einer Stadt“, die durch kluge Standards, Schnittstellen und Frameworks integriert bereitgestellt werden müssen.
Ihm oblag die Projektleitung der „Zukunftsstadt Dresden“, eines Beteiligungsformates für Visionsentwicklung und Bürgerprojekte. Er wirkte mit beim ID-Ideal-Forschungsvorhaben zu Digitalen Identitäten. Er gehörte zu den Initiatoren von „Dresden im Wandel“ und war Mitglied im Ortsbeirat Dresden Altstadt. Er verbindet somit Erfahrungen aus Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Unternehmertum. Mit der futureprojects GmbH entwickelt er digitale Beteiligungswerkzeuge für die smart city von morgen.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Karsten Redenius

Vorstandsmitglied der msg und Geschäftsführer des msg-Gruppenunternehmens m3 management consulting GmbH

Karsten Redenius verantwortet als Vorstand des IT- und Beratungsunternehmens msg die Geschäftsfelder Business Consulting und Ökosysteme und ist damit Gestalter und Treiber der Digitale Transformation. Der studierte Betriebswirt arbeitet seit 12 Jahren in der msg-Unternehmensgruppe und baute unter anderem dort als Geschäftsführer der m3 management consulting GmbH das Beratungsgeschäft in den Branchen Utilities, Energie und Telekommunikation erfolgreich aus.

Redenius verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung sowie im Management großer Organisationseinheiten im Konzernumfeld. Fachlich liegt sein Schwerpunkt in der Strategieentwicklung und -umsetzung sowie in der Konzeption, Planung und Umsetzung großer Transformationsvorhaben. Eines seiner Kernthemen der Digitalen Transformation ist dabei die richtige Balance der Ressourcennutzung mit Hilfe von IT-Lösungen.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Georg Kolb

Partner, Kommunikationsberatung Klenk & Hoursch

Georg Kolb ist Mitinhaber der Kommunikationsberatung Klenk & Hoursch. Er berät Unternehmen in der Frage, wie digitale Kommunikation und Kollaboration dabei helfen können, dem anhaltenden Druck zu Veränderungen und Innovationen gewachsen zu sein. Kolb bringt 29 Jahre Erfahrung aus Kommunikation und Marketing mit. Neben seiner Kundenarbeit spricht er auf Tagungen über Kommunikationstrends und hat zahlreiche Beiträge zur digitalen Unternehmenskommunikation veröffentlicht. Mehr zu Kolbs Lebenslauf und Aktivitäten findet sich auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/georgkolb/

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Anne Dahlke

Senior Projektmanagerin bei DIN e.V.

Anne Dahlke ist Senior Projektmanagerin in der Gruppe „Nachhaltigkeit und Managementsysteme“ bei DIN (Deutsches Institut für Normung e. V.) und betreut dort u. a. die nationalen, europäischen und internationalen Normungsaktivitäten des Arbeitsausschusses „Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ im Normenausschuss „Grundlagen des Umweltschutzes“ (NAGUS). Die digitale Transformation bietet den Städten und Kommunen einen wichtigen unterstützenden Baustein für die nachhaltige Entwicklung und die Erreichung eines integralen und integrativen Wandels. Der Arbeitsausschuss „Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ setzt sich mit seiner Arbeit in der europäischen und internationalen Normung dafür ein, dass die entwickelten Normen Kommunen unterstützen und zu einer verbesserten Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger beitragen. Anne Dahlke ist durch Ihre Arbeit vernetzt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen sowie Fachexpertinnen und Fachexperten aus Wissenschaft und Verbänden. Sie studierte Bioprodukttechnologie an der HS Neubrandenburg.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Marc Groß

Leiter des KGSt-Programmbereichs Organisations- und Informationsmanagement

Marc Groß leitet den Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement in der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement). Er verantwortet in seiner Rolle die Vision und die Strategie einer zukunftsfähigen kommunalen Digitalisierung und eines progressiven Organisations- und Informationsmanagements. Die Kommunal-digitale-Transformation, die Bedeutung einer professionellen Steuerung von Digitalisierung und IT, die Facetten der Digitalen Daseinsvorsorge und die datenbasierte kommunalen Steuerung sind Schwerpunkte seiner Arbeit. Als Experte für kommunales Management diskutiert er dazu auf Podien, hält Vorträge und schreibt Artikel sowie Konzepte. Außerdem ist Marc Groß Co-Vorsitzender des Vereins Co:Lab e.V.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Christian Schiller

Gründer & Geschäftsführer (CEO) der cirplus GmbH

Zusammen mit Volkan Bilici gründete Christian Schiller cirplus im Dezember 2018 mit dem Ziel, den industriellen Einsatz von Kunststoffrezyklaten mittels digitaler Technologie zu skalieren. Auf der Beschaffungsplattform cirplus können Verarbeiter und Produzenten Materialgesuche für Spot- und Kontraktmengen von Kunststoffrezyklaten aufgeben, direkt mit Recyclern und Abfallerzeugern in Kontakt treten und Transaktionen weltweit abschließen. Die DIN SPEC 91446 hat cirplus initiiert, um die Standardisierungslücken im Bereich der Kunststoffrezyklate zu schließen und somit deren Marktzugang zu verbessern. Vor der Gründung von cirplus verantwortete Christian Schiller als erster Angestellter in Deutschland den Aufbau der heute weltweit größten digitalen Mitfahrplattform, BlaBlaCar, mit mehr als 80 Millionen Nutzern.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Martin Wimmer

CDO des Bundesumweltministeriums

Martin Wimmer ist seit April 2019 Chief Digital Officer (CDO) im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

16:30

Breakout-Session 3 – Sustainability Reporting 4.0

  • Impuls: Digitale Leichtigkeit – das Leitbild der „Digitalen Suffizienz“
    Volker Molthan, Bund e.V. (FoE Germany), Bundesverband Smart City e.V.
  • Sustainability Reporting 4.0
    Heinrich Tschochohei, BTC Sustainability Council
    Michael Pelzl, zertifizierter GWÖ-Berater / GWÖ-Auditor & Energie-Manager
    Dr. Colin Bien, Geschäftsführer der WeShyft GmbH
    Elisabeth Huber, Leiterin des Vertriebs- und Marktteams der enersis

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Die Entwicklung und Adaption von Reportingstandards in den letzten drei Jahrzehnten zielte darauf, kritische Diskurse überhaupt erst zu ermöglichen. Diese Form der klassischen ex post-Berichterstattung ist hinsichtlich der Berechnung kurzfristiger Investitionsentscheidungen und Steuerung des operativen Tagesgeschäfts limitiert.

Unter Moderation der BTC Business Technology Consulting AG ist das Panel eingeladen zu diskutieren, wie Digitalisierung den Weg von der vergangenheitsgeprägten Berichterstattung hin zur alltagsrelevanten Nachhaltigkeitssteuerung erlaubt. Abschließend sollen die Diskutant:innen ihre Anforderungen an die Nutzer:innen und Lieferant:innen von IT-Lösungen für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung formulieren.

Michael Pelzl

zertifizierter GWÖ-Berater / GWÖ-Auditor & Energie-Manager

1970 wurde Michael Pelzl geboren, ist verheiratet und lebt mit meiner Familie in Bremen.
Nach einer Ausbildung zum Chemielaborant und der Tätigkeit als Laborführer übernahm er in mehreren Unternehmen der chemischen Dienstleistungs- und Produktionsindustrie die Funktion des Betriebsleiters und verantwortete u. a. den umfassenden betrieblichen Umweltschutz. In einem nebenberuflichen Fernstudium erwarb er das Diplom zum Wirtschaftsingenieur. Zudem ist er als Beauftragter für integriertes Management und als Energiemanager/-auditor qualifiziert und hat diese Aufgaben auch in den Unternehmen. Als Geschäftsführer von energiekonsens, der Energieeffizienz- und Klimaschutzagentur in und um Bremen und Verantwortlicher für den Geschäftsbereich „Energieeffizienz und Klimaschutz in Unternehmen“ hat er umfassende Erfahrungen in der Beratung von Unternehmen und Organisationen gesammelt. In dieser Zeit habe ich auch das seitens des Bundesumweltministeriums geförderte Projekt green transformation maßgeblich mit Partnern und weiteren Kompetenzträgern entwickelt und umgesetzt. In diesem Projekt wurde grüne Managementkompetenz für zukunftsfähige, nachhaltige Unternehmen aus vielen zahlreichen Best-Practice-Unternehmen zusammengetragen und vermittelt.
Um seine Dienstleistungsangebot kontinuierlich auszubauen, hat er sich zum GWÖ(Gemeinwohl-Ökonomie)-Berater und -auditor und zum Betrieblichen Mobilitätsmanager (IHK) fortgebildet. Beide Themenfelder spiegeln aktuelle Trends wider. Insbesondere die Gemeinwohl-Ökonomie liegt Michael Pelzl sehr am Herzen.
Sein Unternehmen agiert klimaneutral und weist eine Gemeinwohl-Bilanz aus.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Volker Molthan

Bund eV (FoE Germany) (Anm. MDP: auch Mitglied im Bundesverband Smart City e.V.)

Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover und Interdisziplinäres Studium der Umweltwissenschaften am Fraunhofer Institut UMSICHT/Fernuniversität Hagen.
35 Jahre internationale Berufserfahrung in der chemischen Industrie im Umwelt- und Arbeitsschutz, Gesundheitsmanagement, Chemikalien- und Gefahrstoffmanagement.
Ehrenamtliches Engagement im Umweltschutz beim BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., Bundesarbeitskreis Abfall und Rohstoffe / Bundesarbeitskreis Umweltchemikalien und Toxikologie, Wissenschaftlicher Beirat), beim Forum Umwelt und Entwicklung und beim European Environmental Bureau EEB (Waste Working Group, Biodiversity Working Group).
Auditor nach IAS/IFRS, ISO14001, ISO45001, Gemeinwohlbilanzen.
Business Coach, Agiler Coach und Coach im Arbeitsschutz, Mitglied der Climate Coaching Alliance.
Regionalkoordinator im Tagfaltermonitoring Deutschland beim Umweltforschungszentrum Halle-Leipzig der Helmholtz-Gesellschaft (UFZ).
NGO-Delegierter bei den internationalen Verhandlungen zu SAICM (Strategic Approach for International Chemicals Management) und Mitglied der SAICM Community of Practise CoP der UNEP.
Mitglied der nationalen Dialogplattform Sekundärrohstoffe an der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe BGR (Arbeitskreis Metalle/ UAK Technologiemetalle).

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Heinrich Tschochohei

BTC Sustainability Council

Heiner Tschochohei ist Prokurist der BTC Business Technology Consulting AG und vertritt u.a. den Sustainability Council des IT-Fullservice-Dienstleisters. Zuvor hat er als leitender Angestellter in der Energiewirtschaft mit der Entwicklung, dem Vertrieb und dem Betrieb von Energiedienstleistungen wie einem virtuellen Kraftwerk die Energiewende vorangetrieben.

Promoviert wurde er an der Leuphana Universität, an der er auch Promotionsstipendiat des Cusanuswerks und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Nachhaltigkeitsmanagement war. Anschließend war er u.a. als Associate im Projekt „Sustainability Leadership“ der Stiftung Neue Verantwortung engagiert.

Nach Lehraufträgen an den Universitäten Lüneburg, Oldenburg und Leipzig wurde er 2012 auf die Professur für BWL, insb. betriebliches Energie- und Umweltmanagement an der Jade Hochschulen berufen (abgelehnt). Als Aufsichtsratsmitglied von zwei Energieeffizienz-Dienstleistern konnte er den Umbau des Energiesystems in den letzten Jahren mitbegleiten.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Colin Bien

Geschäftsführer der WeShyft GmbH

Colin Bien ist Mitgründer und Geschäftsführer der WeShyft GmbH. Mit seiner Cloud Plattform bietet WeSyhft Unternehmen ein All-in-One Tool für Nachhaltigkeitsreporting und -management. Zuvor hat Colin Bien die Lernplattform nRole und den Onlineshop True Fabrics gründetet sowie den Podcast MASTERS OF CHANGE. Er studierte an der Leuphana Universität Lüneburg Umweltwissenschaften, an der Universität Oldenburg nachhaltiges Wirtschaften und an der Universtiy of Dar es Salaam Ressourcenökonomie. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter forschte und lehrte er an den Universitäten Hamburg, Lüneburg, Oldenburg und der ESCP Berlin. Colin Bien ist Mitglied im Think Tank 30, dem jungen Think Tank des Club of Rome Deutschland, Mentor in der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung und Social Business Angel der Hilfswerft gGmbH.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Elisabeth Huber

Leiterin des Vertriebs- und Marktteams der enersis

Elisabeth Huber ist Leiterin des Vertriebs- und Marktteams der enersis, die mit ihrer digitalen Zwilling-Plattform große Datenmengen für die Nachhaltigkeit beherrschbar macht. Sie studierte Umweltwissenschaften an der ETH in Zürich und verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung im Corporate Sustainability Management unter anderem bei Geberit und der Schweizerischen Post. Von 2013 bis 2017 verantwortete sie von Cambridge, UK, aus den Vertrieb von Nachhaltigkeitsmanagementsoftware in den DACH Märkten für cr360 (jetzt UL EHS Sustainability).

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

16:30

Breakout-Session 4 – „Zukunft bauen – Zukunft leben“: Intelligente Gebäude und Quartiere als Nachhaltigkeitsmeister von morgen

Begrüßung und Einführung

  • Percy Ott, Cisco Systems GmbH

Impuls

  • Jutta Gräfensteiner, Leiterin Deutschland Digital & Country Plan, Mitglied der Geschäftsleitung Cisco Deutschland

Diskussionsrunde

  • Prof. Dr. Philipp Bouteiller, Geschäftsführer, Tegel Projekt GmbH
  • René Hagemann-Miksits, Stv. Hauptgeschäftsführer, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
  • Sophia Kraft, digital- und energiepolitische Sprecherin für Bündnis 90 / Die Grünen im Leipziger Stadtrat
  • Robert Spanheimer, Teamleiter Klimaschutz, Berliner Energieagentur (Moderation)

weitere Informationen

Die Corona-Pandemie hat einen Modernisierungsschub bewirkt. Digitalisierung hat in kurzer Zeit unser Leben und unsere Arbeitswelt massiv verändert. Eine rasche Digitalisierung entscheidet auch darüber, ob wir die Nachhaltigkeits- und Klimaziele erreichen. Gebäude und Quartiere – Orte des Lebens und Arbeitens – stehen im Mittelpunkt. Sie müssen künftig nicht nur nachhaltig, effizient, intelligent und damit vernetzt sein, sondern ebenso neuen Wohnbedürfnissen und Arbeitsformen gerecht werden. Vor dem Hintergrund von Sanierung und Planung von Gebäuden und Quartieren nimmt die Diskussion zwei der wichtigsten Megatrends unserer Zeit gemeinsam in den Blick: die Bekämpfung und die Bewältigung des Klimawandels sowie den Strukturwandel sozial-digitaler Teilhabe.

Percy Ott

Director Public Policy und Head of Government Affairs Cisco Deutschland

Percy Ott ist gelernter Historiker. Seit seit 2012 leitet er die Regierungsbeziehungen von Cisco in Deutschland.

Ab 2001 war er für die Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands zunächst im Online-Bereich sowie dann in der politischen Abteilung und als Geschäftsführer verschiedener Fachausschüsse und Präsidiumskommissionen aktiv – u.a. zu Bildung, Qualifizierung und großen Städte. Von 2010 bis 2012 arbeitete er als Fraktionsreferent für die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages. Dabei durfte an der Entstehung und Entwicklung des Politikfeldes „Digitalisierung“ mitwirken.
Von 2015-2020 war er Ko-Vorsitzender der Expertengruppe „Smart Cities & Smart Regions“ des Digital-Gipfels. Seit 2020 ist er Ko-Vorsitzender der Expertengruppe „Intelligente Bildungsnetze“ des Digital-Gipfels und kümmert ich verstärkt um Fragen der Digitalisierung des deutschen Bildungssystems. Auch mit diesem Wechsel bleiben seine Schwerpunkte weiterhin die sichere intelligente Vernetzung, Datennutzung, Nachhaltigkeit sowie die Teilhabe aller in der digitalen Arbeitswelt.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Jutta Gräfensteiner

Director Deutschland Digital, Country Plan & Digitalisierung, Mitglied der Geschäftsleitung Cisco Deutschland

Als Mitglied der deutschen Geschäftsleitung verantwortet Jutta Gräfensteiner das Innovations- und Investitionsprogramm „Deutschland Digital“. Als Teil einer globalen Initiative wurde „Deutschland Digital“ ins Leben gerufen, um zusammen mit Partnern die digitale Transformation in Deutschland zu beschleunigen. Weiterhin verantwortet sie die strategischen Aktivitäten sowie die Nachhaltigkeitsstrategie von Cisco in Deutschland.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Philipp Bouteiller

CEO Tegel Projekt GmbH

Philipp Bouteiller verantwortet seit 2012 als Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH das europaweit größte Entwicklungsprojekt für urbane Technologien und Smart Cities. Seit 2019 lehrt er außerdem im Rahmen einer Professur für Digital Business und Smart Cities an der Exponential University Potsdam. Philipp Bouteiller ist Dipl.Kom.-wirt (HdK Berlin) und hat an der London School of Economics and Political Sciences in London zunächst einen Master of Science erlangt und anschließend im Bereich Internationales Management und Sozialpsychologie promoviert. Er arbeitete bei dem Beratungsunternehmen McKinsey & Co, Inc., sowie als IT-Unternehmer und Strategieberater. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

René Hagemann-Miksits

stellvertretender Hauptgeschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V.

René Hagemann-Miksits studierte in Düsseldorf Geschichte und Politikwissenschaft. Nach seinem Studium war er von 2000 bis 2005 als Referent der Abteilung Strategie und Kampagnen in der FDP-Bundesgeschäftsstellte tätig. Anschließend wechselte er zum Bundesverband der Deutschen Industrie, zunächst als Pressereferent, später als Referent im Büro des Mittelstandsbeauftragten des BDI. Im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. war er von 2010 bis 2018 verantwortlich für den Bereich Politik und Koordinierung. Seit Mitte 2018 leitet er den Geschäftsbereich Technik, Bausparten und Nachhaltigkeit im HDB.
Seit Februar 2021 ist er stellvertretender Hauptgeschäftsführer.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Robert Spanheimer

Teamleiter Klimaschutz bei der Berliner Energieagentur

Robert Spanheimer (Dipl.-Volkswirt) ist seit 2021 im Consulting-Team bei der Berliner Energieagentur als Teamleiter Klimaschutz tätig. Er koordiniert unter anderem die Servicestelle energetische Quartiersentwicklung, gear@sme – Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen, proRetro – Gebäudesanierung aus einer Hand und internationale Projekte. Aktuell liegt sein Schwerpunkt in der Leitung des Projekts „Weiterentwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms“ im Auftrag der SenUVK. Zuvor war er vier Jahre Bereichsleiter Energie beim Digitalverband Bitkom und dort für ein breites Themenspektrum von intelligenten Netzen und Energieeffizienz, Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft bis hin zu Smart City und Mobilität zuständig. Er arbeitete unter anderem aktiv in den Beteiligungsverfahren zur Roadmap Energieeffizienz 2050, den Anwendungsfeldern des Smart Meter Gateways und im Beirat der Bundesstelle für Energieeffizienz mit und verantwortete drei Digital Energy Conferences. Er war mehr als 10 Jahre Büroleiter eines Abgeordneten im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags und beriet zu Energie- und Klimapolitik. Außerdem war er Projektleiter für Bürgerwindkraft und Dozent an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Er war Gründungs-Vorstandvorsitzender der Regionalstrom Franken eG. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren das Auswärtige Amt und die Deutsche Energieagentur.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Sophia Kraft

digital- und energiepolitische Sprecherin für Bündnis 90 / Die Grünen im Leipziger Stadtrat

Sophia Kraft gestaltet als digital- und energiepolitische Sprecherin für Bündnis 90 / Die Grünen im Leipziger Stadtrat seit 2019 die urbane Energiewende und die Entwicklung von nachhaltigen Stadtquartieren inLeipzig mit. Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit als Stadträtin arbeitet Sophia Kraft als studierte Energieökonomin bei der European Energy Exchange in Leipzig. Parteipolitisch bringt sie sich auf Bundesebene als kooptiertes Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen ein. Ehrenamtlich ist sie zudem im Vorstand der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung seit 2014 tätig.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

16:30

Breakout-Session 5 – Digitale Lösung als Nachhaltigkeitsbeschleuniger

  • Impuls: Mehr als Green IT: Verantwortliche Digitalisierung im Zeitalter des Anthropozän
    Dominik Golle, Bayern Innovativ
    Dr. Imme Witzel, Bayern Innovativ
  • Digitale Lösungen als Nachhaltigkeitsbeschleuniger für die Daseinsvorsorge
    Patrick Häuser, Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi)
    Sirko Scheffler, Geschäftsführer des mittelständiges Unternehmens brain-SCC GmbH
    Nele Kammlott, kaneo GmbH
    Elmar Thyen, Leiter Konzernkommunikation, WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH

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Ein verantwortungsbewusster Umgang mit natürlichen und digitalen Ressourcen ist relevanter als je zuvor. Richtig eingesetzt können IT-Lösungen dazu beitragen, den Verbrauch an Energie und natürlichen Ressourcen substanziell zu verringern. Hierbei ist der digitale Mittelstand mit seiner Innovationskraft und Agilität ein bedeutender Beschleuniger, um eine zukunftsfähige und nachhaltige Daseinsvorsorge zu unterstützen. Anschließend an einen Impulsvortrag zum Thema Corporate Digital Responsibility (CDR) werden Expertinnen und Experten aus privater und kommunaler Wirtschaft Best-Practice-Beispiele aufzeigen und über das Thema diskutieren.

Dr. Imme Witzel

Bayern Innovativ

Dr. Imme Witzel leitet die Themenplattform Arbeitswelt 4.0 am Zentrum Digitalisierung.Bayern bei der Bayern Innovativ GmbH – ein Netzwerk bestehend aus mehr als 1000 Kontakten aus Großunternehmen, KMU, Start-ups, NGOs und Forschungseinrichtungen, das sie seit 2018 aufgebaut hat. Ziel der Themenplattform, die vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert wird, ist es, Organisationen auf dem Weg in die digitale Transformation der Arbeitswelt zu unterstützen.

Dr. Imme Witzel hat Kommunikationswissenschaft in Hamburg und Madrid studiert und an der TU München in Wirtschaftsethik mit den Schwerpunkten Innovationsmanagement, Stakeholderkommunikation und Corporate Responsibility promoviert. Sie verfügt über 20 Jahre berufliche Praxis, u. a. in einer internationalen Strategieberatung sowie in den Be-reichen Kommunikation und Nachhaltigkeit. Zudem berät sie als selbstständige systemische Organisationsberaterin und zertifizierte Change Managerin zu den Themen New Work und Corporate Digital Responsibility.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Patrick Häuser

Bundesverbands IT-Mittelstand

Er ist seit Oktober 2020 in unserem Hauptstadtbüro für die politische Interessenvertretung des Bundesverbands IT-Mittelstand zuständig. Zuvor war er als Berater für einen Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie bei einer Public-Affairs-Agentur tätig. Dort unterstützte er u.a. Unternehmen aus der Digitalwirtschaft bei der politischen Kommunikation in Berlin und Brüssel.
An den Universitäten Konstanz und Utrecht studierte er Politik- und Verwaltungswissenschaft sowie European Governance. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Analyse politischer Sprache und ihrem Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Sirko Scheffler

Geschäftsführer des mittelständiges Unternehmens brain-SCC GmbH

Sirko Scheffler ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Geschäftsführer des mittelständiges Unternehmens brain-SCC GmbH aus der Dom- und Hochschulstadt Merseburg und Hersteller von Portallösungen für die öffentliche Hand in Deutschland. Bspw. bietet aktuell das Unternehmen ein Lösung für den digitalen Bauantrag an, die nach bundesweit einheitlichen Standards von allen Bauämtern in Deutschland einheitlich nachgenutzt werden kann (https://www.digitale-baugenehmigung.de/) . Im DATABUND selbst ist Sirko Scheffler Mitglied des Vorstands und Leiter der Arbeitsgemeinschaft „CMS/Portale“ in der über 30 Mitgliedsunternehmen aktiv mitarbeiten.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dominik Golle

Bayern Innovativ

Dominik Golle setzt sich in unterschiedlichen Rollen seit 10 Jahren für eine verantwortliche Digitalisierung ein. In den letzten 5 Jahren entwickelte er als Leiter der bei Bayern Innovativ angesiedelten Themenplattform Verbraucherbelange des Bayerischen Verbraucherschutzministeriums Strategien und Werkzeuge für eine verbraucherfreundliche Digitalisierung und ist Autor zahlreicher Publikationen und Vorträge zu Corporate Digital Responsibility. Seit Oktober 2021 ist leitet er ein Projekt zur Unterstützung des Bayerischen Digitalministeriums zur Entwicklung einer ressortübergreifenden Digitalstrategie für den Freistaat. Dominik Golle absolvierte einen Master of Public Policy an der Hertie School of Governance und hat in Konstanz, Abuja, Barcelona und Berlin studiert. Er ist Alumnus der Studienstiftung des Deutschen Volkes e. V. und Gründer des europaweiten Alumninetzwerks der Hertie Stiftung zu digitalpolitischen Themen, dem Hertie Network on Digitalization.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Nele Kammlott

kaneo GmbH

Mit echter Begeisterung für die Einzigartigkeit ihrer Kunden befähigt Nele Kammlott und ihr Team der kaneo GmbH Unternehmen digital und zukunftsfähig zu wirtschaften. Bundesweit plant, realisiert und begleitet die kaneo GmbH nachhaltige IT-Landschaften kleiner und mittelständischer Unternehmen. Durch das umfassende Portfolio eines IT-Systemhaus und dem Service eines IT-Dienstleisters erhalten Unternehmen sämtliche Digitallösungen aus einer Hand. Durch die intelligente IT-Architektur der kaneo Lösungen werden benötigte IT-Ressourcen für eine IT-Landschaft außerdem bis zu 50% gesenkt. Nele Kammlott ist geschäftsführende Gesellschafterin und Co-Gründerin der kaneo GmbH – green IT solutions und plant, realisiert und begleitet bundesweit nachhaltige IT-Landschaften kleiner und mittelständischer Unternehmen. Aus persönlicher Motivation heraus kehrte sie dem Qualitätsmanagement und der Luftfahrtbranche der Rücken und widmete sich dem Thema Nachhaltiges Wirtschaften. Als Grundlagen der kaneo GmbH schrieb sie berufsbegleitend ihre Master-Thesis zum Thema „Nachhaltige Digitalisierung“ und verfasste daraus später einen Leitfaden, den sie kostenfrei auf der Webseite der kaneo zum Download anbietet. Als Autorin und Speakerin kritisiert sie die „Datensammelwut“ und den „Ressourcenhunger der IT“ und zeigt Lösungen auf wie die digitale Transformation nachhaltig gelingen kann und setzt sich für nachhaltiges Wirtschaften ein.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Elmar Thyen

Wuppertaler Stadtwerke GmbH

Elmar Thyen studierte Journalistik und Raumplanung an der TU Dortmund, er arbeitete für Tageszeitungen, den WDR und weitere ARD-Anstalten und war vor seinem Einstieg in die Energiewirtschaft Chefredakteur im NRW-Lokalfunk. Seit 2009 ist er in der Energiewirtschaft tätig, zuerst als Leiter Unternehmenskommunikation und Energiepolitik bei Trianel und seit 2017 bei den Wuppertaler Stadtwerken WSW in der Unternehmensentwicklung.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

18:00

Zusammenfassung der Breakout-Sessions

18:30

Ende

Kooperative Digitalisierung | 11. November 2021 | 09:00 – 12:30 Uhr

Um eine digital unterstützte Daseinsvorsorge zu gewährleisten, braucht es über alle Ebenen und Sektoren hinweg neue Kooperationsformen zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Silodenken und singuläre Lösungen passen nicht in die digitale Zukunft – die digitale Transformation gelingt nur gemeinsam. Wir wollen Erfahrungen austauschen und zentrale Fragen betrachten, wie eine kooperative Digitalisierung gelingen kann. In drei Breakoutsessions vertiefen wir hierzu die Perspektiven „Kommunen“, „Europa und Technik“ sowie „Mensch und Kultur“. Am Ende werden die Ergebnisse zusammengeführt und in einer virtuellen Fishbowl-Diskussion gemeinsam reflektiert. Was haben wir bisher gelernt – Was funktioniert und was nicht? Welches sind die wichtigsten Ziele – Welche Anforderungen der Akteure sind zu berücksichtigen? Was können wir tun – Was müssen wir tun?

09:00

Begrüßung

  • Matthias Brucke, Inhaber embeteco GmbH & Co. KG
  • Jens Mühlner, Vorsitzender Charta digitale Vernetzung e.V.

Impuls

  • Akteure der Daseinsvorsorge im Digitalen Zeitalter
    Dr. André Göbel, Geschäftsführer DigitalAgentur Brandenburg

Dr. André Göbel

Geschäftsführer DigitalAgentur Brandenburg

Dr. André Göbel ist diplomierter Verwaltungsinformatiker sowie promovierter Verwaltungs- und Wirtschaftsgeograph. Seit Juli 2019 ist er Geschäftsführer der neuen DigitalAgentur des Landes Brandenburg. Zu seinen Schwerpunkten zählen Strategie- und Innovationsentwicklungen der digitalen Transformation. Zuvor verantwortete er beim internationalen IT-Dienstleister Capgemini den Geschäftsbereich Business & Technology Public Sector Germany. Davor war Dr. Göbel als ernannter Professor für Verwaltungsmanagement an der Hochschule Harz tätig und leitete dort die Labore für angewandte IT in der Wirtschaftsförderung sowie den von ihm aufgebauten Masterstudiengang Wirtschaftsförderung.

Assoziierte Veranstaltung

09:15

Kurzvorstellung der Sessions

Hinweis: Die nachfolgenden Sessions 1-3 finden parallel statt!

  • Ralf Leufkes, Geschäftsleiter Civitas Connect e.V.
  • Markus Wartha, Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e.V.
  • Matthias Brucke, Inhaber embeteco GmbH & Co. KG

Markus Wartha

President & CEO der europäischen Genossenschaft EDASCA SCE; Geschäftsführender Gesellschafter der Power Providing GmbH; Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e. V.

Seit 2001 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Power Providing GmbH, die spezialisiert ist auf Business Development und New Opportunity Management im Umfeld von IKT- und Hightech-Produkten. Die Power Providing GmbH ist Gründungsmitglied der EDASCA SCE.
Seit der Gründung der EDASCA SCE im Jahr 2015 ist Markus Wartha deren President & CEO. Die EDASCA ist ein Anbieter von cloudbasierten Lösungen für Smart Cities & Smart Regions.
Engagement in Branchenverbänden: Geschäftsführender Vorstand der Charta digitale Vernetzung e.V.; Präsident des ITS Germany e.V.; Mitglied im Hauptvorstand bei Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.; Mitglied des Bitkom AK Intelligente Mobilität und des Bitkom AK Smart City & Smart Region; Mitglied der Fokusgruppe Intelligente Mobilität der Plattform 1 des Digital Gipfels; Co-Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Verkehrsnetze und Mitglied der Expertengruppe Smart City & Smart Region der Plattform 2 des Digital-Gipfels.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

09:30

Breakout-Session 1 – Perspektive Kommunen

Begrüßung und Einführung

  •  Ralf Leufkes, Geschäftsleiter Civitas Connect e.V.

Impulse

  • Das Modellvorhaben „Smarte.Land.Regionen“ – Kooperative Entwicklung einer Plattform für die Daseinsvorsorge in ländlichen Landkreisen
    Steffen Hess, Department Head Digital Society Ecosystems, Projektleiter Forschungsvorhaben Smarte.Land.Regionen, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering
    Anja Saupe, Projektmanagement Modellregion Bernkastel-Wittlich im Modellvorhaben Smarte.Land.Region, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich
  • Kooperative Smart Region – Community Building mit einer virtuellen Geschäftsstelle
    Denis Liebetanz, Bereich der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung
  • Gemeinsam smart – Neue Formate für den interkommunalen Austausch
    Dr.-Ing. Alanus von Radecki, Geschäftsführender Gesellschafter DKSR Datenkompetenzzentrum Städte & Regionen GmbH
  • Kooperative Stadtplanung: Ein Betriebssystem für die Zukunftsstadt
    Norbert Rost, futureprojects GmbH
  • Konzern Stadt – Die Rolle der kommunalen Versorgungsunternehmen
    Markus Hilkenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH

Diskussion: Daseinsvorsorge und kooperative Digitalisierung – Die kommunale Perspektive

  • Ralf Leufkes, Geschäftsleiter Civitas Connect e.V. (Moderation)
  • Markus Hilkenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
  • Dr. Ursula Monnerjahn, Referatsleiterin 824 „Digitalisierung in ländlichen Räumen“, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
  • Denis Liebetanz, Bereich der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung
  • Oliver Kazmierski, Stabsstelle Vernetzte Stadt Gelsenkirchen
  • Norbert Rost, futureprojects GmbH
  • Dr.-Ing. Alanus von Radecki, Geschäftsführender Gesellschafter DKSR

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In der Session „Perspektive Kommune“ wollen wir mit involvierten Akteuren auf den verschiedenen Ebenen der Digitalisierung die Herausforderung einer kooperativen Digitalisierung in Deutschland beleuchten. Dabei werden wir auf gelungene Projekte mit interkommunaler aber auch kommunaler Perspektive schauen. Wir möchten betrachten, welche Anforderungen die beteiligten Institutionen haben und welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit eine kooperative Digitalisierung glücken kann. Besonders im Fokus steht dabei die Rolle der Kommune und ihrer besonderen Bedeutung in einer nachhaltigen digitalen Entwicklung. Die einzelnen Perspektiven werden in sechs Impulsen dargestellt und im Anschluss in einer Paneldiskussion vertieft.

Steffen Hess

Department Head Digital Society Ecosystems, Projektleiter Forschungsvorhaben Smarte.Land.Regionen, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering

Steffen Hess leitet am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern die Abteilung „Digital Society Ecosystems“. In dem Forschungsbereich arbeiten mehr als 20 Mitarbeitende aus Informatik, Ingenieurs-, Raumplanungs-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften interdisziplinär Smart City und Smart Region Lösungen der Zukunft. Zuvor hatte er die Verantwortung für das Forschungsprogramm „Smart Rural Areas“, das sich zentral mit der Digitalisierung von ländlich geprägten Regionen beschäftigt. Im Programm koordiniert er zahlreiche Projekte (z.B. Digitale Dörfer und Smarte.Land.Regionen), die sich mit der Entwicklung von digitalen Diensten in den Bereichen der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum auf Basis einer homogenen digitalen Plattform befassen. Dabei ist insbesondere die Schnittstelle von sozialer und technischer Innovation im Fokus der Projekte. Zuvor hat er als Teamleiter für User Experience und Mobile Software Engineering innovative Kundenprojekte in verschiedenen Branchen durchgeführt.
Neben diesen umfangreichen Kenntnissen in der Durchführung von Projekten zur Digitalisierung urbaner und ländlicher Räume war Herr Hess maßgeblich an der Konzeption des Forschungsvorhabens Smarte.Land.Regionen beteiligt und hat zahlrieche Modellprojekte im Kontext Smart City und Smart Region durchgeführt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Anja Saupe

Projektmanagement Modellregion Bernkastel-Wittlich im Modellvorhaben Smarte.Land.Region, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

Wer den Wandel gestaltet, gestaltet die Zukunft – Dies ist die Überzeugung von Anja Saupe. Seit 10 Jahren ist sie als Kreisentwicklerin im Raum Trier aktiv und hat schon viele spannende Projekte auf den Weg gebracht. Das Modellvorhaben „Smarte.Land.Regionen“ gibt ihr und ihrem Team nun die Möglichkeit smarte Lösungen für Erhalt der Lebensqualität im Landkreis Bernkastel-Wittlich zu finden.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung 

Dr. Ursula Monnerjahn

Referatsleiterin 824 „Digitalisierung in ländlichen Räumen“, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Frau Dr. Monnerjahn hat an der Universität Kaiserslautern Biologie mit Nebenfach Informatik studiert und an der Universität zu Köln am Institut für Genetik promoviert. Nach Arbeitsstationen als wiss. Mitarbeiterin an der Universität Bonn, der Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (ZADI) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) arbeitet sie seit 2010 bei dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Seit Mai 2020 leitet sie das Referat 824 „Digitalisierung in ländlichen Räumen“.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Dr.-Ing. Alanus von Radecki

DKSR Datenkompetenzzentrum Städte & Regionen GmbH

Herr Dr.-Ing. von Radecki leitet das Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen DKSR als Geschäftsführender Gesellschafter. Zuvor leitete er das Kompetenzteam „Urban Governance Innovation“ am Fraunhofer IAO. Sein Beratungsschwerpunkt liegt im Innovationsmanagement für Smart Cities sowie im Bereich Urban Data Governance. Im Rahmen der Fraunhofer „Morgenstadt Initiative“ hatte Herr von Radecki Verantwortung für eine Innovationspartnerschaft zwischen 35 europäischen Städten, 42 privatwirtschaftlichen Unternehmen und 12 Forschungseinrichtungen, um urbane Innovationen und die Umsetzung nachhaltiger und vernetzter Urbanisierung voranzutreiben. Hieraus sind Innovationsprojekte mit einem Gesamtvolumen von >500 Mio. EUR hervorgegangen. Neben der Gründung von DKSR ist Herr von Radecki Mit-Gründer von BABLE sowie Vorstandsmitglied der GAIA-X Domäne Smart Cities / Smart Regions. In den vergangenen 11 Jahren hat Herr von Radecki Städte wie Stockholm, Manchester, Eindhoven, Zagreb, Porto, Köln, Berlin, Prag, München sowie Landkreise und kleinere Kommunen zur digitalen Transformation beraten.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

09:30

Breakout-Session 2  – Perspektive Europa und Technik

Begrüßung und Einführung Teil 1: Gaia-X

  • Markus Wartha, Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e.V.

Diskussion: Gaia-X – Wie wird der kooperative Digitalisierungsansatz für Europa zum Erfolgsmodell?

  • Markus Wartha, Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e.V. (Moderation)
  • Maximilian Ahrens, Chief Technology Officer T-Systems International GmbH und Vorsitzender des Board of Directors Gaia-X European Association for Data and Cloud AISBL
  • Peter Kraemer, Leiter Gaia-X Hub Germany, acatech e.V.
  • Ernst Stöckl-Pukall, Leiter des Referats IV A 5 – Digitalisierung und Industrie 4.0, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (angefragt)
  • Andreas Weiss, Geschäftsbereichsleiter Digitale Geschäftsmodelle, EuroCloud Deutschland_eco e.V. und Member of the Gaia-X AISBL Technical Commitee Federation Services / OSS

Maximilian Ahrens

Chief Technology Officer T-Systems

Maximilian Ahrens ist CTO von T-Systems. Als CTO ist er für die Technologiestrategie von T-Systems verantwortlich und treibt übergreifende Technologiethemen in den verschiedenen Einheiten von T-Systems voran. Außerdem leitet er das CTO Board – ein Gremium, das sich aus den Top 10 Technologen zusammensetzt. Darüber hinaus leitet er als VP Strategy Cloud die Public-Cloud-Strategie von T-Systems. Maximilian hat einen unternehmerischen Hintergrund. Bevor er zu T-Systems kam, gründete und verkaufte er die Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen für Infrastruktur-Cloud-Technologie, das Kunden den Aufbau und das Management verteilter Cloud-Installationen ermöglichte. Als CTO und CPO leitete er die Produktstrategie und die Entwicklungsteams. Maximilian hat einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur von der Technischen Universität Berlin und einen Doktortitel von der Universität St. Gallen. Außerdem wurde er 2021 zum Vorstandsvorsitzenden der GAIA-X Initiative gewählt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Andreas Weiss

Leiter Digitale Geschäftsmodelle, eco e.V.; Direktor, EuroCloud Deutschland_eco e.V.

Andreas Weiss verantwortet den Geschäftsbereich „Digitale Geschäftsmodelle“ beim eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. Er ist seit 1998 für den Verband aktiv und leitete die Kompetenzgruppe E-Commerce und Logistik sowie später E-Business. Seit 2010 ist er als Direktor EuroCloud Deutschland_eco e.V. und seit 2019 als Vorstandmitglied Trusted Cloud für die Cloud Aktivitäten des Verbandes verantwortlich und engagiert sich darüber hinaus in weiteren Projekten zu den Themengebieten Künstliche Intelligenz, Datenschutz und DSGVO sowie Sicherheit und Compliance digitaler Services. Seit 2019 ist er an der Gestaltung von GAIA-X beteiligt und koordiniert die Entwicklung der GAIA-X Federation Services.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Ernst Stöckl-Pukall

Leiter des Referates für „Digitalisierung und Industrie 4.0“ in der Industrieabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Seine Arbeit konzentriert sich u. a. auf Themen wie die erfolgreiche Digitalisierung des der Industrie in Deutschland. In dieser Rolle ist er auch für die „Plattform Industrie 4.0“ verantwortlich und betreut die verschiedenen bilateralen und multilateralen Kooperationsaktivitäten Deutschlands im Bereich der Industrie 4.0 z. B. mit China und Japan. Die Plattform Industrie 4.0 wird von den Bundesministern für Wirtschaft und Energie sowie dem Bundesminister für Bildung und Forschung geleitet. Die Plattform ist ein zentraler Akteur in der digitalen Transformation des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland und umfasst alle relevanten Interessengruppen wie Industrie, Wissenschaft, Gewerkschaften und Politik. Die Plattform beinhaltet auch das Projekt GAIA-X, das auf den Aufbau einer souveränen Dateninfrastruktur in Europa abzielt. Ernst Stöckl-Pukall ist außerdem für verschiedene Forschungs- und Förderprogramme, die sich insbesondere an den Automobilsektor und Themen wie autonomes Fahren und die digitale Transformation in der Branche richten. Herr Stöckl-Pukall ist außerdem für das „Important Project of Common European Interest“ – IPCEI-CIS verantwortlich. Das Projekt dient dem Aufbau der nächsten Generation von Cloud-Infrastrukturen in Europa. Vor seiner derzeitigen Position war Ernst Stöckl-Pukall im BMWi für den maritimen Sektor verantwortlich, sowie Wirtschafts- und Handelsberater an der Deutschen Botschaft in Neu-Delhi. Er hat seinen Abschluss als Diplom-Volkswirt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München gemacht.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Oliver Rack

Ko-Koordinator und Mitglied der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschlands

Oliver Rack ist Ko-Koordinator und Mitglied der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschlands. Er vernetzt und forscht Ebenen übergreifend und interdisziplinär zu den Themen Open Governance, Soziale Innovation und Open Data und lehrt an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Open Government im Bereich Public Management. Er ist zudem im Vorstand von Politics for Tomorrow, ein Think Tank zu Methoden des öffentlichen Gestaltens in der öffentlichen Verwaltung und ist Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- u. Kreativwirtschaft des Bundes.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Peter Lorenz

Senior Vice President Digital Solutions T-Systems International GmbH

Seit dem 1. Januar 2019 verantwortet Peter Lorenz die Portfolio Unit Digital Solutions innerhalb der T-Systems International GmbH. Die Portfolio Unit Digital Solutions fokussiert sich auf digitale Beratungsleistungen, skalierbare Lösungen & digitale Projektservices und besteht aus über 5.000 Mitarbeitern. Seit Ende April 2020 ist Peter Lorenz zusammen mit Kollegen der SAP für die Entwicklung der Corona-Warn-App seitens Deutsche Telekom verantwortlich.

Davor führte Peter Lorenz als SVP die Global Systems Integration (GSI) innerhalb der T-Systems. Die GSI umfasste mehr als 8.000 Mitarbeiter weltweit und hatte das Ziel, bestehende Geschäftsprozesse zu verbessern und neue Anwendungen für unterschiedliche Plattformen zu entwickeln.

Peter Lorenz verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in Strategie, Design, Entwicklung und Unternehmens-IT-Lösungen. Er begann seine Karriere bei Siemens Nixdorf und wechselte dann zu SAP, wo er verschiedene Senior- und Managementpositionen innehatte.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

René Lindner

Leiter Smart City Standards Forum (SCSF) bei DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

René Lindner ist Senior-Projektmanager bei der Gruppe „Forschung und Transfer“ bei DIN und beschäftigt sich hauptsächlich mit Forschungsprojekten zu Smart Cities und resilienten Städten. Seit 2019 leitet er zudem das Smart City Standards Forum (SCSF). Des Weiteren promoviert er über die Integration von Normung und Standardisierung in Forschungsprojekten mit Bezug zu Smart City / City Resilience. René Lindner ist stark mit den anderen nationalen Normungsorganisationen in Europa vernetzt und hat in diesem Zusammenhang das Projekt BRIDGIT2 koordiniert, welches die Stärkung der Beziehung zwischen den Normungs- und Forschungs-Communities als Ziel hatte. Mit seinen Aktivitäten möchte René Lindner dazu beitragen, dass zum einen das Instrument Standardisierung stärker in der Forschungswelt bekannt wird und zum anderen unsere Städte zukünftig sich „resilienter“ und „intelligenter“ aufstellen können.

Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin und hat in dieser Zeit Austausch- und Praktika-Erfahrungen in Norwegen, der Schweiz und Mexiko gesammelt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Prof. Dr. Knut Blind

Leiter des Geschäftsfelds Innovation und Regulierung am Fraunhofer ISI und Fachgebietsleiter Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin

Prof. Dr. Knut Blind ist seit über 25 Jahre in der Fraunhofer Gesellschaft beschäftigt und aktuell Leiter des Geschäftsfelds Innovation und Regulierung am Fraunhofer ISI. Seit 2006 leitet er parallel das Fachgebiet Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin. Zwischen 2008 und 2016 hatte er auch den Stiftungslehrstuhl für Standardisierung an der Rotterdam School of Management der Erasmus Universität Rotterdam inne.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Peter Kraemer

Leiter Gaia-X Hub Germany, acatech e.V.

Peter Kraemer leitet den Gaia-X Hub Deutschland und ist seit Beginn des Gaia-X Projekts in den dort tätigen Anwender-Arbeitsgruppen aktiv. Er ist ein begeisterter Verfechter digitaler Souveränität sowie vertrauenswürdiger Infrastrukturen, und hat viele Jahre in China gelebt. Er arbeitet für acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und hat seine Ausbildung als klassischer Sinologe an Universitäten in Bonn, Shanghai, Taipeh und Berlin erhalten.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

10:25

Teil 2: Wie funktionieren Kooperationen für technische Innovationen im digitalen Zeitalter?

  • Jens Mühlner, Vorsitzender Charta digitale Vernetzung e.V. (Moderation)

Impuls: Vermeidung eines technischen Flickenteppichs durch Standardisierung

  • Rene Lindner, Leiter Smart City Standards Forum, DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

Impuls: Kooperationsformen und Erfolgsfaktoren im technischen Innovationswettbewerb

  • Prof. Dr. Knut Blind, Chair of Innovation Economics, Technische Universität Berlin

Impuls: Open Data und Open Innovation – Grundlagen neuer Kooperationsformen zur Daseinsvorsorge in der Datenökonomie

  • Oliver Rack, Open Government Netzwerk Deutschland

Maximilian Ahrens

Chief Technology Officer T-Systems

Maximilian Ahrens ist CTO von T-Systems. Als CTO ist er für die Technologiestrategie von T-Systems verantwortlich und treibt übergreifende Technologiethemen in den verschiedenen Einheiten von T-Systems voran. Außerdem leitet er das CTO Board – ein Gremium, das sich aus den Top 10 Technologen zusammensetzt. Darüber hinaus leitet er als VP Strategy Cloud die Public-Cloud-Strategie von T-Systems. Maximilian hat einen unternehmerischen Hintergrund. Bevor er zu T-Systems kam, gründete und verkaufte er die Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen für Infrastruktur-Cloud-Technologie, das Kunden den Aufbau und das Management verteilter Cloud-Installationen ermöglichte. Als CTO und CPO leitete er die Produktstrategie und die Entwicklungsteams. Maximilian hat einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur von der Technischen Universität Berlin und einen Doktortitel von der Universität St. Gallen. Außerdem wurde er 2021 zum Vorstandsvorsitzenden der GAIA-X Initiative gewählt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Andreas Weiss

Leiter Digitale Geschäftsmodelle, eco e.V.; Direktor, EuroCloud Deutschland_eco e.V.

Andreas Weiss verantwortet den Geschäftsbereich „Digitale Geschäftsmodelle“ beim eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. Er ist seit 1998 für den Verband aktiv und leitete die Kompetenzgruppe E-Commerce und Logistik sowie später E-Business. Seit 2010 ist er als Direktor EuroCloud Deutschland_eco e.V. und seit 2019 als Vorstandmitglied Trusted Cloud für die Cloud Aktivitäten des Verbandes verantwortlich und engagiert sich darüber hinaus in weiteren Projekten zu den Themengebieten Künstliche Intelligenz, Datenschutz und DSGVO sowie Sicherheit und Compliance digitaler Services. Seit 2019 ist er an der Gestaltung von GAIA-X beteiligt und koordiniert die Entwicklung der GAIA-X Federation Services.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Ernst Stöckl-Pukall

Leiter des Referates für „Digitalisierung und Industrie 4.0“ in der Industrieabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Seine Arbeit konzentriert sich u. a. auf Themen wie die erfolgreiche Digitalisierung des der Industrie in Deutschland. In dieser Rolle ist er auch für die „Plattform Industrie 4.0“ verantwortlich und betreut die verschiedenen bilateralen und multilateralen Kooperationsaktivitäten Deutschlands im Bereich der Industrie 4.0 z. B. mit China und Japan. Die Plattform Industrie 4.0 wird von den Bundesministern für Wirtschaft und Energie sowie dem Bundesminister für Bildung und Forschung geleitet. Die Plattform ist ein zentraler Akteur in der digitalen Transformation des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland und umfasst alle relevanten Interessengruppen wie Industrie, Wissenschaft, Gewerkschaften und Politik. Die Plattform beinhaltet auch das Projekt GAIA-X, das auf den Aufbau einer souveränen Dateninfrastruktur in Europa abzielt. Ernst Stöckl-Pukall ist außerdem für verschiedene Forschungs- und Förderprogramme, die sich insbesondere an den Automobilsektor und Themen wie autonomes Fahren und die digitale Transformation in der Branche richten. Herr Stöckl-Pukall ist außerdem für das „Important Project of Common European Interest“ – IPCEI-CIS verantwortlich. Das Projekt dient dem Aufbau der nächsten Generation von Cloud-Infrastrukturen in Europa. Vor seiner derzeitigen Position war Ernst Stöckl-Pukall im BMWi für den maritimen Sektor verantwortlich, sowie Wirtschafts- und Handelsberater an der Deutschen Botschaft in Neu-Delhi. Er hat seinen Abschluss als Diplom-Volkswirt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München gemacht.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Oliver Rack

Ko-Koordinator und Mitglied der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschlands

Oliver Rack ist Ko-Koordinator und Mitglied der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschlands. Er vernetzt und forscht Ebenen übergreifend und interdisziplinär zu den Themen Open Governance, Soziale Innovation und Open Data und lehrt an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Open Government im Bereich Public Management. Er ist zudem im Vorstand von Politics for Tomorrow, ein Think Tank zu Methoden des öffentlichen Gestaltens in der öffentlichen Verwaltung und ist Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- u. Kreativwirtschaft des Bundes.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Peter Lorenz

Senior Vice President Digital Solutions T-Systems International GmbH

Seit dem 1. Januar 2019 verantwortet Peter Lorenz die Portfolio Unit Digital Solutions innerhalb der T-Systems International GmbH. Die Portfolio Unit Digital Solutions fokussiert sich auf digitale Beratungsleistungen, skalierbare Lösungen & digitale Projektservices und besteht aus über 5.000 Mitarbeitern. Seit Ende April 2020 ist Peter Lorenz zusammen mit Kollegen der SAP für die Entwicklung der Corona-Warn-App seitens Deutsche Telekom verantwortlich.

Davor führte Peter Lorenz als SVP die Global Systems Integration (GSI) innerhalb der T-Systems. Die GSI umfasste mehr als 8.000 Mitarbeiter weltweit und hatte das Ziel, bestehende Geschäftsprozesse zu verbessern und neue Anwendungen für unterschiedliche Plattformen zu entwickeln.

Peter Lorenz verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in Strategie, Design, Entwicklung und Unternehmens-IT-Lösungen. Er begann seine Karriere bei Siemens Nixdorf und wechselte dann zu SAP, wo er verschiedene Senior- und Managementpositionen innehatte.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

René Lindner

Leiter Smart City Standards Forum (SCSF) bei DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

René Lindner ist Senior-Projektmanager bei der Gruppe „Forschung und Transfer“ bei DIN und beschäftigt sich hauptsächlich mit Forschungsprojekten zu Smart Cities und resilienten Städten. Seit 2019 leitet er zudem das Smart City Standards Forum (SCSF). Des Weiteren promoviert er über die Integration von Normung und Standardisierung in Forschungsprojekten mit Bezug zu Smart City / City Resilience. René Lindner ist stark mit den anderen nationalen Normungsorganisationen in Europa vernetzt und hat in diesem Zusammenhang das Projekt BRIDGIT2 koordiniert, welches die Stärkung der Beziehung zwischen den Normungs- und Forschungs-Communities als Ziel hatte. Mit seinen Aktivitäten möchte René Lindner dazu beitragen, dass zum einen das Instrument Standardisierung stärker in der Forschungswelt bekannt wird und zum anderen unsere Städte zukünftig sich „resilienter“ und „intelligenter“ aufstellen können.

Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin und hat in dieser Zeit Austausch- und Praktika-Erfahrungen in Norwegen, der Schweiz und Mexiko gesammelt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Prof. Dr. Knut Blind

Leiter des Geschäftsfelds Innovation und Regulierung am Fraunhofer ISI und Fachgebietsleiter Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin

Prof. Dr. Knut Blind ist seit über 25 Jahre in der Fraunhofer Gesellschaft beschäftigt und aktuell Leiter des Geschäftsfelds Innovation und Regulierung am Fraunhofer ISI. Seit 2006 leitet er parallel das Fachgebiet Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin. Zwischen 2008 und 2016 hatte er auch den Stiftungslehrstuhl für Standardisierung an der Rotterdam School of Management der Erasmus Universität Rotterdam inne.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Peter Kraemer

Leiter Gaia-X Hub Germany, acatech e.V.

Peter Kraemer leitet den Gaia-X Hub Deutschland und ist seit Beginn des Gaia-X Projekts in den dort tätigen Anwender-Arbeitsgruppen aktiv. Er ist ein begeisterter Verfechter digitaler Souveränität sowie vertrauenswürdiger Infrastrukturen, und hat viele Jahre in China gelebt. Er arbeitet für acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und hat seine Ausbildung als klassischer Sinologe an Universitäten in Bonn, Shanghai, Taipeh und Berlin erhalten.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

10:45

Diskussion: Wie funktionieren Kooperationen für technische Innovationen im digitalen Zeitalter?

  • Jens Mühlner, Vorsitzender Charta digitale Vernetzung e.V. (Moderation)
  • Prof. Dr. Knut Blind, Chair of Innovation Economics, Technische Universität Berlin
  • Rene Lindner, Leiter Smart City Standards Forum, DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
  • Peter Lorenz, Senior Vice President Digital Solutions T-Systems International GmbH
  • Oliver Rack, Open Government Netzwerk Deutschland
  • Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

weitere Informationen

In der Session „Perspektive Europa und Technik“ wollen wir zunächst auf das derzeit wohl präsenteste Beispiel einer europäischen Initiative zur kooperativen Digitalisierung, Gaia-X, schauen und mit Beteiligten über ihre Erfahrungen und aktuellen Herausforderungen diskutieren.

Um mehr darüber zu erfahren, wie Kooperationen für technische Innovationen im digitalen Zeitalter funktionieren und was hierbei für die Zukunftsfähigkeit und Daseinsvorsorge zu beachten ist, werden wir im Anschluss über die Erfahrungen und Herausforderungen von Akteuren in den Handlungsfeldern der Standardisierung, des technischen Innovationswettbewerbs und von Open Data und Open Innovation sprechen.

Maximilian Ahrens

Chief Technology Officer T-Systems

Maximilian Ahrens ist CTO von T-Systems. Als CTO ist er für die Technologiestrategie von T-Systems verantwortlich und treibt übergreifende Technologiethemen in den verschiedenen Einheiten von T-Systems voran. Außerdem leitet er das CTO Board – ein Gremium, das sich aus den Top 10 Technologen zusammensetzt. Darüber hinaus leitet er als VP Strategy Cloud die Public-Cloud-Strategie von T-Systems. Maximilian hat einen unternehmerischen Hintergrund. Bevor er zu T-Systems kam, gründete und verkaufte er die Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen für Infrastruktur-Cloud-Technologie, das Kunden den Aufbau und das Management verteilter Cloud-Installationen ermöglichte. Als CTO und CPO leitete er die Produktstrategie und die Entwicklungsteams. Maximilian hat einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur von der Technischen Universität Berlin und einen Doktortitel von der Universität St. Gallen. Außerdem wurde er 2021 zum Vorstandsvorsitzenden der GAIA-X Initiative gewählt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Andreas Weiss

Leiter Digitale Geschäftsmodelle, eco e.V.; Direktor, EuroCloud Deutschland_eco e.V.

Andreas Weiss verantwortet den Geschäftsbereich „Digitale Geschäftsmodelle“ beim eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. Er ist seit 1998 für den Verband aktiv und leitete die Kompetenzgruppe E-Commerce und Logistik sowie später E-Business. Seit 2010 ist er als Direktor EuroCloud Deutschland_eco e.V. und seit 2019 als Vorstandmitglied Trusted Cloud für die Cloud Aktivitäten des Verbandes verantwortlich und engagiert sich darüber hinaus in weiteren Projekten zu den Themengebieten Künstliche Intelligenz, Datenschutz und DSGVO sowie Sicherheit und Compliance digitaler Services. Seit 2019 ist er an der Gestaltung von GAIA-X beteiligt und koordiniert die Entwicklung der GAIA-X Federation Services.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Ernst Stöckl-Pukall

Leiter des Referates für „Digitalisierung und Industrie 4.0“ in der Industrieabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Seine Arbeit konzentriert sich u. a. auf Themen wie die erfolgreiche Digitalisierung des der Industrie in Deutschland. In dieser Rolle ist er auch für die „Plattform Industrie 4.0“ verantwortlich und betreut die verschiedenen bilateralen und multilateralen Kooperationsaktivitäten Deutschlands im Bereich der Industrie 4.0 z. B. mit China und Japan. Die Plattform Industrie 4.0 wird von den Bundesministern für Wirtschaft und Energie sowie dem Bundesminister für Bildung und Forschung geleitet. Die Plattform ist ein zentraler Akteur in der digitalen Transformation des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland und umfasst alle relevanten Interessengruppen wie Industrie, Wissenschaft, Gewerkschaften und Politik. Die Plattform beinhaltet auch das Projekt GAIA-X, das auf den Aufbau einer souveränen Dateninfrastruktur in Europa abzielt. Ernst Stöckl-Pukall ist außerdem für verschiedene Forschungs- und Förderprogramme, die sich insbesondere an den Automobilsektor und Themen wie autonomes Fahren und die digitale Transformation in der Branche richten. Herr Stöckl-Pukall ist außerdem für das „Important Project of Common European Interest“ – IPCEI-CIS verantwortlich. Das Projekt dient dem Aufbau der nächsten Generation von Cloud-Infrastrukturen in Europa. Vor seiner derzeitigen Position war Ernst Stöckl-Pukall im BMWi für den maritimen Sektor verantwortlich, sowie Wirtschafts- und Handelsberater an der Deutschen Botschaft in Neu-Delhi. Er hat seinen Abschluss als Diplom-Volkswirt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München gemacht.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Oliver Rack

Ko-Koordinator und Mitglied der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschlands

Oliver Rack ist Ko-Koordinator und Mitglied der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschlands. Er vernetzt und forscht Ebenen übergreifend und interdisziplinär zu den Themen Open Governance, Soziale Innovation und Open Data und lehrt an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Open Government im Bereich Public Management. Er ist zudem im Vorstand von Politics for Tomorrow, ein Think Tank zu Methoden des öffentlichen Gestaltens in der öffentlichen Verwaltung und ist Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- u. Kreativwirtschaft des Bundes.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Peter Lorenz

Senior Vice President Digital Solutions T-Systems International GmbH

Seit dem 1. Januar 2019 verantwortet Peter Lorenz die Portfolio Unit Digital Solutions innerhalb der T-Systems International GmbH. Die Portfolio Unit Digital Solutions fokussiert sich auf digitale Beratungsleistungen, skalierbare Lösungen & digitale Projektservices und besteht aus über 5.000 Mitarbeitern. Seit Ende April 2020 ist Peter Lorenz zusammen mit Kollegen der SAP für die Entwicklung der Corona-Warn-App seitens Deutsche Telekom verantwortlich.

Davor führte Peter Lorenz als SVP die Global Systems Integration (GSI) innerhalb der T-Systems. Die GSI umfasste mehr als 8.000 Mitarbeiter weltweit und hatte das Ziel, bestehende Geschäftsprozesse zu verbessern und neue Anwendungen für unterschiedliche Plattformen zu entwickeln.

Peter Lorenz verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in Strategie, Design, Entwicklung und Unternehmens-IT-Lösungen. Er begann seine Karriere bei Siemens Nixdorf und wechselte dann zu SAP, wo er verschiedene Senior- und Managementpositionen innehatte.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

René Lindner

Leiter Smart City Standards Forum (SCSF) bei DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

René Lindner ist Senior-Projektmanager bei der Gruppe „Forschung und Transfer“ bei DIN und beschäftigt sich hauptsächlich mit Forschungsprojekten zu Smart Cities und resilienten Städten. Seit 2019 leitet er zudem das Smart City Standards Forum (SCSF). Des Weiteren promoviert er über die Integration von Normung und Standardisierung in Forschungsprojekten mit Bezug zu Smart City / City Resilience. René Lindner ist stark mit den anderen nationalen Normungsorganisationen in Europa vernetzt und hat in diesem Zusammenhang das Projekt BRIDGIT2 koordiniert, welches die Stärkung der Beziehung zwischen den Normungs- und Forschungs-Communities als Ziel hatte. Mit seinen Aktivitäten möchte René Lindner dazu beitragen, dass zum einen das Instrument Standardisierung stärker in der Forschungswelt bekannt wird und zum anderen unsere Städte zukünftig sich „resilienter“ und „intelligenter“ aufstellen können.

Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin und hat in dieser Zeit Austausch- und Praktika-Erfahrungen in Norwegen, der Schweiz und Mexiko gesammelt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Prof. Dr. Knut Blind

Leiter des Geschäftsfelds Innovation und Regulierung am Fraunhofer ISI und Fachgebietsleiter Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin

Prof. Dr. Knut Blind ist seit über 25 Jahre in der Fraunhofer Gesellschaft beschäftigt und aktuell Leiter des Geschäftsfelds Innovation und Regulierung am Fraunhofer ISI. Seit 2006 leitet er parallel das Fachgebiet Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin. Zwischen 2008 und 2016 hatte er auch den Stiftungslehrstuhl für Standardisierung an der Rotterdam School of Management der Erasmus Universität Rotterdam inne.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Peter Kraemer

Leiter Gaia-X Hub Germany, acatech e.V.

Peter Kraemer leitet den Gaia-X Hub Deutschland und ist seit Beginn des Gaia-X Projekts in den dort tätigen Anwender-Arbeitsgruppen aktiv. Er ist ein begeisterter Verfechter digitaler Souveränität sowie vertrauenswürdiger Infrastrukturen, und hat viele Jahre in China gelebt. Er arbeitet für acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und hat seine Ausbildung als klassischer Sinologe an Universitäten in Bonn, Shanghai, Taipeh und Berlin erhalten.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Prof. Dr. Georg Teutsch

wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ)

Prof. Dr. Georg Teutsch ist seit 2004 wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) sowie seit 2021 Vizepräsident der Helmholtz Gesellschaft und Koordinator des Forschungsbereichs Erde und Umwelt. Während seiner beruflichen Laufbahn war Georg Teutsch er in ca. 80 Projekte direkt involviert. Diese reichten inhaltlich von der der Wasserplanung und Wasserversorgung auf nationaler Ebene, über die Softwareentwicklung im Bereich der 3D-Visualisierung, stochastischer Modellierung bis zur technischen Konzipierung und ökonomischen Optimierung von Sanierungsanlagen im Altlastenbereich. Sein Schwerpunkt lag dabei stets auf der Problem- und Systemanalyse mit Anwendungsperspektive bzw. direkter Umsetzung in die Praxis. Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt und erarbeiten Lösungsoptionen. In sechs Themenbereichen befassen sie sich mit Wasserressourcen, Ökosystemen der Zukunft, Umwelt- und Biotechnologien, Chemikalien in der Umwelt, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg circa 1.100 Mitarbeitende. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert. www.ufz.de Die Helmholtz-Gemeinschaft identifiziert und bearbeitet große und vor allem drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Aufgabe ist es, langfristige Forschungsziele von Staat und Gesellschaft zu erreichen. Damit sollen die Lebensgrundlagen der Menschen erhalten und sogar verbessert werden. Helmholtz besteht aus 19 naturwissenschaftlich-technologischen und medizinisch-biologischen Forschungszentren. www.helmholtz.de

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

09:30

Breakout-Session 3 – Perspektive Mensch und Kultur

Begrüßung und Einführung

  • Matthias Brucke, Inhaber embeteco GmbH & Co. KG
  • Prof. Tim Bruysten, richtwert GmbH und Hochschule Fresenius

Impuls

  • Digitalisierung als Kooperationskultur – Wie man den größten gemeinsamen Nenner findet
    Prof. Tim Bruysten, richtwert GmbH und Hochschule Fresenius

Kurzimpulse

  • Marc Groß, Co-Vorsitzender, Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft und Digitalisierung e.V.
  • Prof. Dr. med. Dipl.-Inform. Klaus Juffernbruch, FOM Hochschule für Oekonomie und Managament gGmbH und Co-Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Gesundheitsnetze im Digital-Gipfel
  • Anna-Lena Hosenfeld, Geschäftsführerin, DFA Digital für alle (Digitaltag)
  • Johanna Kühner, Co-Initiatorin Genossenschaften-digital-jetzt
  • Kilian Depuhl, RCKT GmbH & CO. KG
  • Dr. Claus Habiger, Stv. Vorsitzender des Kooperationsbeirats Charta digitale Vernetzung e.V.
  • Wolfgang Percy Ott, Cisco Systems und CO-Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Bildungsnetze im Digital-Gipfel
  • Yannick Haan, iRights Lab

Zukunftswerkstatt mit allen Teilnehmern: Die größten Baustellen, die wichtigsten Ziele und die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer wirkungsvollen kooperativen Digitalisierung

weitere Informationen

Die Session „Perspektive Mensch und Kultur“ wir als interaktiver Workshop stattfinden. Zu Beginn der Session werden sich verschiedene Akteure in kurzen Impulsen vorstellen und beschreiben, was Sie antreibt und mit welchem spezifischen Ansatz sie an die Frage der kooperativen Digitalisierung herangehen. Dann folgt nach einem inhaltlichen Impuls von Prof. Tim Bruysten eine Zukunftswerkstatt zur Frage “Was müssen wir tun, um die notwendigen Freiräume in der kooperativen Digitalisierung gestalten, um die bevorstehenden Zukunftsaufgaben bewältigen zu können?“ In der ersten Phase der Zukunftswerkstatt wollen wir gemeinsam sammeln, wo wir stehen und was alles funktioniert und was nicht. Es geht dabei unter den Leitfragen „Wo stehen wir, was haben wir schon gelernt, was funktioniert und was nicht“ weniger um eine Analyse der Probleme als um eine Bestandsaufnahme für die Weiterarbeit. In der zweiten Phase ist die Kreativität der Teilnehmenden gefragt. Man soll das Utopische denken und sich den Zustand vorstellen, in dem alles gut ist. Diese Phase orientiert sich an der Frage „Wo wollen wir hin?“ In der dritten Phase wollen wir die beiden ersten Phasen verknüpfen und nach praktischen umsetzbaren Wegen vom Ist zum Soll suchen. Die zentrale Frage hier lautet: was müssen wir machen, ändern oder besser machen, um unsere Wunschvorstellung zu erfüllen. Zum Abschluss der Zukunftswerkstatt werden wir die erarbeiteten Ergebnisse gemeinsam priorisieren und dann mit ins Abschlusspanel nehmen.

Prof. Dr. Klaus Juffernbruch

FOM Hochschule und Co-Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Gesundheitsnetze des Digital-Gipfels

Klaus Juffernbruch studierte Informatik und Medizin an der RWTH Aachen. Nach seiner ärztlichen Tätigkeit am Klinikum der RWTH arbeitete er bei IBM in verschiedenen Consulting-, Vertriebs- und Managementfunktionen und bei Cisco als Direktor für strategische Beratung im Gesundheitswesen. Darauf folgend wurde er auf eine Professur für Gesundheits- und Sozialmanagement an der FOM Hochschule berufen. Er ist als zertifizierter Mediator und Strategieberater tätig und seit 2012 Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Gesundheitsnetze des Digital-Gipfels der Bundesregierung.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Anna-Lena Hosenfeld

Geschäftsführerin, DFA Digital für alle

Anna-Lena Hosenfeld ist Geschäftsführerin der DFA Digital für alle GmbH und leitet die Aktivitäten der Initiative »Digital für alle«, eines breiten Bündnisses, zu dem sich 27 Spitzenverbände aus Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand zusammengeschlossen haben. Gemeinsames Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe in Deutschland: Alle Menschen sollen in die Lage versetzt werden, sich souverän und sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Im Rahmen Ihrer Tätigkeit verantwortet sie die Organisation des bundesweiten Digitaltags, den die DFA jährlich veranstaltet. Sie studierte an der Hertie School of Governance und der Columbia University internationale Finanz- und Wirtschaftspolitik und sammelte Erfahrung in der Verbandsarbeit sowie im Management eines mittelständischen Familienunternehmens.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Johanna Kühner

#GenoDigitalJetzt

Johanna Kühner ist Co-Initiatorin der Lobby-Initiative #GenoDigitalJetzt, die sich mit über 200 Unternehmen, Startups und Verbänden für eine digitale Renaissance von Genossenschaften einsetzt. Sie ist außerdem eine der Gründerinnen und Vorstandsmitglied von SuperCoop Berlin, einem genossenschaftlich organisierten Supermarkt, und hat davor für das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland sowie im Bereich Klimabildung gearbeitet. Nach ihrem Bachelor in Politikwissenschaft studiert sie aktuell Innovationsmanagement, Unternehmertum & Nachhaltigkeit an der TU Berlin. Ihre Vision ist eine Welt, in der soziale und ökologische Ziele im Mittelpunkt jeden unternehmerischen Handelns stehen.

Positionspapier #GenoDigitalJetzt

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Kilian Depuhl

RCKT GmbH & CO. KG

Kilian ist Senior Berater bei RCKT mit Schwerpunkt Innovationsstrategie und Ecosystem Building. Er ist Projektleiter der Hub Agency für die Digital Hub Initiative. Die zentrale Vernetzungsinitiative des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Ein Verbund aus 12 Hubs, das innovative Startups mit etablierten Unternehmen und wissenschaftlicher Exzellenz verbindet.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung 

Prof. Tim Bruysten

Richtwert GmbH

Fortschritt zu ermöglichen ist Verantwortung. Diese Überzeugung steckt hinter all meinen Projekten. 1979 geboren bin ich Ende der 80er in einen Kessel mit Digital-Trank gefallen. Seit dem begeistern mich Zukunftsthemen, Technologien und die Idee, Beschleunigung  gemeinsam ausgestalten zu können. Mein Bedürfnis ist es, Menschen für die Zukunft zu begeistern. Mein Ziel ist es, Unternehmen fit zu machen für eine höchst dynamische  Zeit. In Praxis und Forschung kümmere ich mich um die Frage, wie Untermehmen mit ihren einzigartigen Stärken die Zukunft angehen können. Wie kulturelle und strukturelle Erfolgsmuster entstehen. Und wie Menschen sich mit ihren Teams, Organisationen und Unternehmen identifizieren können. Ich liebe es, Impulse zu geben, Konzepte zu bauen, Visionen zu erdenken und zu realisieren. Das ist für mich: Die Erforschung der Möglichkeiten der Zukunft.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung 

11:30

Kurzüberblick über die wichtigsten Session-Ergebnisse

  • Ralf Leufkes, Geschäftsleiter Civitas Connect e.V.
  • Markus Wartha, Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e.V.
  • Matthias Brucke, Inhaber embeteco GmbH & Co. KG

11:45

Abschlussdiskussion mit allen Teilnehmenden (virtuelle Fishbowl): Was haben wir gelernt, wo wollen wir hin und was müssen wir tun, um die Zukunftsfähigkeit durch eine kooperative Digitalisierung zu erhöhen?

12:30

Ende

Digitale Kaffeerunde IV mit Stadt.Land.Digital I 11. November 2021 I 13:00-14:00 Uhr

In den einstündigen digitalen Kaffeerunden gibt es offene und informative Diskussionen in lockerer Atmosphäre.
Heute am Kaffeetisch: Chief Digital Officers (CDOs) aus vier deutschen Kommunen diskutieren über ihre Aufgaben, Erfolge und Erfahrungen in diesem Amt. Diskutieren Sie mit!

13:00 -14:00

CDO-Forum: Wie CDOs die Digitalisierung in Kommunen vorantreiben

Moderierte Diskussionsrunde

  • Alex Dieke, Stadt.Land.Digital (Moderation)
  • Sabine Griebsch, Chief Digital Officer (extern) / Beauftragte für Digitalisierung und Umsetzung Onlinezugangsgesetz, Landkreis Anhalt-Bitterfeld
  • Sonja Bahnsen, Chief Digital Office der Stadt Norderstedt
  • Sandra Engwicht, Leiterin des Amtes für Verwaltungsdigitalisierung und Chief Digital Officer der Stadt Neuss
  • Dr. Hauke Traulsen, Chief Digital Officer der Stadt Fürth, Abteilungsleiter Digitalisierung Stadt Fürth

weitere Informationen

Chief Digital Officers (CDOs) in Deutschlands Kommunen sind Wegbereiter der Digitalisierung. In der Digitalen Kaffeerunde diskutiert Stadt.Land.Digital mit den vier CDOs aus Norderstedt, Neuss, Fürth sowie dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld über ihre Rolle und Aufgabe. Die CDOs berichten von ihren Smart-City-Erfolgen und erzählen, wie sie als CDO die Digitalisierung in ihrer Kommune voranbringen.

Alex Dieke

Stadt.Land.Digital

Alex Kalevi Dieke hat 2001 an der Universität Bonn als Volkswirt abgeschlossen und ist seit 1999 für das WIK tätig. Seit 2006 ist er als Abteilungsleiter tätig, und seit 2015 zusätzlich als Direktor und Prokurist von WIK und WIK-Consult.

Alex Dieke hat die Beratungsaktivitäten des WIK in den Branchen Post, Logistik und Mobilität maßgeblich vorangetrieben und erweitert. Er ist ein international renommierter Experte für Liberalisierung, Regulierung, Wettbewerb und Innovationsförderung in diesen Märkten. Er hat zahlreiche Projekte für die Europäische Kommission und Regulierungsbehörden, Verbände, Ministerien und Unternehmen in über 20 Ländern, sowie für internationale Organisationen geleitet.

Seit 2020 leitet Alex Dieke für WIK-Consult die Geschäftsstelle der Initiative Stadt.Land.Digital. Stadt.Land.Digital ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und Partner der DIV-Konferenz.

Digitale Kaffeerunde

Sabine Griebsch

CDO (extern) / Beauftragte für Digitalisierung und Umsetzung Onlinezugangsgesetz, Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Sabine Griebsch ist seit Januar 2020 externe CDO im Landkreis Anhalt-Bitterfeld und seit  2009 freiberufliche IT-Projektmanagerin (Themenfelder Digitale Verwaltung, Kommunale Daseinsvorsorge, Open Government Data, GovTech, Medienkunst, Tourismus). Zudem ist Sabine Griebsch temporär technische Einsatzleiterin im Katastrophenfall eines Cyberangriffs. Zuvor war sie im Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt (Bürgerservices, LeiKa, FIM, D115) tätig.

Digitale Kaffeerunde

Sonja Bahnsen

Chief Digital Officer der Stadt Norderstedt

Sonja Bahnsen leitet seit Anfang 2021 die Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Norderstedt und verantwortet dort in ihrer Funktion die Smart City Strategie der Stadt. Sie ist studierte Wirtschaftsmathematikerin und war viele Jahre beruflich in den Themenbereichen Marketing, Projektmanagement, Digitalisierung und e-Commerce u.a. als Head of New Business & Vermarktung bei der Otto GmbH & Co KG tätig. In ihrer Arbeit sind ihr neben der Entwicklung von innovativen Projektideen insbesondere die Nutzenorientierung, Befähigung und gleichberechtigte Teilhabe wichtig. Sie ließ sich zusätzlich als Personal Coach und als Scrum Master ausbilden, um Menschen und Organisationen in allen Aspekten der digitalen Transformation ganzheitlich begleiten zu können.

Digitale Kaffeerunde

Sandra Engwicht

Leiterin des Amtes für Verwaltungsdigitalisierung und Chief Digital Officer der Stadt Neuss

Sandra Engwicht leitet seit Juni 2019 das Amt für Verwaltungsdigitalisierung. Sie ist zugleich Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Neuss. Zuvor war sie rund 2,5 Jahre Leiterin der IT Steuerung in der Stadt Neuss. Von 2010 bis 2017 hat Sandra Engwicht für den IT-Dienstleister ITK Rheinland gearbeitet.

Digitale Kaffeerunde

Dr. Hauke Traulsen

Chief Digital Officer der Stadt Fürth, Abteilungsleiter Digitalisierung Stadt Fürth

Dr. Hauke Traulsen ist seit 2018 als Chief Digital Officer bei der Stadt Fürth tätig. Er ist Diplom-Informatiker und Doktor der Wirtschaftswissenschaften.  Dr. Hauke Traulsen verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich Smart Objects/Internet of Things bei der Fraunhofer-Gesellschaft IIS. Seine Kernexpertisen liegen im Bereich Verwaltungsdigitalisierung, Change Management, Enterprise Architekturen und Innovation.

Digitale Kaffeerunde

Abschlussveranstaltung | 11. November 2021 | 16:00 – 17:30 Uhr

Die Abschlussveranstaltung wird einen Bogen über alle Einzelveranstaltungen der Woche spannen, die Diskussion und Impulse der Eröffnungsveranstaltung aufgreifen und die Ergebnisse und Erfahrungen aus allen Sessions in einem Wochenrückblick sowie einem Ausblick auf die Ziele und Anforderungen an zukünftiges Handeln der Akteure zusammenfassen.

16:00

Begrüßung

  • Pauline Unseld, mc-quadrat Markenagentur und Kommunikationsberatung OHG (Moderation)

Pauline Unseld

mc-quadrat Markenagentur und Kommunikationsberatung OHG

Pauline Unseld studierte an der TU Ilmenau Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft. Während ihres Studiums organisierte sie als Vorstand des Ilmpuls e.V. ein nachhaltiges Festival im Thüringer Wald. In der Kommunikationsberatung mc-quadrat liegt ihr Fokus auf Corporate Communication und der Transformationskommunikation rund um Smart Cities.

Einführungsveranstaltung

16:05

Rückblick des Schirmherrn

  • Angelika Westermann-Müller, Leiterin des Referats Digitale Vernetzung, Digital Hub Initiative im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Angelika Westermann-Müller

Leiterin des Referats Digitale Vernetzung, Digital Hub Initiative im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Angelika Westermann leitet seit Februar 2021 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das Referat „Digitale Vernetzung, Digital Hub Initiative“. Sie leitete davor verschiedene andere Referate, u.a. Internationale Frequenzpolitik und Mittelstand-Digital.

Angelika Westermann studierte Allgemeinen Maschinenbau und arbeitete danach in Lebensdauerfragen und dem Betriebs- und Systemverhalten von maschinellen Anlagen. Im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit startete sie im Immissionsschutz, wechselte in das Bundesministerium für Post und Telekommunikation und begleitete dort die Mobilfunklizenzierung und die Privatisierung der Postunternehmen. Seit 1998 arbeitet sie im BMWi.

Abschlussveranstaltung

16:10

Ergebnis-Zusammenfassung und Highlights der Sessions

  • Jens Mühlner, Vorsitzender des Vorstands Charta digitale Vernetzung e.V.

Digitale Souveränität

  • Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität und MÜNCHNER KREIS
  • Jens Opitz, FTTX-F¡TH® Consulting

Digitale Teilhabe

  • Annette Hillebrand, Stadt.Land.Digital
  • Sandy Jahn, Initiative D21 e.V.

Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

  • Marco Brunzel, Metropolregion Rhein-Neckar
  • Tanja Krins, Stadt Köln

Digitale Resilienz

  • Andreas Breuer, E.ON SE
  • Matthias Brucke, embeteco GmbH & Co. KG

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

  • Carl-Ernst Müller, nachhaltig.digital, B.A.U.M. e.V.
  • Joachim Schonowski, msg systems ag

Kooperative Digitalisierung

  • Matthias Brucke, Inhaber embeteco GmbH & Co. KG
  • Jens Mühlner, Vorsitzender Charta digitale Vernetzung e.V.

Digitale Kaffeerunden

  • Alex Dieke, Stadt.Land.Digital
  • Annette Hillebrand, Stadt.Land.Digital

17:00

Abschlussdiskussion mit allen Teilnehmer:innen der Konferenz (offene Fishbowl)

Welche Erkenntnisse nehmen wir aus den letzten Tagen mit und was können wir damit weiter tun?

17:30

Rückblick und Ausblick

  • Jens Mühlner, Vorsitzender des Vorstands Charta digitale Vernetzung e.V.

Ende der Veranstaltung

Workshop – Daseinsvorsorge im Digitalen Zeitalter I 12.November 2021 I 09:30-12:30 Uhr

Der Online-Workshop basiert auf den ersten Ergebnissen der vom NEGZ e.V. kofinanzierten Vorstudie zur Bestimmung der TOP 100 Leistungen der Daseinsvorsorge, die von Fraunhofer IESE und der DigitalAgentur Brandenburg durchgeführt wird.  Die Teilnehmer:innen können durch ihre Perspektive, ihre Erfahrungen und ihren Input die Inhalte der Vorstudie aktiv mitgestalten. Es sollen die zentralen Fragen vertieft aufgearbeitet werden, die sich aus dem digitalen Wandel für die Daseinsvorsorge ergeben. Die Ergebnisse des Workshops und die Ergebnisse der Interviews mit Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis fließen gemeinsam in die Vorstudie ein.
Die Arbeit erfolgt in Gruppen zu den Themen:

  • Leistungsbereiche im Hinblick auf Status Quo und Zukunft der Leistungsbereiche
  • Akteure im Hinblick auf die Rolle von Bund, Land, Kreisen, Gemeinden, Unternehmen, Zivilgesellschaft
  • Datensouveränität im Hinblick auf die Rolle von Technologien und Technikorganisation

Wir laden Sie ein als Teilnehmer:innen des Workshops die Zukunft der Daseinsvorsorge im Digitalen Zeitalter mitzugestalten! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

  • Dr. André Göbel, DigitalAgentur Brandenburg (Moderation)
  • Dr. Matthias Berg, IESE
  • Dr. Franka Grünewald, DABB
  • Steffen Hess, IESE
  • Moritz Mumme, IESE
  • Madleen Poeser, DABB
  • Gerald Swarat, IESE

Hier geht es zu weiteren Informationen und zur Anmeldung für den Workshop.

Mitwirkende

Hier finden Sie eine Übersicht der über 140 Mitwirkenden der diesjährigen Konferenz.

Maximilian Ahrens

Chief Technology Officer T-Systems

Maximilian Ahrens ist CTO von T-Systems. Als CTO ist er für die Technologiestrategie von T-Systems verantwortlich und treibt übergreifende Technologiethemen in den verschiedenen Einheiten von T-Systems voran. Außerdem leitet er das CTO Board – ein Gremium, das sich aus den Top 10 Technologen zusammensetzt. Darüber hinaus leitet er als VP Strategy Cloud die Public-Cloud-Strategie von T-Systems. Maximilian hat einen unternehmerischen Hintergrund. Bevor er zu T-Systems kam, gründete und verkaufte er die Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen für Infrastruktur-Cloud-Technologie, das Kunden den Aufbau und das Management verteilter Cloud-Installationen ermöglichte. Als CTO und CPO leitete er die Produktstrategie und die Entwicklungsteams. Maximilian hat einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur von der Technischen Universität Berlin und einen Doktortitel von der Universität St. Gallen. Außerdem wurde er 2021 zum Vorstandsvorsitzenden der Gaia-X Initiative gewählt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Anke

Leiter der Arbeitsgruppe Digitale Dienstleistungssysteme HTW Dresden

Jürgen Anke ist Professor für Software Engineering und betriebliche Informationssysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte sind digitale Dienstleistungssysteme, insbesondere Prozesse, Methoden und Modelle für Service Innovation sowie die Nutzung digitaler Identitäten in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen. Vor seiner Berufung an die HTW war er u.a. im Smart Items Research Programm der SAP, als Geschäftsführer eines IT-Startups für cloud-basierte Logistiksoftware sowie bei T-Systems als Principal Business Developer IoT-Anwendungen tätig. Jürgen Anke studierte Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden und der University of Auckland. Seine Promotion zum Dr.-Ing. im Fach Informatik an der TU Dresden beschäftigte sich mit der Verteilungsplanung von Softwarekomponenten in IoT-Infrastrukturen.

Themenblock: Digitale Souveränität

Josef Attmann

OK Lab Karlsruhe

Josef Attmann studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Informatik und Operations Research.
Seit gut fünfzig Jahren fasziniert ihn die Anwendung von Informationstechnologie. Ein besonderer Schwerpunkt im Berufsleben war es, wie bei der Entwicklung und Gestaltung von Softwaresystemen die späteren User einzubinden sind, damit durch den Einsatz von IT Mehrwert in Unternehmen generiert wird.
Seit fünf Jahren ist er ehrenamtlich beim OK Lab Karlsruhe tätig, um seine in Unternehmen gewonnene Erfahrung zu IT in den zivilgesellschaftlichen Bereich zu transferieren.

Themenblock: Digitale Souveränität

Thomas Aundrup

Leiter der operativen Systemführung Westnetz (alle Leitstellen für die Mittel- und Hochspannung)

Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Ruhr-Universität-Bochum beschäftigte sich Herr Aundrup mit der dynamischen Simulationsrechnung, dem Zusammenspiel zwischen Großkraftwerken und Netz. Seinen Werdegang setzte er anschließend in der Planung und zum Schluss im Betrieb des Mittelspannungsnetz fort. Seit mehreren Jahren bearbeitet er Netzführungsthemen und den zukünftigen Netz- und Systemmanagementfragen in Hinblick auf die Energiewende und dem sicheren Netzbetrieb.

Herr Aundrup ist u.a. auch tätig für die Energieagentur NRW, dem VDE Bezirksverein Rhein-Ruhr und dem VDE als Leiter der Projektgruppe „Schnittstelle VNB-VNB (VDE AR 4141-2)“.

Themenblock: Digitale Resilienz

Sonja Bahnsen

Chief Digital Officer der Stadt Norderstedt

Sonja Bahnsen leitet seit Anfang 2021 die Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Norderstedt und verantwortet dort in ihrer Funktion die Smart City Strategie der Stadt. Sie ist studierte Wirtschaftsmathematikerin und war viele Jahre beruflich in den Themenbereichen Marketing, Projektmanagement, Digitalisierung und e-Commerce u.a. als Head of New Business & Vermarktung bei der Otto GmbH & Co KG tätig. In ihrer Arbeit sind ihr neben der Entwicklung von innovativen Projektideen insbesondere die Nutzenorientierung, Befähigung und gleichberechtigte Teilhabe wichtig. Sie ließ sich zusätzlich als Personal Coach und als Scrum Master ausbilden, um Menschen und Organisationen in allen Aspekten der digitalen Transformation ganzheitlich begleiten zu können.

Digitale Kaffeerunde

Marvin Baldauf

Metropolregion Rhein-Neckar

Marvin Baldauf ist seit mehreren Jahren in verschiedenen Funktionen bei der Metropolregion Rhein-Neckar. Er begleitet als Projektleiter verschiedene Vorhaben im Bereich Digitalisierung und E-Government. In diesem Kontext beschäftigt er sich intensiv mit Themen rund um die Digitalisierung und Bildung. Er ist für den KommunalCampus ein hessisches CIO-Projekt von Herrn StS Burghardt im Rahmen des länderübergreifenden Modellvorhabens „kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ verantwortlich und leitet seit diesem Jahr die Geschäftsstelle der Genossenschaft „KommunalCampus eG“. Zusätzlich koordiniert er mehrere regionale Arbeitskreise der Metropolregion Rhein-Neckar und wirkt in verschiedenen regionalen / überregionalen Initiativen, Netzwerken und Arbeitskreisen (u.a. AWV e.V., D21) mit.

Themenblock: Digitale Resilienz

Johanna Ballesteros

Strategic Program Lead bei ProjectTogether gGmbH, Initiator UpdateDeutschland

Johanna Ballesteros hat Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Münster und an der London School of Economics studiert. Seit Anfang des Jahres arbeitet sie für die gemeinnützige Organisation ProjectTogether und hat den offenen Innovationsprozess UpdateDeutschland mitgeleitet. Davor hat sie u.a. Stationen im Bundestag, bei PwC und dem United Nations World Food Programme absolviert.

Digitale Kaffeerunde

Dr. Colin Bien

Geschäftsführer der WeShyft GmbH

Colin Bien ist Mitgründer und Geschäftsführer der WeShyft GmbH. Mit seiner Cloud Plattform bietet WeSyhft Unternehmen ein All-in-One Tool für Nachhaltigkeitsreporting und -management. Zuvor hat Colin Bien die Lernplattform nRole und den Onlineshop True Fabrics gründetet sowie den Podcast MASTERS OF CHANGE. Er studierte an der Leuphana Universität Lüneburg Umweltwissenschaften, an der Universität Oldenburg nachhaltiges Wirtschaften und an der Universtiy of Dar es Salaam Ressourcenökonomie. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter forschte und lehrte er an den Universitäten Hamburg, Lüneburg, Oldenburg und der ESCP Berlin. Colin Bien ist Mitglied im Think Tank 30, dem jungen Think Tank des Club of Rome Deutschland, Mentor in der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung und Social Business Angel der Hilfswerft gGmbH.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Knut Blind

Leiter des Geschäftsfelds Innovation und Regulierung am Fraunhofer ISI und Fachgebietsleiter Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin

Prof. Dr. Knut Blind ist seit über 25 Jahre in der Fraunhofer Gesellschaft beschäftigt und aktuell Leiter des Geschäftsfelds Innovation und Regulierung am Fraunhofer ISI. Seit 2006 leitet er parallel das Fachgebiet Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin. Zwischen 2008 und 2016 hatte er auch den Stiftungslehrstuhl für Standardisierung an der Rotterdam School of Management der Erasmus Universität Rotterdam inne.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Prof. Dr. Philipp Bouteiller

CEO Tegel Projekt GmbH

Philipp Bouteiller verantwortet seit 2012 als Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH das europaweit größte Entwicklungsprojekt für urbane Technologien und Smart Cities. Seit 2019 lehrt er außerdem im Rahmen einer Professur für Digital Business und Smart Cities an der Exponential University Potsdam. Philipp Bouteiller ist Dipl.Kom.-wirt (HdK Berlin) und hat an der London School of Economics and Political Sciences in London zunächst einen Master of Science erlangt und anschließend im Bereich Internationales Management und Sozialpsychologie promoviert. Er arbeitete bei dem Beratungsunternehmen McKinsey & Co, Inc., sowie als IT-Unternehmer und Strategieberater. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Tim Brauckmüller

Initiative D21 e.V. und atenekom

Mit der Konzeption und dem Aufbau von Digitalisierungsprojekten in ganz Europa begann der heutige Digital- und Breitbandexperte Tim Brauckmüller seine berufliche Laufbahn. Seit 2007 ist er geschäftsführender Gesellschafter der atene KOM GmbH mit mehr als 500 Mitarbeitern. Die Agentur begleitet Bundes- und Landesministerien, die EU-Kommission und andere europäische Staaten bei der Strategieentwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Er war Entwickler und Leiter des Niedersächsischen Breitbandkompetenzzentrums und Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes und ist Treuhänder für das Bundesförderprogramm Breitband mit einem Volumen von mehr als 10 Mrd. Euro. Tim Brauckmüller ist ebenso Initiator der Initiative „Fachkräfte für den Glasfaserausbau“ sowie dem Kompetenzzentrum für Digitale Bildung.
Diese Erfahrungen und die beständige Motivation, die Chancen der Digitalisierung für unsere gesellschaftliche Entwicklung nutzen zu wollen, prägen sein Engagement bei der Initiative D21, deren Gesamtvorstandsmitglied er seit 2019 ist. Der Fokus seines Impulses auf der DIV-Konferenz: Infrastruktur nicht nur als Unterbau für die Transformation der Wirtschaft und des Staates verstehen, sondern insbesondere als Grundlage für die Möglichkeiten zur digitalen Teilhabe in einer Gesellschaft.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Dr. Andreas Breuer

E.ON SE und Leiter der Expertengruppe Intelligente Energienetze

Dr. Andreas Breuer leitet die Wasserstoffaktivitäten bei Westnetz GmbH. In seinen Verantwortungsbereich fallen insbesondere die Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Wasserstoffinfrastrukturen. In diesem Zusammenhang werden Technologietrends identifiziert und bewertet, die Entwicklung verantwortet und die Umsetzung bzw. Einführung sichergestellt.

Themenblock: Digitale Resilienz

Matthias Brucke

Inhaber embeteco GmbH & Co. KG und Co-Vorsitzender der Expertengruppe Smart Cities/Smart Regions des Digital-Gipfels

Matthias Brucke ist Unternehmer, Netzwerker und Digitalpionier der ersten Stunde. Nach einem Start in der digitalen Welt am C64 im Jahr 1982, der Schule und einem Studium der Technischen Informatik wechselte er in die Forschung und war dort viele Jahre in verschiedenen Führungspositionen aktiv. 2013 gründete er mit Kollegen die embeteco GmbH & Co. KG und verantwortet dort die Bereiche Vision und Strategie. Seine besondere Stärke ist, neben dem tiefen Verständnis von Innovationsmethoden und Technologie die gute Vernetzung mit klugen Menschen in den unterschiedlichsten Fachgebieten. Er engagiert sich als Gutachter für verschiedene nationale und europäische Förderprogramme, als Dozent, als Fachgruppen- / Arbeitskreisleiter in Netzwerken und Verbänden sowie in der nationalen und internationalen Standardisierung. Seit mehreren Jahren leitet er die Expertengruppe Smart City / Smart Region im Nationalen Digitalgipfel.

Themenblock: Digitale Resilienz, Kooperative Digitalisierung

Marco Brunzel

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und Co-Leiter der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze

Als Stadt- und Regionalplaner (TU Berlin) und Verwaltungswissenschaftler (DHV Speyer) beschäftigte sich Marco Brunzel seit über 20 Jahren mit konzeptionellen Fragen sowie innovativen technischen Lösungsszenarien bzgl. des Einsatzes von Informationstechnologien im Kontext staatlicher Modernisierung. Aufbauend auf Erfahrungen als Gründer, Geschäftsführer und Projektleiter im kommunalen und interkommunalen E-Government (City & Bits GmbH) sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut FOKUS war er von 2009 bis 2014 in verschiedenen Funktionen bei der init AG in Berlin und Mainz tätig. Seit 2015 unterstützt er die länderübergreifende Metropolregion Rhein-Neckar bei der aktiven Gestaltung des digitalen Wandels im Bereich der öffentlichen Verwaltung (Digitale Modellregion) und der öffentlichen Infrastrukturen (Kooperative Dateninfrastrukturen). Als Grenzgänger zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung engagiert sich Marco Brunzel in zahlreichen Gremien, Netzwerken und Initiativen.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Prof. Tim Bruysten

Richtwert GmbH

Fortschritt zu ermöglichen ist Verantwortung. Diese Überzeugung steckt hinter all meinen Projekten. 1979 geboren bin ich Ende der 80er in einen Kessel mit Digital-Trank gefallen. Seit dem begeistern mich Zukunftsthemen, Technologien und die Idee, Beschleunigung  gemeinsam ausgestalten zu können. Mein Bedürfnis ist es, Menschen für die Zukunft zu begeistern. Mein Ziel ist es, Unternehmen fit zu machen für eine höchst dynamische  Zeit. In Praxis und Forschung kümmere ich mich um die Frage, wie Untermehmen mit ihren einzigartigen Stärken die Zukunft angehen können. Wie kulturelle und strukturelle Erfolgsmuster entstehen. Und wie Menschen sich mit ihren Teams, Organisationen und Unternehmen identifizieren können. Ich liebe es, Impulse zu geben, Konzepte zu bauen, Visionen zu erdenken und zu realisieren. Das ist für mich: Die Erforschung der Möglichkeiten der Zukunft.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung 

Dr. Carola Croll

Stiftung Digitale Chancen, Projektleitung Digitale Dörfer Niedersachen

Carola Croll arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Digitale Chancen. Ihre Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitales Engagement, Social Media und Digitalisierung ländlicher Räume.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Anne Dahlke

Senior Projektmanagerin bei DIN e.V.

Anne Dahlke ist Senior Projektmanagerin in der Gruppe „Nachhaltigkeit und Managementsysteme“ bei DIN (Deutsches Institut für Normung e. V.) und betreut dort u. a. die nationalen, europäischen und internationalen Normungsaktivitäten des Arbeitsausschusses „Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ im Normenausschuss „Grundlagen des Umweltschutzes“ (NAGUS). Die digitale Transformation bietet den Städten und Kommunen einen wichtigen unterstützenden Baustein für die nachhaltige Entwicklung und die Erreichung eines integralen und integrativen Wandels. Der Arbeitsausschuss „Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ setzt sich mit seiner Arbeit in der europäischen und internationalen Normung dafür ein, dass die entwickelten Normen Kommunen unterstützen und zu einer verbesserten Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger beitragen. Anne Dahlke ist durch Ihre Arbeit vernetzt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen sowie Fachexpertinnen und Fachexperten aus Wissenschaft und Verbänden. Sie studierte Bioprodukttechnologie an der HS Neubrandenburg.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Kilian Depuhl

RCKT GmbH & CO. KG

Kilian ist Senior Berater bei RCKT mit Schwerpunkt Innovationsstrategie und Ecosystem Building. Er ist Projektleiter der Hub Agency für die Digital Hub Initiative. Die zentrale Vernetzungsinitiative des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Ein Verbund aus 12 Hubs, das innovative Startups mit etablierten Unternehmen und wissenschaftlicher Exzellenz verbindet.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung 

Alex Dieke

Stadt.Land.Digital

Alex Kalevi Dieke hat 2001 an der Universität Bonn als Volkswirt abgeschlossen und ist seit 1999 für das WIK tätig. Seit 2006 ist er als Abteilungsleiter tätig, und seit 2015 zusätzlich als Direktor und Prokurist von WIK und WIK-Consult.

Alex Dieke hat die Beratungsaktivitäten des WIK in den Branchen Post, Logistik und Mobilität maßgeblich vorangetrieben und erweitert. Er ist ein international renommierter Experte für Liberalisierung, Regulierung, Wettbewerb und Innovationsförderung in diesen Märkten. Er hat zahlreiche Projekte für die Europäische Kommission und Regulierungsbehörden, Verbände, Ministerien und Unternehmen in über 20 Ländern, sowie für internationale Organisationen geleitet.

Seit 2020 leitet Alex Dieke für WIK-Consult die Geschäftsstelle der Initiative Stadt.Land.Digital. Stadt.Land.Digital ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und Partner der DIV-Konferenz.

Digitale Kaffeerunde

Prof. Dr. Michael Dowling

Münchner Kreis

Prof. Dr. Michael Dowling wurde im Jahr 1996 auf den Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement an der Universität Regensburg berufen. Prof. Dowling wurde 1958 in New York, USA, geboren. Er studierte an der University of Texas in Austin (Bachelor of Arts with High Honors), Harvard University (Master of Science) und University of Texas at Austin (Doctor of Philosophy in Business Administration). Weiterhin arbeitete er als Research Scholar am Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg, Österreich, und als Research Analyst bei McKinsey & Company in Düsseldorf. Nach der Promotion war Prof. Dowling als Assistant Professor an der University of Georgia, USA, tätig und wurde dort 1995 zum Associate Professor mit Tenure befördert. Im Sommersemester 1990 war er Gastforscher am Institut für Organisation an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Prof. Dr. Eberhard Witte und im Sommersemester 1994 an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für Unternehmensführung bei Prof. Dr. Steinmann. Seit 2014 ist Prof. Dowling Vorsitzender des Vorstandes des MÜNCHNER KREIS, die führende unabhängige Plattform zur Orientierung für Gestalter und Entscheider in der digitalen Welt.

Einführungsveranstaltung, Abschlussveranstaltung

Sandra Engwicht

Leiterin des Amtes für Verwaltungsdigitalisierung und Chief Digital Officer der Stadt Neuss

Sandra Engwicht leitet seit Juni 2019 das Amt für Verwaltungsdigitalisierung. Sie ist zugleich Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Neuss. Zuvor war sie rund 2,5 Jahre Leiterin der IT Steuerung in der Stadt Neuss. Von 2010 bis 2017 hat Sandra Engwicht für den IT-Dienstleister ITK Rheinland gearbeitet.

Digitale Kaffeerunde

Niklas Esser

Leiter der Stabsstelle WEST und Chief Digital Officer der Gemeinde Senden

Niklas Esser, Jahrgang 1984, ist seit Anfang 2016 Leiter der Stabsstelle WEST (Wirtschaftsförderung, Einzelhandel, Stadtmarketing und Tourismus) und zugleich Chief Digital Officer der Gemeinde Senden. In dieser Funktion ist er für Umsetzung der gemeindlichen Smart-City-Projekte, wie z.B. den Glasfaserausbau im ländlichen Außenbereich, verantwortlich. Der gelernte Diplom-Volkswirt verfügt im Bereich der kommunalen Digitalisierungsvorhaben über zehn Jahre Berufserfahrung.

Digitale Kaffeerunde

Dr. Alexander Fink

Vorstand Scenario Management International Aktiengesellschaft für Zukunftsgestaltung und strategische Unternehmensführung und Mitinitiator der Initiative D2030

Dr. Alexander Fink ist Gründungsinitiator und Vorstand der ScMI Scenario Management International AG, Paderborn. Der promovierte Wirtschaftsingenieur und Experte für Zukunfts- und Szenario-Management verfügt über langjährige Erfahrung bei der strategischen Beratung von Unternehmen sowie öffentlichen Institutionen. Er ist Autor bzw. Mitautor mehrerer Bücher, darunter das „Handbuch Innovative Wirtschaftsförderung“ (Springer, 2. Aufl., 2021), „Deutschland neu denken“ (Oekom 2018), „Szenario Management“ (Campus 2016) und das „Handbuch Zukunftsmanagement“ (Campus, 2. Aufl., 2011). Alexander Fink engagiert sich an verschiedenen Hochschulen sowie im Rahmen der Initiative „D2030 – Deutschland neu denken“. Seine Schwerpunkte sind Szenario- und Zukunftsmanagement sowie visionäre Strategieentwicklung. Zu diesen Themen hält er national und international Vorträge.

Einführungsveranstaltung

Lena Flohre

Bereichsleiterin Landespolitik, bitkom e.V.

Lena Flohre ist Bereichsleiterin im Public-Affairs-Team des Bitkom und kümmert sich um Landespolitik. In dieser Rolle betreut sie die Landesnetzwerke des Bitkom und ist zentrale Ansprechpartnerin für Politik und Verwaltung zu allen digitalpolitischen Themen in den Bundesländern. Zudem betreut sie das Engagement des Bitkom im Bereich Digitale Gesellschaft. Zuvor hat sie Politikwissenschaft studiert und sammelte erste Erfahrungen in der niedersächsischen Landesverwaltung.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Dr. André Göbel

Geschäftsführer DigitalAgentur Brandenburg

Dr. André Göbel ist diplomierter Verwaltungsinformatiker sowie promovierter Verwaltungs- und Wirtschaftsgeograph. Seit Juli 2019 ist er Geschäftsführer der neuen DigitalAgentur des Landes Brandenburg. Zu seinen Schwerpunkten zählen Strategie- und Innovationsentwicklungen der digitalen Transformation. Zuvor verantwortete er beim internationalen IT-Dienstleister Capgemini den Geschäftsbereich Business & Technology Public Sector Germany. Davor war Dr. Göbel als ernannter Professor für Verwaltungsmanagement an der Hochschule Harz tätig und leitete dort die Labore für angewandte IT in der Wirtschaftsförderung sowie den von ihm aufgebauten Masterstudiengang Wirtschaftsförderung.

Assoziierte Veranstaltung

Dominik Golle

Bayern Innovativ

Dominik Golle setzt sich in unterschiedlichen Rollen seit 10 Jahren für eine verantwortliche Digitalisierung ein. In den letzten 5 Jahren entwickelte er als Leiter der bei Bayern Innovativ angesiedelten Themenplattform Verbraucherbelange des Bayerischen Verbraucherschutzministeriums Strategien und Werkzeuge für eine verbraucherfreundliche Digitalisierung und ist Autor zahlreicher Publikationen und Vorträge zu Corporate Digital Responsibility. Seit Oktober 2021 ist leitet er ein Projekt zur Unterstützung des Bayerischen Digitalministeriums zur Entwicklung einer ressortübergreifenden Digitalstrategie für den Freistaat. Dominik Golle absolvierte einen Master of Public Policy an der Hertie School of Governance und hat in Konstanz, Abuja, Barcelona und Berlin studiert. Er ist Alumnus der Studienstiftung des Deutschen Volkes e. V. und Gründer des europaweiten Alumninetzwerks der Hertie Stiftung zu digitalpolitischen Themen, dem Hertie Network on Digitalization.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Jutta Gräfensteiner

Director Deutschland Digital, Country Plan & Digitalisierung, Mitglied der Geschäftsleitung Cisco Deutschland

Als Mitglied der deutschen Geschäftsleitung verantwortet Jutta Gräfensteiner das Innovations- und Investitionsprogramm „Deutschland Digital“. Als Teil einer globalen Initiative wurde „Deutschland Digital“ ins Leben gerufen, um zusammen mit Partnern die digitale Transformation in Deutschland zu beschleunigen. Weiterhin verantwortet sie die strategischen Aktivitäten sowie die Nachhaltigkeitsstrategie von Cisco in Deutschland.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Sabine Griebsch

CDO (extern) / Beauftragte für Digitalisierung und Umsetzung Onlinezugangsgesetz, Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Sabine Griebsch ist seit Januar 2020 externe CDO im Landkreis Anhalt-Bitterfeld und seit  2009 freiberufliche IT-Projektmanagerin (Themenfelder Digitale Verwaltung, Kommunale Daseinsvorsorge, Open Government Data, GovTech, Medienkunst, Tourismus). Zudem ist Sabine Griebsch temporär technische Einsatzleiterin im Katastrophenfall eines Cyberangriffs. Zuvor war sie im Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt (Bürgerservices, LeiKa, FIM, D115) tätig.

Digitale Kaffeerunde

Marc Groß

Leiter des KGSt-Programmbereichs Organisations- und Informationsmanagement

Marc Groß leitet den Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement in der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement). Er verantwortet in seiner Rolle die Vision und die Strategie einer zukunftsfähigen kommunalen Digitalisierung und eines progressiven Organisations- und Informationsmanagements. Die Kommunal-digitale-Transformation, die Bedeutung einer professionellen Steuerung von Digitalisierung und IT, die Facetten der Digitalen Daseinsvorsorge und die datenbasierte kommunalen Steuerung sind Schwerpunkte seiner Arbeit. Als Experte für kommunales Management diskutiert er dazu auf Podien, hält Vorträge und schreibt Artikel sowie Konzepte. Außerdem ist Marc Groß Co-Vorsitzender des Vereins Co:Lab e.V.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Claus Habiger

Stv. Vorsitzender des Kooperationsbeirats Charta digitale Vernetzung e.V.

Visionär und Umsetzer: Seit mehr als zwei Jahrzehnten gestaltet Claus Habiger in verschiedenen Funktionen die Digitalisierung der Mobilität, heute als Vizepräsident und Leiter der Geschäftsstelle von ITS Germany e.V. – seit 1989 der Verband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität in Deutschland. Der Verband agiert nach der Prämisse „Den Mobilitätswandel gestalten“. Die Tätigkeitsschwerpunkte von ITS Germany liegen in der urbanen und nicht-urbanen Mobilität und umfasst alle Mobilitäts- und Logistikmodi zu Lande (Straße und Schiene) und zu Wasser.

Dr. Habiger studierte Technische Informatik und Digitale Systeme an der Hochschule Esslingen und der Brunel Universtiy (London). Nach seinem Studium und einiger Zeit als Research Fellow an der Brunel Universtiy, baute er eine Forschungsgruppe für miniaturisierte Elektronik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ) auf. Danach gründete er mit seinen Kollegen ein erfolgreiches Spinn-off Unternehmen das Schlüsselkomponenten für den Mobilitätswandel herstellt und vertreibt.

Im Trägerverein der Charta digitale Vernetzung ist Claus Habiger stellvertretender Vorsitzender des Kooperationsbeirats. Der Kooperationsbeirat hat das Ziel, die individuellen Maßnahmen der Mitglieder mit Verbandscharakter mit der Maßgabe abzustimmen, dass ein an den Grundsätzen der Charta ausgerichtetes gemeinsames Verständnis für den Weg in die digitale Gesellschaft bei Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gefördert wird.

Themenblock: Digitale Souveränität, Kooperative Digitalisierung

René Hagemann-Miksits

stellvertretender Hauptgeschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V.

René Hagemann-Miksits studierte in Düsseldorf Geschichte und Politikwissenschaft. Nach seinem Studium war er von 2000 bis 2005 als Referent der Abteilung Strategie und Kampagnen in der FDP-Bundesgeschäftsstellte tätig. Anschließend wechselte er zum Bundesverband der Deutschen Industrie, zunächst als Pressereferent, später als Referent im Büro des Mittelstandsbeauftragten des BDI. Im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. war er von 2010 bis 2018 verantwortlich für den Bereich Politik und Koordinierung. Seit Mitte 2018 leitet er den Geschäftsbereich Technik, Bausparten und Nachhaltigkeit im HDB.
Seit Februar 2021 ist er stellvertretender Hauptgeschäftsführer.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Martin Hagen

Staatsrat für Haushalt, Personal und Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen

Dr. Martin Hagen hat in Hamburg und Illinois, U.S.A. Politikwissenschaft und Germanistik studiert und promovierte 2001 an der Bremer Universität im Fachbereich Informatik. Danach begann er seine Arbeit für die Freie Hansestadt Bremen beim Senator für Finanzen im Bereich IT und Digitalisierung und ist seit dem 01. August 2020 Staatsrat für Haushalt, Personal und Digitalisierung im Finanzressort. Er ist Mitglied in mehreren Aufsichts- und Verwaltungsräten, u.a. bei Dataport und der Bremer Straßenbahn AG.

Einführungsveranstaltung

Patrick Häuser

Bundesverbands IT-Mittelstand

Er ist seit Oktober 2020 in unserem Hauptstadtbüro für die politische Interessenvertretung des Bundesverbands IT-Mittelstand zuständig. Zuvor war er als Berater für einen Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie bei einer Public-Affairs-Agentur tätig. Dort unterstützte er u.a. Unternehmen aus der Digitalwirtschaft bei der politischen Kommunikation in Berlin und Brüssel.
An den Universitäten Konstanz und Utrecht studierte er Politik- und Verwaltungswissenschaft sowie European Governance. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Analyse politischer Sprache und ihrem Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Tabea Hein

Hansestadt Lübeck

Künstliche Intelligenz ist ihr Hobby. Tabea Hein hat ihr Wirtschaftsinformatik-Studium mit einer Masterarbeit zu digitaler Transformation öffentlicher Verwaltung in Bezug auf die Rolle von Consulting abgeschlossen. Sie ist ausgebildete CDO, zertifizierte KI-Managerin und entwickelte seit 2015 als Inhouse Consultant in einer deutschen Großstadt Ideen zu Verwaltungsreformen. Ab November 2021 widmet sie sich als E-Government-Managerin einer norddeutschen Kommunalverwaltung der Unterstützung von Interaktionen durch digitale Technologien.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Steffen Hess

Department Head Digital Society Ecosystems, Projektleiter Forschungsvorhaben Smarte.Land.Regionen, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering

Steffen Hess leitet am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern die Abteilung „Digital Society Ecosystems“. In dem Forschungsbereich arbeiten mehr als 20 Mitarbeitende aus Informatik, Ingenieurs-, Raumplanungs-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften interdisziplinär Smart City und Smart Region Lösungen der Zukunft. Zuvor hatte er die Verantwortung für das Forschungsprogramm „Smart Rural Areas“, das sich zentral mit der Digitalisierung von ländlich geprägten Regionen beschäftigt. Im Programm koordiniert er zahlreiche Projekte (z.B. Digitale Dörfer und Smarte.Land.Regionen), die sich mit der Entwicklung von digitalen Diensten in den Bereichen der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum auf Basis einer homogenen digitalen Plattform befassen. Dabei ist insbesondere die Schnittstelle von sozialer und technischer Innovation im Fokus der Projekte. Zuvor hat er als Teamleiter für User Experience und Mobile Software Engineering innovative Kundenprojekte in verschiedenen Branchen durchgeführt.
Neben diesen umfangreichen Kenntnissen in der Durchführung von Projekten zur Digitalisierung urbaner und ländlicher Räume war Herr Hess maßgeblich an der Konzeption des Forschungsvorhabens Smarte.Land.Regionen beteiligt und hat zahlrieche Modellprojekte im Kontext Smart City und Smart Region durchgeführt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Gudrun Heute-Bluhm

Oberbürgermeisterin a.D. und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, Herausforderungsgeber

Gudrun Heute-Bluhm studierte Rechtswissenschaften in Konstanz. Von April 1995 bis März 2011 war Sie Oberbürgermeisterin der Stadt Lörrach. Seit August 2014 ist sie geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg.

Digitale Kaffeerunde

Annette Hillebrand

Stellvertretende Leiterin Stadt.Land.Digital

Annette Hillebrand ist Sozialwissenschaftlerin und Ökonomin und beschäftigt sich seit ihrem Studium an der Universität Osnabrück und der University of Hull mit gesellschaftlichen und wirtschaftsstrukturellen Veränderungen durch Digitalisierung.
Sie ist seit 25 Jahren am WIK – Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste / WIK-Consult, Bad Honnef, als Projektleiterin und wissenschaftliche Politikberaterin tätig. Ihr Aufgabenbereich umfasst sozio-ökonomische Projekte und Studien für die öffentliche Hand wie etwa die Europäische Kommission, das Europäische Parlament, das Bundeswirtschaftsministerium, die Bundesnetzagentur und verschiedene ausländische Ministerien und Regulierungsbehörden. Seit Juli 2020 ist sie stellv. Leiterin der Geschäftsstelle im Smart-City-Projekt Stadt.Land.Digital und unterstützt Kommunen bei der Entwicklung von Stragegien für die digitale Transformation durch Information, Dialog und Vernetzung. Stadt.Land.Digital ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und Partner der DIV-Konferenz.

Themenblock: Digitale Teilhabe, Digitale Kaffeerunde

Dora Hormes

NewTalentsNow – Innovation, Kollaboration & FutureSkills

Inhaberin von NewTalentsNow und Mitglied im MÜNCHNER KREIS sowie in internationalen Netzwerken wie University Industry Innovation Network und ui global.
Dora Hormes ist Trainerin und Beraterin für Innovation, Kollaboration & Future Skills mit Sitz in München. Sie begleitet Organisationen beim Kulturwandel durch kollaborative Lern-Formate. Mit externen Partnern – wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen und StartUps – initiiert sie zudem Kooperationen.
Nach ihrem Studium der Sozialwissenschaften begann sie ihre Karriere in der StartUp-Beratung, wechselte anschließend zu The Boston Consulting Group, um später an der privaten Hochschule Macromedia in verschiedenen leitenden Funktionen interne und externe Partnerschaften voran zu treiben.
Sie ist Mit-Entwicklerin des FutureSkillsCanvas – einer Methode, die Individuen, Teams und ganze Organisationen beim gemeinschaftlichen Aufbau von Kompetenzen unterstützt.

Themenblock: Digitale Resilienz

Dr. Bettina Horster

Vorstand Business Development, Vivai Software AG

Die Diplom-Informatikerin Dr. Bettina Horster leitet bei der VIVAI Software AG den Bereich Business Development und ist zudem für das Ressort IoT (Internet der Dinge, Industrie 4.0, M2M) verantwortlich. Seit 2009 beschäftigt sie sich mit dem Internet der Dinge und hat hier echte Pionierarbeit geleistet. Dr. Bettina Horster ist Unternehmerin des Jahres der Stadt Dortmund ausgezeichnet im Jahr 2016. Sie ist im Digitalbeirat des Landes NRW und berät den Wirtschaftsminister zu Fragen des Demographischen Wandels. Sie ist Direktorin des eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Mitglied des renommierten Münchner Kreises. Sie leitet außerdem das International Healthcare-Forum innerhalb des internationalen Think Tanks „Diplomatic Council“, einer UN-registrierten Organisation. Mit ihrem Agetech-Produkt VIVAcare, einem Digitalen Assistenten, hat sie bereits viele Preise und Auszeichnungen gewonnen, den regioStars Award der EU-Kommission, den „Information Society Award“, des UN-NGOs Diplomatic Council, den Preis der renommierten deutschen Standortinitiative „Ort im Land der Ideen“ und den „World Summit on the Information Society“ Preis der Vereinten Nationen. Die Hongkonger Sozialbehörde hat VIVAICare zweimal als eines der weltbesten Assistenzsysteme für Senioren ausgezeichnet. Heute ist das Produkt VIVAIcare eines der führenden AAL Produkte ist. Sie leitet zurzeit das IoT- EU-Projekt „Smart Care Service – der KI Pflegemarktplatz“, das ebenfalls schon ausgezeichnet wurde. Dr. Bettina Horster studierte Informatik an der Universität Dortmund in Deutschland und der University of California, Berkeley, USA. Sie promovierte an der Universität Münster und besitzt außerdem ein Diplom der Universität St. Gallen (HSG). Zu Beginn ihrer Karriere arbeitete sie bei zwei internationalen Unternehmensberatungen.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Anna-Lena Hosenfeld

Geschäftsführerin, DFA Digital für alle

Anna-Lena Hosenfeld ist Geschäftsführerin der DFA Digital für alle GmbH und leitet die Aktivitäten der Initiative »Digital für alle«, eines breiten Bündnisses, zu dem sich 27 Spitzenverbände aus Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand zusammengeschlossen haben. Gemeinsames Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe in Deutschland: Alle Menschen sollen in die Lage versetzt werden, sich souverän und sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Im Rahmen Ihrer Tätigkeit verantwortet sie die Organisation des bundesweiten Digitaltags, den die DFA jährlich veranstaltet. Sie studierte an der Hertie School of Governance und der Columbia University internationale Finanz- und Wirtschaftspolitik und sammelte Erfahrung in der Verbandsarbeit sowie im Management eines mittelständischen Familienunternehmens.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Elisabeth Huber

Leiterin des Vertriebs- und Marktteams der enersis

Elisabeth Huber ist Leiterin des Vertriebs- und Marktteams der enersis, die mit ihrer digitalen Zwilling-Plattform große Datenmengen für die Nachhaltigkeit beherrschbar macht. Sie studierte Umweltwissenschaften an der ETH in Zürich und verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung im Corporate Sustainability Management unter anderem bei Geberit und der Schweizerischen Post. Von 2013 bis 2017 verantwortete sie von Cambridge, UK, aus den Vertrieb von Nachhaltigkeitsmanagementsoftware in den DACH Märkten für cr360 (jetzt UL EHS Sustainability).

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr.-Ing. Klaus Illgner-Fehns

CTO und Mitgründer des Startup K|Lens

Herr Illgner studierte an der RWTH Aachen Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Nachrichtentechnik, an der er auch promovierte. Es folgten berufliche Stationen bei Texas Instruments in den USA, Siemens in München und dem IRT. Schwerpunkt war immer neue technische Entwicklungen für praktische Anwendungen nutzbar zu machen. Aktuell ist er CTO und Mitgründer des Startup K|Lens, wo er an der Markteinführung eines 3D-Objektivs und der Softwareentwicklung für 3D-Anwendungen für Standardkameras arbeitet.
Innovationen und technische Entwicklungen, die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen sind Themen, die ihn faszinieren und zu denen er sich an verschiedenen Stellen einbringt. Er engagierte sich in verschiedenen internationalen Standardisierungsverbänden und nationalen fachlichen Organisationen. Als Mitglied des VDE war er für 2 Perioden im Vorstand der ITG. In dieser Funktion wirkte er als Editor an der Ausarbeitung des Positionspapiers der ITG zur technologischen Souveränität.

Themenblock: Digitale Souveränität

Sandy Jahn

Referentin Bildung und Digitalkompetenzen bei der Initiative D21 e.V.

Sandy Jahn ist seit Dezember 2019 Referentin für Bildung und Digitalkompetenzen bei der Initiative D21 e. V. Hier setzt sie sich dafür ein, dass alle Mitglieder unserer Gesellschaft bestmöglich die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen können, indem sie die notwendigen Kompetenzen erwerben und Bildung durch digitale Medien und Geräte breiter und individualisierter zugänglich sind. Zuvor war sie Beraterin für die öffentliche Hand in den Bereichen Bildung, Soziales und Digitales. Sandy Jahn hat Psychologie und Mensch-Maschine-Interaktion in Berlin studiert und war einige Jahre am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin tätig. Neben ihrem digitalen Ehrenamt schlägt ihr Herz für empirische Sozialforschung und gemeinwohlorientierte Datennutzung.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Frauke Janßen

Beauftragte für Digitalisierung, Deutscher Städtetag

Beauftragte für Digitalisierung des Deutschen Städtetages seit Oktober 2019. In der kommunalen Familie zuhause – interessiert an allen Fragen rund um die digitale Transformation in Städten, Gesellschaft und Arbeitswelt. Studium der Politikwissenschaft in Jena, Potsdam und Budapest.

Einführungsveranstaltung

Prof. Dr. Klaus Juffernbruch

FOM Hochschule und Co-Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Gesundheitsnetze des Digital-Gipfels

Klaus Juffernbruch studierte Informatik und Medizin an der RWTH Aachen. Nach seiner ärztlichen Tätigkeit am Klinikum der RWTH arbeitete er bei IBM in verschiedenen Consulting-, Vertriebs- und Managementfunktionen und bei Cisco als Direktor für strategische Beratung im Gesundheitswesen. Darauf folgend wurde er auf eine Professur für Gesundheits- und Sozialmanagement an der FOM Hochschule berufen. Er ist als zertifizierter Mediator und Strategieberater tätig und seit 2012 Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Gesundheitsnetze des Digital-Gipfels der Bundesregierung.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Judith Junker

FZI Forschungszentrum Informatik

Judith Junker arbeitet seit 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am FZI Forschungszentrum Informatik in der Berliner Außenstelle im Forschungsbereich „Innovation, Strategie und Transfer“. Sie ist Leiterin des Forschungsprojektes PrePrint+ im BMBF-Förderprogramm zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access. In diesem Zuge forscht sie zum Thema „Offene Wissenschaft und Vertrauen“ aus gesellschaftswissenschaftlicher Perspektive und welche Rolle Digitale Technologien hierbei spielen.

Judith hat einen Master of Arts in Politikwissenschaft mit interdisziplinärer Spezialisierung in europäischer Integration und Globalisierung. Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie betreute sie im Rahmen des Begleitforschungsprojektes zum Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ Forschungsprojekte zu Querschnittsthemen wie gesellschaftlicher Akzeptanz und Geschäftsmodellen.

Themenblock: Digitale Resilienz

Dr. Christine Kahlen

Leiterin der Unterabteilung Nationale und europäische Digitale Agenda im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Dr. Christine Kahlen leitet seit April 2020 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Unterabteilung „Nationale und europäische Digitale Agenda“. Zuvor war sie im Bundeswirtschaftsministerium in verschiedenen Abteilungen tätig, u.a. als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Schwerpunkte ihrer Tätigkeit lagen bei Grundsatzfragen der Digitalpolitik sowie im Medienrecht.

Frau Dr. Kahlen hat Rechts- und Politikwissenschaften studiert.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Fotoquelle: Marcel Maffei

Elena Kalogeropoulos

iRights.Lab

Elena Kalogeropoulos, Politik- und Organisationsberaterin, ist Juristin mit Schwerpunkt Europarecht und Menschenrechte sowie Beraterin in den Bereichen Strategie und Innovation. Sie koordiniert das Projekt „Innovationsbüro“ des BMFSFJ beim iRights.Lab – einen interdisziplinärer Think Tank zur Entwicklung von Strategien und praktischen Lösungen rund um die Veränderungen in der digitalen Welt. Sie berät Organisationen und Teams in den Themen Digitalisierung und strategische Entwicklung, digitale Ethik und Diversity – immer mit einem gemeinwohlorientierten Fokus. Mit ihrer Management-, Beratungs- und Startup-Erfahrung interessiert sie sich besonders dafür, wie man neue Technologien und systemische Ansätze dafür nutzen kann, Brücken zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu schlagen.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Nele Kammlott

kaneo GmbH

Mit echter Begeisterung für die Einzigartigkeit ihrer Kunden befähigt Nele Kammlott und ihr Team der kaneo GmbH Unternehmen digital und zukunftsfähig zu wirtschaften.
Bundesweit plant, realisiert und begleitet die kaneo GmbH nachhaltige IT-Landschaften kleiner und mittelständischer Unternehmen. Durch das umfassende Portfolio eines IT-Systemhaus und dem Service eines IT-Dienstleisters erhalten Unternehmen sämtliche Digitallösungen aus einer Hand. Durch die intelligente IT-Architektur der kaneo Lösungen werden benötigte IT-Ressourcen für eine IT-Landschaft außerdem bis zu 50% gesenkt.
Nele Kammlott ist geschäftsführende Gesellschafterin und Co-Gründerin der kaneo GmbH – green IT solutions und plant, realisiert und begleitet bundesweit nachhaltige IT-Landschaften kleiner und mittelständischer Unternehmen.
Aus persönlicher Motivation heraus kehrte sie dem Qualitätsmanagement und der Luftfahrtbranche der Rücken und widmete sich dem Thema Nachhaltiges Wirtschaften. Als Grundlagen der kaneo GmbH schrieb sie berufsbegleitend ihre Master-Thesis zum Thema „Nachhaltige Digitalisierung“ und verfasste daraus später einen Leitfaden, den sie kostenfrei auf der Webseite der kaneo zum Download anbietet.
Als Autorin und Speakerin kritisiert sie die „Datensammelwut“ und den „Ressourcenhunger der IT“ und zeigt Lösungen auf wie die digitale Transformation nachhaltig gelingen kann und setzt sich für nachhaltiges Wirtschaften ein.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Sebastian Köffer

Geschäftsleiter und Hub Manager des Digital Hub münsterLAND

Dr. Sebastian Köffer arbeitet bei münsterLAND.digital e.V. an der Vernetzung von etablierten Unternehmen mit Startups zur Förderung der digitalen Transformation im Münsterland. Er ist Geschäftsführer des Digital Hub münsterLAND und Projektleiter der Geschäftsstelle Münster des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Lingen. Zuvor promovierte er am European Research Center for Information Systems der WWU Münster zum Thema des digitalen Arbeitsplatz und arbeitete als Berater für Business Intelligence Systeme.

Digitale Kafferunde

Dr. Georg Kolb

Partner, Kommunikationsberatung Klenk & Hoursch

Georg Kolb ist Mitinhaber der Kommunikationsberatung Klenk & Hoursch. Er berät Unternehmen in der Frage, wie digitale Kommunikation und Kollaboration dabei helfen können, dem anhaltenden Druck zu Veränderungen und Innovationen gewachsen zu sein. Kolb bringt 29 Jahre Erfahrung aus Kommunikation und Marketing mit. Neben seiner Kundenarbeit spricht er auf Tagungen über Kommunikationstrends und hat zahlreiche Beiträge zur digitalen Unternehmenskommunikation veröffentlicht. Mehr zu Kolbs Lebenslauf und Aktivitäten findet sich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/georgkolb/

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Sophia Kraft

digital- und energiepolitische Sprecherin für Bündnis 90 / Die Grünen im Leipziger Stadtrat

Sophia Kraft gestaltet als digital- und energiepolitische Sprecherin für Bündnis 90 / Die Grünen im Leipziger Stadtrat seit 2019 die urbane Energiewende und die Entwicklung von nachhaltigen Stadtquartieren inLeipzig mit. Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit als Stadträtin arbeitet Sophia Kraft als studierte Energieökonomin bei der European Energy Exchange in Leipzig. Parteipolitisch bringt sie sich auf Bundesebene als kooptiertes Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen ein. Ehrenamtlich ist sie zudem im Vorstand der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung seit 2014 tätig.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Peter Kraemer

Leiter Gaia-X Hub Germany, acatech e.V.

Peter Kraemer leitet den Gaia-X Hub Deutschland und ist seit Beginn des Gaia-X Projekts in den dort tätigen Anwender-Arbeitsgruppen aktiv. Er ist ein begeisterter Verfechter digitaler Souveränität sowie vertrauenswürdiger Infrastrukturen, und hat viele Jahre in China gelebt. Er arbeitet für acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und hat seine Ausbildung als klassischer Sinologe an Universitäten in Bonn, Shanghai, Taipeh und Berlin erhalten.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Prof. Dr. Helmut Krcmar

TU München und MÜNCHNER KREIS

Helmut Krcmar (*16. Dezember 1954, Hanau) ist deutscher Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftswissenschaftler. Seit 2020 leitet er die Forschungsgruppe Krcmar an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München (TUM). Zudem ist er Zweitmitglied der TUM School of Management. Krcmar war von Oktober 2010 bis September 2013 Dekan der Fakultät für Informatik. Er war von 2016 bis 2019 Mitglied des TUM Senats und des Hochschulrats. Von Juli 2018 bis Juli 2020 war er Vice Dean der TUM School of Management. Er ist Gründungsdekan und Beauftragter des Präsidenten für den TUM Campus Heilbronn. Seit 2003 ist er akademischer Direktor des SAP University Competence Center @ TUM und Mitglied des Boards des Center for Digital Technology and Management (CDTM). Er war von 2004-2007 Gründungsdirektor der TUM Executive Education (damals Communicate! Executive Training Program Communication and Leadership) und ist heute Academic Director des TUM EEC Executive MBA Studiengangs „Business and IT“. Er ist Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Forschungsausschusses des MÜNCHNER KREIS e.V., Mitglied des Vorstandes der Open Source Business Alliance -Bundesverband für digitale Souveränität e.V. , Senior Fellow und Mitgründer der fortiss gGmbH, Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services, sowie Senior Fellow am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung.
Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität des Saarlandes war Krcmar von 1978 bis 1984 Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes bei August-Wilhelm Scheer. Von 1984-1987 war er postdoctoral fellow im BM Los Angeles Scientific Center und Assistent Professor for Information Systems an der Leonard Stern School of Business der New York University sowie am Baruch College der City University of New York.

Von 1987 bis 2002 war er Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik im Institut für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hohenheim. Krcmar war seinerzeit mit 32 Jahren der jüngste BWL-Professor (C4) in der Bundesrepublik. Von 2000 bis 2002 war er Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Themenblock: Digitale Souveränität

Annika Krellmann

Referentin im KGSt®-Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement; Geschäftsführerin Co:Lab

Anika Krellmann ist seit 2015 Referentin im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement der KGSt. Dort verantwortet sie Themen im Kontext der „Digitalen Kommune“, und setzt sich ideell mit technologischen Trends, Digitaler Souveränität und Open Source sowie Themen im Kontext der kommunalen IT-Steuerung auseinander. Außerdem ist sie für die Plattform KGSt®-Kommunect verantwortlich, auf welcher sich mittlerweile über 3.000 kommunale Digitalisierungsverantwortliche vernetzen.

Sie ist ebenso Initiatorin des KGSt-CDO-Netzwerks mit rund 40 kommunalen CDOs aus dem D-A-CH-Raum und vertritt die KGSt in diversen Gremien wie in der AG Cloud Computing und Digitale Souveränität beim IT-Planungsrat.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Tanja Krins

Stadt Köln und Co-Leiterin der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze

Tanja Krins leitet in der Stabsstelle Digitalisierung der Stadtverwaltung Köln die Geschäftsstelle Digitale Agenda Köln. Bereits seit ihrem Studium an der RWTH Aachen beschäftigt sie sich in interdisziplinären und interkommunalen Projekten mit Digitalen Transformationsprozessen und Projekten der Verwaltungsmodernisierung. Innerhalb des Nationalen Digitalgipfel ist sie Co-Leiterin der Expertengruppe Intelligente Verwaltungsnetze und Mitglied der Expertengruppe Smart Cities / Smart Region in der Plattform „Innovative Digitalisierung der Wirtschaft“ sowie Sherpa in der Plattform „Digitale Verwaltung und öffentliche IT“. Als stellvertretende OB-Frau im Arbeitsausschuss „Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ zum DIN-Normenausschuss „NAGUS“ und u. a. als Mitglied im DIN Smart City Standards Forum engagiert sie sich insbesondere für die Entwicklung geeigneter Indikatoren zur Wirkungsmessung in digitalen, smarten Städten.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Daniel Krupka

Gesellschaft für Informatik

Daniel Krupka vertritt als Geschäftsführer die Gesellschaft für Informatik gegenüber Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft, Verbänden, pflegt die externen Netzwerke und leitet die Geschäftsstelle in Berlin. Er ist verantwortlich für Projekte der GI u.a. zu künstlicher Intelligenz, zur Algorithmenregulierung, zu digitaler Bildung und digitaler Souveränität, zu Data Literacy und Data Science. Er vertritt die Gesellschaft für Informatik u.a. im Beirat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe, im KI-Campus, im Council of European Professional Informatics Societies oder der International Federation for Information Processing und wirkt im Themennetzwerk Informations- und Kommunikationstechnologie der Akademie der Technikwissenschaften (acatech) mit. Daniel Krupka studierte Public Policy und Management an der Universität Konstanz, der Jiao Tong University in Shanghai (VR China) und der York University in Toronto (Kanada).

Themenblock: Digitale Souveränität

Dr. Ansgar Kückes

Chief Architect Public Sector bei Red Hat

Ansgar Kückes ist seit fünf Jahren Chief Architect für den öffentlichen Bereich bei Red Hat. Seine Schwerpunktthemen sind aktuell Digitalisierung und digitale Souveränität im Bereich der öffentlichen Verwaltung, die Entwicklung von Cloud- und Container-Strategien, IT-Sicherheit sowie technische und organisatorische Fragen rund um Planung, Aufbau und Betrieb von Plattform-Architekturen. Nach einem Studium der Informatik an der Universität Passau und der Technischen Universität Berlin war Ansgar Kückes als Manager, Berater und Architekt für unterschiedliche Beratungsfirmen tätig, jeweils mit dem Ziel der Adaption innovativer Methoden und Technologien in ausgewählten Branchen wie Telekommunikation, Handel, Banken und Versicherungen sowie seit nunmehr 20 Jahren mit speziellem Fokus auf die Gestaltung der Digitalisierung in allen Bereichen des Public Sectors.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Johanna Kühner

#GenoDigitalJetzt

Johanna Kühner ist Co-Initiatorin der Lobby-Initiative #GenoDigitalJetzt, die sich mit über 200 Unternehmen, Startups und Verbänden für eine digitale Renaissance von Genossenschaften einsetzt. Sie ist außerdem eine der Gründerinnen und Vorstandsmitglied von SuperCoop Berlin, einem genossenschaftlich organisierten Supermarkt, und hat davor für das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland sowie im Bereich Klimabildung gearbeitet. Nach ihrem Bachelor in Politikwissenschaft studiert sie aktuell Innovationsmanagement, Unternehmertum & Nachhaltigkeit an der TU Berlin. Ihre Vision ist eine Welt, in der soziale und ökologische Ziele im Mittelpunkt jeden unternehmerischen Handelns stehen.

Positionspapier #GenoDigitalJetzt

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Ralf Leufkes

Geschäftsleiter Civitas Connect e.V. und Leitender Berater bei der items GmbH

Ralf Leufkes sieht seinen Schwerpunkt in der Fragestellung, wie eine digitale Daseinsvorsorge in Zukunft aussehen kann und welche Rollen kommunale Unternehmen, als zentrale Akteure, in der digitalen Stadt und Region einnehmen müssen. Ein Kernpunkt bildet die Institutionalisierung der Kooperation von Stadtwerken und Kommunen, um bei der Umsetzung von Smart Cities und Regions wirtschaftlich Geschwindigkeit aufzunehmen.
In seiner Rolle als Leitender Berater bei der items unterstützt er kommunale Versorgungsunternehmen bei der konkreten Umsetzung dieser Projekte ganzheitlich. Darüber hinaus ist er Initiator und Organisator des Münsterhack sowie Co-Organisator des Osnahack als Modell einer partizipativen digitalen Stadtentwicklung und wirkt in verschiedenen Stadtentwicklungsprojekten mit.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung, Digitale Kaffeerunde

René Lindner

Leiter Smart City Standards Forum (SCSF) bei DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

René Lindner ist Senior-Projektmanager bei der Gruppe „Forschung und Transfer“ bei DIN und beschäftigt sich hauptsächlich mit Forschungsprojekten zu Smart Cities und resilienten Städten. Seit 2019 leitet er zudem das Smart City Standards Forum (SCSF). Des Weiteren promoviert er über die Integration von Normung und Standardisierung in Forschungsprojekten mit Bezug zu Smart City / City Resilience. René Lindner ist stark mit den anderen nationalen Normungsorganisationen in Europa vernetzt und hat in diesem Zusammenhang das Projekt BRIDGIT2 koordiniert, welches die Stärkung der Beziehung zwischen den Normungs- und Forschungs-Communities als Ziel hatte. Mit seinen Aktivitäten möchte René Lindner dazu beitragen, dass zum einen das Instrument Standardisierung stärker in der Forschungswelt bekannt wird und zum anderen unsere Städte zukünftig sich „resilienter“ und „intelligenter“ aufstellen können.

Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin und hat in dieser Zeit Austausch- und Praktika-Erfahrungen in Norwegen, der Schweiz und Mexiko gesammelt.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Peter Lorenz

Senior Vice President Digital Solutions T-Systems International GmbH

Seit dem 1. Januar 2019 verantwortet Peter Lorenz die Portfolio Unit Digital Solutions innerhalb der T-Systems International GmbH. Die Portfolio Unit Digital Solutions fokussiert sich auf digitale Beratungsleistungen, skalierbare Lösungen & digitale Projektservices und besteht aus über 5.000 Mitarbeitern. Seit Ende April 2020 ist Peter Lorenz zusammen mit Kollegen der SAP für die Entwicklung der Corona-Warn-App seitens Deutsche Telekom verantwortlich.

Davor führte Peter Lorenz als SVP die Global Systems Integration (GSI) innerhalb der T-Systems. Die GSI umfasste mehr als 8.000 Mitarbeiter weltweit und hatte das Ziel, bestehende Geschäftsprozesse zu verbessern und neue Anwendungen für unterschiedliche Plattformen zu entwickeln.

Peter Lorenz verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in Strategie, Design, Entwicklung und Unternehmens-IT-Lösungen. Er begann seine Karriere bei Siemens Nixdorf und wechselte dann zu SAP, wo er verschiedene Senior- und Managementpositionen innehatte.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Dr. Till Luhmann

Leiter Unternehmensentwicklung BTC – Business Technology Consulting AG

Till Luhmann leitet seit 2014 die Unternehmensentwicklung beim Oldenburger IT-Beratungshaus BTC AG, für das er seit 2003 tätig ist. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Strategieentwicklung und der unternehmerischen Zukunftssicherung und Innovation. Darüber hinaus beschäftigt sich der Physiker mit Fragestellungen einer zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung. Till Luhmann ist Mitglied im Vorstand des Oldenburger Energiecluster e. V. (OLEC), der BDI-Arbeitsgruppe „Internet der Energie“ und der Expertengruppe „Intelligente Energienetze“ des Digitalgipfels.

Zu den früheren Stationen von Till Luhmann gehörte die Grundlagenforschung am Institut für Atomare und Analytische Physik der TU Berlin, am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn und am Berliner Laser-Medizin-Zentrum. Über viele Jahre war er zudem in der Softwareentwicklung, unter anderem bei SAP SE, tätig. Er ist Mitautor der 2012 bzw. 2015 veröffentlichten acatech-Studien „Future Energy Grid“, „Smart Service Welt“ sowie Mitherausgeber der Studie „Regulatory Pathways for Smart Grid Development in China“ (2015). Im Rahmen des Akademienprogramms „Energiesysteme der Zukunft“ hat er an der hier vorgestellten Studie „Resilienz digitalisierter Energiesysteme“ (2021) mitgewirkt.

Themenblock: Digitale Resilienz

Prof. Johanna Mair

Professorin für Organisation, Strategie und Leadership, Hertie School of Governance

Johanna Mair ist Professorin für Organisation; Strategie und Leadership an der Hertie School of Governance in Berlin, Deutschland. Zudem leitet sie das Global Innovation for Impact Lab und ist Distinguished Scholar am Stanford Center on Philanthropy and Civil Society und die akademische Herausgeberin des Magazins Stanford Social Innovation Review. Von 2016-2018 war sie akademische Co-Direktorin der Social Innovation + Change Initiative an der Harvard Kennedy School, wo sie auch heute noch regelmäßig unterrichtet. Von 2001 bis 2011 war Johanna Mair Professorin für Strategisches Management an der IESE Business School in Barcelona. In dieser Zeit war sie unter anderem Gastprofessorin an der Harvard Business School und am INSEAD. Ihren PhD in Management erhielt sie vom INSEAD, Frankreich. In ihrer Forschung beschäftigt sich Johanna Mair mit neuen Organisationsformen und institutionellen Veränderungen, die sowohl wirtschaftlichen als auch sozialen Fortschritt ermöglichen. Besonders interessiert sie sich dabei für die Rolle unternehmerischen Handelns und innovativer Prozesse. Neben ihren akademischen Verpflichtungen berät sie Regierungen und Stiftungen zum Thema Soziale Innovation und sitzt im Kuratorium und im Aufsichtsrat führender Stiftungen, Impact Investors und Sozialunternehmer.

Digitale Kaffeerunde

Annabelle Mall

Sachbearbeiterin Umweltplanung und Naturschutz der Stadt Neckarsulm

Annabelle Mall studierte im Bachelor Umweltmanagement (B.Sc.) an der JLU Gießen und anschließend im Master Umweltschutz (M.Eng.) an der HfWU Nürtingen-Geislingen. Während ihres Studiums arbeitete sie im Bereich Umwelt- und CO2-Management. Nach Abschluss des Studiums nahm sie im September 2020 ihre Tätigkeit bei der Stadt Neckarsulm im o.g. Bereich auf. Der Schwerpunkt ihrer aktuellen Tätigkeit liegt im Bereich Landschaftsplanung und Naturschutz.

Digitale Kaffeerunde

Armin Mayr

Leitung des Amtes für Stadtentwicklung der Stadt Regensburg, Projekt MAGGIE

Armin Mayr hat eine Ausbildung zum Dipl. Geograph an der TU München absolviert und arbeitete anschließend drei Jahre beim Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München. Im Jahr 1992 wechselte er zur Stadt Regensburg ins Amt für Stadtentwicklung. Aktuell ist Herr Mayr dort Leiter der Abteilung „Entwicklungsplanung“ und gleichzeitig stellvertretender Amtsleiter. Er ist u. a. verantwortlich für die Erstellung des Regensburg-Plans 2040, die Erarbeitung von Fachplänen und Quartierskonzepten sowie Fragen des Klimawandels und der Energiewende.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Prof. Dr. Michael Meier

Universität Bonn / Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Prof. Dr. Michael Meier ist Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am Institut für Informatik der Universität Bonn und Leiter der Abteilung Cyber Security bei Fraunhofer FKIE. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der angewandten Aspekte von IT-Sicherheit mit dem Schwerpunkt auf Angriffs- und Malwareanalyse sowie -erkennung.
Von 1993 bis 1998 absolvierte Michael Meier sein Informatik-Studium und promovierte 2006 im Themenfeld Intrusion Detection an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Er war ab 2006 als Wissenschaftler und Dozent in der Arbeitsgruppe Informationssysteme und Sicherheit der Technischen Universität Dortmund tätig bevor er 2012 den Ruf auf die W3-Professur für IT-Sicherheit an der Universität Bonn annahm.
Michael Meier ist Gründungsmitglied und Sprecher der Fachgruppe „Security – Incident Detection and Response“ (SIDAR) der Gesellschaft für Informatik e.V. und Co-Chair der internationalen Tagung “Detection of Intrusions & Malware and Vulnerability Assessment” (DIMVA) sowie Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD). Er ist Mitgründer des Security-Startups Identeco.

Themenblock: Digitale Souveränität

Kirsten Messer-Schmidt

Vorsitzende des Kooperationsbeirats der Charta Digitale Vernetzung e.V. / Selbständige Unternehmerin excepture®

Kirsten Messer-Schmidt (M.A.) ist selbständige Unternehmerin/excepture®, Impulsgeberin und kreative Vermittlerin zwischen unterschiedlichen Unternehmenswelten und -kulturen.

Sie hat über 7000 Tage Erfahrung als Beraterin, Führungskraft, Projektleiterin und Coach in Unternehmen der Branchen IT, Logistik, Versicherungen, Telekommunikation, Banken, Industrie und beschäftigt sich ebenso lange mit (strategischen) Aspekten der Unternehmensorganisation, mit digitalen und agilen Transformationsprozessen, dem (IT-)Outsourcing sowie der integrierten praxisnahen Umsetzung von normativen und regulatorischen Anforderungen im Umfeld von Cyber Security und Risk Management.

Als ganzheitlich denkende Generalistin reicht ihr Spektrum von praxiserprobtem Management-Know-How über Fragen der Strategie-, Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung bis hin zu technisch geprägten Prozessen im Umfeld von Cyber Security, Software-Entwicklung und IT-Betrieb.

Außerdem engagiert sie sich im Ehrenamt als Präsidiumsmitglied/Mitglied des Wirtschaftsbeirates der Gesellschaft für Informatik e.V. und als Vorsitzende des Kooperationsbeirates der Charta Digitale Vernetzung e.V. für digitale Souveränität und für eine selbst bestimmte Teilhabe jedes einzelnen Menschen an der digitalen Welt. Sie ist Mentorin für Studierende der Wirtschaftsinformatik an der Universität/HTG Konstanz und Mitglied des Prüfungsausschusses IT-Strategic und Operative Professionals der IHK Köln.

Themenblock: Digitale Souveränität

Stefan Möller

TÜV TRUST IT GmbH

Stefan Möller ist seit 2012 bei der TÜV TRUST IT GmbH in Köln als Prokurist und Vertriebsleiter verantwortlich und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Vertrieb und der Projektierung komplexer IT-Projekte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte haben sich vom Netz- und Systemmanagement, sowie IT-Servicemanagement-Lösungen hin zum Vertrieb von Beratungsprojekten zum Aufbau von Informations-Sicherheits-Managementsystemen (ISMS) entwickelt.
Seit 2021 ist Herr Möller neben seiner Funktion beim TÜV Geschäftsführer der Certified Security Operation Center GmbH, deren Operations Center as a Service (SOCaaS) die IT-Systeme der Kunden hinsichtlich möglicher Cyberangriffe überwacht und diese u.a. vor Produktionsausfällen, Datenverlusten, Imageschäden und damit verbundenen finanziellen Risiken schützt.
Stefan Möller hat das betriebswirtschaftliche Studium an der RWTH-Aachen als Diplom-Kaufmann abgeschlossen und sich im Bereich der Informationssicherheit begleitend zu seinen vertrieblichen Tätigkeiten fachlich fortgebildet. Er ist u. a. zertifizierter Risikomanager.

Themenblock: Digitale Souveränität

Volker Molthan

Bund eV (FoE Germany) (Anm. MDP: auch Mitglied im Bundesverband Smart City e.V.)

Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover und Interdisziplinäres Studium der Umweltwissenschaften am Fraunhofer Institut UMSICHT/Fernuniversität Hagen.
35 Jahre internationale Berufserfahrung in der chemischen Industrie im Umwelt- und Arbeitsschutz, Gesundheitsmanagement, Chemikalien- und Gefahrstoffmanagement.
Ehrenamtliches Engagement im Umweltschutz beim BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., Bundesarbeitskreis Abfall und Rohstoffe / Bundesarbeitskreis Umweltchemikalien und Toxikologie, Wissenschaftlicher Beirat), beim Forum Umwelt und Entwicklung und beim European Environmental Bureau EEB (Waste Working Group, Biodiversity Working Group).
Auditor nach IAS/IFRS, ISO14001, ISO45001, Gemeinwohlbilanzen.
Business Coach, Agiler Coach und Coach im Arbeitsschutz, Mitglied der Climate Coaching Alliance.
Regionalkoordinator im Tagfaltermonitoring Deutschland beim Umweltforschungszentrum Halle-Leipzig der Helmholtz-Gesellschaft (UFZ).
NGO-Delegierter bei den internationalen Verhandlungen zu SAICM (Strategic Approach for International Chemicals Management) und Mitglied der SAICM Community of Practise CoP der UNEP.
Mitglied der nationalen Dialogplattform Sekundärrohstoffe an der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe BGR (Arbeitskreis Metalle/ UAK Technologiemetalle).

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Ursula Monnerjahn

Referatsleiterin 824 „Digitalisierung in ländlichen Räumen“, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Frau Dr. Monnerjahn hat an der Universität Kaiserslautern Biologie mit Nebenfach Informatik studiert und an der Universität zu Köln am Institut für Genetik promoviert. Nach Arbeitsstationen als wiss. Mitarbeiterin an der Universität Bonn, der Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (ZADI) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) arbeitet sie seit 2010 bei dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Seit Mai 2020 leitet sie das Referat 824 „Digitalisierung in ländlichen Räumen“.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Sabine Möwes

Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung Stadt Köln

Frau Möwes leitet seit 2017 die Stabstelle Digitalisierung und verantwortet die Digitalstrategie und koordiniert die verschiedenen Digitalisierungsprogramme der Stadt Köln. Davor leitete sie viele Jahre die Dienststelle E-Government und Online-Dienste mit einem umfangreichen Aufgabenspektrum.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Jens Mühlner

Jens Mühlner ist Executive Consultant Innovation & Technology Management im Geschäftskundenbereich T-Systems International der Deutschen Telekom AG.

Als Vorsitzender des Steuerungskreises der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung im Nationalen Digital-Gipfel und Leiter des Projektmanagements begleitet Jens Mühlner seit vielen Jahren die Entwicklung digitaler Infrastrukturen in den Sektoren Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und Verwaltung und Smart City/Smart Region. Zudem ist er Vorstand und Vorsitzender des Trägervereins der Charta digitale Vernetzung. In diesem Kontext ist Jens Mühlner zudem Mitglied des Beirats der Initiative „nachhaltig.digital“ des B.A.U.M. e.V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Weitere Beiratsmandate umfassen u.a. seine Mitgliedschaft im Ethik- und Technologiebeirat der Digitalstadt Darmstadt und im Digitalisierungsbeirat der Bildungssenatorin des Landes Bremen.

Im Deutsche Telekom Konzern hat Jens Mühlner seit seinem Eintritt im Jahr 2002 verschiedene operative Managementpositionen in der Innovationsgesellschaft T-Nova und im Großkundengeschäft T-Systems bekleidet. In seinen Linienfunktionen verantwortete er für den Geschäftskundenbereich der Deutschen Telekom zuletzt die Entwicklung und Systemintegration von IP-basierten Diensten und Plattformen.

Themenblock: Eröffnungsveranstaltung, Kooperative Digitalisierung, Abschlussveranstaltung

Carl-Ernst Müller

Koordinator nachhaltig.digital, B.A.U.M. e.V.

Carl-Ernst Müller ist gelernter Bank- und Diplomkaufmann. Als Bankkaufmann war er zehn Jahre auf Unternehmensseite tätig und zuletzt Gesamtsystemverantwortlicher im HBCI-Onlinebanking der HVB-Group. Als Diplomkaufmann mit dem Schwerpunkt Strategie- und Nachhaltigkeitsmanagement der Leuphana Universität Lüneburg war er über zehn Jahre als Managementberater an der Schnittstelle von Strategie, Projektmanagement und Kommunikation tätig.

Zuletzt arbeitete er als Führungskraft bei fischerAppelt, advisors – der Tochter für Strategieberatung einer der größten deutschen Kommunikationsagenturen. In über 50 Projekten und langjährigen Mandaten für DAX-, MDAX-, SDAX-Unternehmen, Behörden und Verbänden wurde er zum Spezialisten für die methodenbasierte Entwicklung klarer Strategiekommunikation.

Er ist Managing Director – Nachhaltigkeit und Digitalisierung beim Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. Dort koordiniert er nachhaltig.digital, die Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und B.A.U.M. in gemeinsamer Trägerschaft realisiert wird.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Isabel Münch

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Diplom-Mathematikerin, Fachbereichsleiterin IT-Sicherheitslage im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehört die Koordinierung der Aktivitäten rund um Analysen und Prognosen zur aktuellen IT-Sicherheitslage inklusive des Betriebs des Nationalen IT-Lagezentrums sowie der Durchführung von Penetrationstests und anderer Prüfungen zur Erhebung des Status-Quo der Cyber-Sicherheit. Außerdem vertritt sie das BSI in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien mit dem Schwerpunkt Management von Informationssicherheit. Sie ist Fellow der Gesellschaft für Informatik (GI). Außerdem ist sie Mitglied in Programmkomitees verschiedener Sicherheitstagungen.
Von 1990 bis 1993 war sie Mitarbeiterin des debis Systemhaus, nach dem Wechsel zum BSI Expertin für Informationssicherheitsmanagement, danach Referatsleiterin und Fachbereichsleiterin für verschiedene Aufgabengebiete wie IT-Grundschutz, die Allianz für Cyber-Sicherheit, das BSI-Penetrationszentrum und IS-Revision sowie Kritische Infrastrukturen. Sie ist Autorin vieler BSI-Publikationen zur Cyber-Sicherheit wie den IT-Grundschutz.

Themenblock: Digitale Souveränität

Almut Nagel

Green Digital Transformation – Policy Officer

Almut Nagel arbeitet fuer die EU Kommission, Generaldirektion Kommunikationsnetzwerke, Inhalte und Technologien. Sie traegt in der Arbeitseinheit F.1 “Digital Transformation – Coordination of Digital Strategy and Green ICT” u.a. zur Entwicklung des Digitalen Produktpasses bei und arbeitet mit Unternehmen der European Green Digital Coalition zu Methoden, um den oekologischen Fussabdruck von ICT Loesungen messbar zu machen.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Rahild Neuburger

MÜNCHNER KREIS und Ludwig-Maximilians-Universität München

Dr. Rahild Neuburger ist an der Forschungsstelle „Information, Organisation und Management“ an der LMU Munich School of Management tätig und hat dort seit ihrer Promotion viele Buch- und Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen digitalen Technologien und betriebswirtschaftlichen Themen begleitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Implikationen der Digitalisierung/Künstlichen Intelligenz auf Arbeits- und Organisationsstrukturen sowie damit zusammenhängende Fragen der Führung, Bildung/Kompetenzentwicklung, Change-Management und Arbeitsmethodik. Zudem ist sie Geschäftsführerin des MÜNCHNER KREIS und hier Koordinatorin des Arbeitskreises „Arbeit in der digitalen Welt“ sowie Mitglied des Vorstandes der Charta Digitale Vernetzung.

Themenblock: Digitale Souveränität

Jens Opitz

FTTX-F¡TH® Consulting

Jens Opitz ist heute in der Beratung zur Umsetzung neuer Technologie und Innovationen international unterwegs und kann hier auf seinen Erfahrungen aus mehr 30 Jahren für Infrastruktur Aufbau, Telekommunikationsnetzen Festnetz und Mobil, Rechenzentren, Industrienetze sowie für Sicherheitsnetze für Behörden und Organisationen zurückgreifen. Seit 2007, mit dem damaligen Start von T-City Friedrichshafen begann er insbesondere für die Umsetzungen neuer Lösungen auf intelligenten konvergenten Plattformen für heutige Smart City und Rural Area „Plattformen Digitale Netze“ die Grundlagen zu schaffen. Heute dienen am Beispiel die Z900 Betriebsstellen der Telekom zur Umsetzung der zukünftigen Anwender-Modelle 5G/6G in ganzheitlichen Lösungsansätzen, einst mit Weitblick auf die Architektur angelegt, der heutigen Sicherstellung konvergenten All-IP Netz Plattformen. Als Gesicht für den Marktumbruch für den Glasfaserausbau brachte er bereits in einer Pionierrolle 1992 erste FTTH Anschlüsse für Raychem und später für Tyco Electronics auf den Weg in die Wohnzimmer der Wohnungswirtschaften und Hausbesitzer. Dabei spielen heute Identitäten innerhalb der zukünftigen Ereignisgesteuerten Smart Contracts insbesondere für Disconnects in Räumen zur Aufrechterhaltung unseres gesellschaftlichen Lebens auf Digitalen Zwillingen am Beispiel von AAL Ambient Assited Living eine besondere Rolle zur Validierung und Plausibilisierung Echtzeit relevanter Daten im Normalbetrieb und mit Worst Case. Bezahlsysteme für KI@POS sind eine besondere Herausforderung in der Komplexität von Morgen (Stichwort Bürgerkonto) Jens Opitz ist Teil eines KI Reallabors sowie eines kommenden IPCEI Programms für Wasserstoff und eKerosin Herstellung mit Echtzeit mit Industrie 4.0 Anwendungen und auch hier wieder der Zeit ein Stück Vorausdenker. Als ehemaliger Chief Electronic Warfair kann er hier im Besonderen die Prävention für zukünftige KRITIS 2.0 Themen in notwendige Handlungsfelder für die Cyber Abwehr und Sicherung von Identitäten ableiten.

Themenblock: Digitale Souveränität

Luise Ortloff

acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Sie arbeitet seit 2016 als Politikberaterin und wissenschaftliche Referentin im Themenschwerpunkt Volkswirtschaft, Bildung und Arbeit bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Dort ist sie für das Thema Zukunft der Arbeit zuständig und unter anderem Projektverantwortliche des Human-Resources-Kreises von acatech.

Nach ihrem Masterstudium an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg in Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Schwerpunkt Beratungspsychologie und Erwachsenenbildung, konnte sie als Offizier und Führungskraft in der Bundeswehr Erfahrungen in der Personal- und Projektarbeit sammeln.

Ab 2016 studierte sie berufsbegleitend an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management Human Resource Management, wo sie 2018 ihren Abschluss zum Master of Science erlangte. Mit ihrer Masterarbeit zum Thema Digitalisierung im Arbeitskontext zählte sie im Wettbewerb „Supermaster“ des Magazins WirtschaftsWoche zu den Finalisten für die beste wirtschaftswissenschaftliche Masterarbeit im Jahr 2019.

Themenblock: Digitale Resilienz

Oliver Otto

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Laboringenieur an Hochschule Harz, Fachbereich für Automatisierung und Informatik

Oliver Otto ist seit 2018 an der Hochschule Harz im Fachbereich Automatisierung und Informatik tätig. Zuvor arbeitete er in der Industrieautomation und Softwareentwicklung. Oliver Otto studierte Intelligente Automatisierungssysteme und Technisches Innovationsmanagement.

Digitale Kaffeerunde

Percy Ott

Director Public Policy und Head of Government Affairs Cisco Deutschland

Percy Ott ist gelernter Historiker. Seit seit 2012 leitet er die Regierungsbeziehungen von Cisco in Deutschland.

Ab 2001 war er für die Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands zunächst im Online-Bereich sowie dann in der politischen Abteilung und als Geschäftsführer verschiedener Fachausschüsse und Präsidiumskommissionen aktiv – u.a. zu Bildung, Qualifizierung und großen Städte. Von 2010 bis 2012 arbeitete er als Fraktionsreferent für die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages. Dabei durfte an der Entstehung und Entwicklung des Politikfeldes „Digitalisierung“ mitwirken.
Von 2015-2020 war er Ko-Vorsitzender der Expertengruppe „Smart Cities & Smart Regions“ des Digital-Gipfels. Seit 2020 ist er Ko-Vorsitzender der Expertengruppe „Intelligente Bildungsnetze“ des Digital-Gipfels und kümmert ich verstärkt um Fragen der Digitalisierung des deutschen Bildungssystems. Auch mit diesem Wechsel bleiben seine Schwerpunkte weiterhin die sichere intelligente Vernetzung, Datennutzung, Nachhaltigkeit sowie die Teilhabe aller in der digitalen Arbeitswelt.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Michael Pelzl

zertifizierter GWÖ-Berater / GWÖ-Auditor & Energie-Manager

1970 wurde Michael Pelzl geboren, ist verheiratet und lebt mit meiner Familie in Bremen.
Nach einer Ausbildung zum Chemielaborant und der Tätigkeit als Laborführer übernahm er in mehreren Unternehmen der chemischen Dienstleistungs- und Produktionsindustrie die Funktion des Betriebsleiters und verantwortete u. a. den umfassenden betrieblichen Umweltschutz. In einem nebenberuflichen Fernstudium erwarb er das Diplom zum Wirtschaftsingenieur. Zudem ist er als Beauftragter für integriertes Management und als Energiemanager/-auditor qualifiziert und hat diese Aufgaben auch in den Unternehmen. Als Geschäftsführer von energiekonsens, der Energieeffizienz- und Klimaschutzagentur in und um Bremen und Verantwortlicher für den Geschäftsbereich „Energieeffizienz und Klimaschutz in Unternehmen“ hat er umfassende Erfahrungen in der Beratung von Unternehmen und Organisationen gesammelt. In dieser Zeit habe ich auch das seitens des Bundesumweltministeriums geförderte Projekt green transformation maßgeblich mit Partnern und weiteren Kompetenzträgern entwickelt und umgesetzt. In diesem Projekt wurde grüne Managementkompetenz für zukunftsfähige, nachhaltige Unternehmen aus vielen zahlreichen Best-Practice-Unternehmen zusammengetragen und vermittelt.
Um seine Dienstleistungsangebot kontinuierlich auszubauen, hat er sich zum GWÖ(Gemeinwohl-Ökonomie)-Berater und -auditor und zum Betrieblichen Mobilitätsmanager (IHK) fortgebildet. Beide Themenfelder spiegeln aktuelle Trends wider. Insbesondere die Gemeinwohl-Ökonomie liegt Michael Pelzl sehr am Herzen.
Sein Unternehmen agiert klimaneutral und weist eine Gemeinwohl-Bilanz aus.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Christian Peschl

Sozialplaner der Stadt Ulm, Projekt Zukunftskommune Eselsberg

Christian Peschl ist Sozialplaner und Schnittstellenkoordinator bei der Stadt Ulm. Er beschäftigt sich intensiv mit inklusiver Quartiersentwicklung im Kontext der digitalen Transformation. Zudem leitet er an der Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg ein interdisziplinäres Vertiefungsmodul über die wirkungsvolle Zusammenarbeit zur Ko-Kreation von Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Prof. Dr. Isabell Peters

Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V.

Isabell Peters ist seit August 2020 Professorin für eGovernment und Digitale Transformation an der Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN). Ihr zentrales Forschungsinteresse gilt den Erfolgsfaktoren von Digitalisierung im öffentlichen Raum. Insbesondere untersucht Isabell Peters dabei die Wirkungsmechanismen von Institutionen. Zuvor hat sie im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Renmin und Zhejiang University in China zu Smart Cities in Peking, Shenzhen und Singapur geforscht. Mit diesen Arbeiten knüpft Isabell Peters an ihre Dissertation an, in der sie institutionelle staatliche Faktoren der Regulierungspolitik in Deutschland und den USA untersucht hat.

Isabell Peters wurde nach einem Studium der Verwaltungswissenschaften und Politologie 2012 zum Dr. rer. pol. an der FU Berlin promoviert.

Als Unternehmensberaterin begleitete Isabell Peters in den letzten sechs Jahren Digitalisierungs- und Reorganisationsprojekte im Public Sector in Deutschland und China und gründete das startup zukunftstaat. Unter anderem hat sie die kommunale IT einer deutschen Großstadt für die Advisory-Sparte einer großen internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft neu strukturiert. Zuvor war sie rund zehn Jahre selbst im öffentlichen Dienst tätig und hat u.a. die Stabsstelle des Rektorats an der Universität Heidelberg geleitet.

Isabell Peters ist als Gutachterin für den Deutschen Bundestag zu Themen der digitalen Verwaltung tätig und reviewerin verschiedener Fachzeitschriften.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Andreas Pohle

Initiative D21 e. V. und Kantar

In der Geschäftsführung der Kantar GmbH agiert Andreas Pohle seit 2021 als Transformation Leader. Er trägt damit die Verantwortung für sämtliche divisionübergreifende Transformationsprojekte von Kantar in Deutschland. Er leitet zudem den Geschäftsbereich Business Services zu dem unter anderem die IT- und Informationssysteme gehören. Er startete 2001 im Kantar Konzern und übernahm im Laufe der Jahre zahlreiche Verantwortungsbereiche innerhalb des Client Service. Aus der Position des Managing Directors für den Sektor Technology & Financial Services wechselte er 2018 in die Rolle des Chief Marketing und Transformation Officer der Insights Division und begleitete in der nachfolgenden Zeit umfassende Reorganisationen und Restrukturierungen. Seit 2018 ist Andreas Pohle Mitglied des Vorstands der Initiative D21. Dort setzt er sich für die Digitale Gesellschaft und eine chancenorientierte Gestaltung des digitalen Wandels ein, der niemanden zurücklässt. Dafür erstellt Kantar gemeinsam mit der Initiative D21 jedes Jahr den D21-Digital-Index – das Lagebild der digitalen Gesellschaft. Wer ist bereits online und wer noch nicht, wer sind die Profiteure der Digitalisierung und wer kann bisher nur mithalten? Auf diese Fragen wird Andreas Pohle auch in seinem Impuls für die DIV-Konferenz eingehen.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Alexander Rabe

Geschäftsführer eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Alexander Rabe verantwortet in seiner Funktion des Geschäftsführers seit 2018 die strategisch-inhaltliche als auch kommunikative Außendarstellung des Verbandes an den Standorten Berlin, Brüssel und Köln. Rabe kam 2016 als Geschäftsbereichsleiter Politik, Recht und Regulierung zum eco.

Seither vertritt Rabe den eco u.a. beim Digitalgipfel der Bundesregierung gegenüber dem Bundesministerium des Innern (BMI), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als auch in der Fokusgruppe Digitale Souveränität des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Rabe ist Mitinitiator der 2018 unter dem Dach des eco gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland

Themenblock: Digitale Souveränität

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Oliver Rack

Ko-Koordinator und Mitglied der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschlands

Oliver Rack ist Ko-Koordinator und Mitglied der Strategiegruppe des Open Government Netzwerk Deutschlands. Er vernetzt und forscht Ebenen übergreifend und interdisziplinär zu den Themen Open Governance, Soziale Innovation und Open Data und lehrt an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Open Government im Bereich Public Management. Er ist zudem im Vorstand von Politics for Tomorrow, ein Think Tank zu Methoden des öffentlichen Gestaltens in der öffentlichen Verwaltung und ist Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- u. Kreativwirtschaft des Bundes.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Karsten Redenius

Vorstandsmitglied der msg und Geschäftsführer des msg-Gruppenunternehmens m3 management consulting GmbH

Karsten Redenius verantwortet als Vorstand des IT- und Beratungsunternehmens msg die Geschäftsfelder Business Consulting und Ökosysteme und ist damit Gestalter und Treiber der Digitale Transformation. Der studierte Betriebswirt arbeitet seit 12 Jahren in der msg-Unternehmensgruppe und baute unter anderem dort als Geschäftsführer der m3 management consulting GmbH das Beratungsgeschäft in den Branchen Utilities, Energie und Telekommunikation erfolgreich aus.

Redenius verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung sowie im Management großer Organisationseinheiten im Konzernumfeld. Fachlich liegt sein Schwerpunkt in der Strategieentwicklung und -umsetzung sowie in der Konzeption, Planung und Umsetzung großer Transformationsvorhaben. Eines seiner Kernthemen der Digitalen Transformation ist dabei die richtige Balance der Ressourcennutzung mit Hilfe von IT-Lösungen.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Nicola Röhricht

Leiterin der Geschäftsstelle „DigitalPakt Alter“ bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e .V.

Nicola Röhricht, geboren 1967, Dipl. Kulturpäd., ist Leiterin der Geschäftsstelle „DigitalPakt Alter“ bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e .V. Sie ist bei der BAGSO als Referentin tätig.
Seit 2003 ist sie bei der BAGSO und der BAGSO Service GmbH beschäftigt, die für Projekte mit Unternehmen und den jährlichen BAGSO-Wirtschaftsdialog zuständig ist. Ihre BAGSO Projekte umfassen z.B. Leitung Senioren-Technik-Botschafter bis 2015, Leitung Digital-Kompass bis 2017, Leitung Servicestelle Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen bis 2019.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Norbert Rost

Geschäftsführer futureprojects GmbH, Leiter des Büro für postfossile Regionalentwicklung/Zukunftsstadt.de

Als Wirtschaftsinformatiker betrachtet Norbert Rost Städte & Regionen aus einer Systemperspektive. Ihn interessieren Prozesse und Schnittstellen, an denen gestaltende Akteure wirksam andocken können: Die NachhaltigkeitsTransformation gelingt nur, wenn möglichst breite Teile von Bürgerschaft und Unternehmerschaft kollaborativ und co-kreativ mit Verwaltung, Forschung und Politik agieren. Digitale Werkzeuge helfen dabei, auch große (Beteiligungs-)Prozesse zu organisieren, bieten möglichst leicht bedienbare Schnittstellen für relevante Akteure und vergrößern so die Wirksamkeit. Norbert Rost verfolgt die Vision, ein sozio-technisches Betriebssystem für die Zukunftsstadt zu entwickeln (#futurecityOS), das die „Bedienung des Systems Stadt“ durch die BewohnerInnen so einfach macht, wie heute die „Bedienung eines AppleComputers“. Wahlen, Behördengänge, Nachbarschaftsinitiativen, Raumplanung, Fördervereine, CarSharing, Abwasserabrechnung uvm. – all das sind „Funktionen einer Stadt“, die durch kluge Standards, Schnittstellen und Frameworks integriert bereitgestellt werden müssen.
Ihm oblag die Projektleitung der „Zukunftsstadt Dresden“, eines Beteiligungsformates für Visionsentwicklung und Bürgerprojekte. Er wirkte mit beim ID-Ideal-Forschungsvorhaben zu Digitalen Identitäten. Er gehörte zu den Initiatoren von „Dresden im Wandel“ und war Mitglied im Ortsbeirat Dresden Altstadt. Er verbindet somit Erfahrungen aus Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Unternehmertum. Mit der futureprojects GmbH entwickelt er digitale Beteiligungswerkzeuge für die smart city von morgen.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Anja Saupe

Projektmanagement Modellregion Bernkastel-Wittlich im Modellvorhaben Smarte.Land.Region, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

Wer den Wandel gestaltet, gestaltet die Zukunft – Dies ist die Überzeugung von Anja Saupe. Seit 10 Jahren ist sie als Kreisentwicklerin im Raum Trier aktiv und hat schon viele spannende Projekte auf den Weg gebracht. Das Modellvorhaben „Smarte.Land.Regionen“ gibt ihr und ihrem Team nun die Möglichkeit smarte Lösungen für Erhalt der Lebensqualität im Landkreis Bernkastel-Wittlich zu finden.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung 

Prof. Dr. Christian Schachtner

IU Internationale Hochschule

Prof. Dr. Christian Schachtner ist Studiengangleiter im Bereich Public Management der IU Internationale Hochschule und lehrt insb. in New Work, Öffentlichem Recht & Behördensteuerung, Smart City/Smart Regions sowie Nachhaltigkeitsmanagement. Daneben begleitet er als wissenschaftlicher Stabstellenleiter für Prozessmanagement und Agilität und Inhouse-Consultant mit über 10-jährigen Führungserfahrung Digitalisierungsprojekte der öffentlichen Verwaltung. In verschiedenen Behörden fungiert er regelmäßig als selbstständiger Organisationsberater auf Bundes- und Landesebene bzw. im kommunalen Kontext und ist als Beirat und Fachexperte in Innnovationszirkeln und Forschungsprojekten tätig.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Elisabeth Schauermann

Gesellschaft für Informatik e.V.

Elisabeth Schauermann leitet das Team „Gesellschaft und Internationales“ der Berliner Geschäftsstelle der Gesellschaft für Informatik. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich digitaler Souveränität, Internet Governance und internationaler Vernetzung. Elisabeth Schauermann leitet im Tandem mit AlgorithmWatch das Digital Autonomy Hub, ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Kompetenzzentrum, das ein interdisziplinäres Netzwerk von 43 Instituten und Organisationen koordiniert. Das Hub macht sichtbar, woran die Partner forschen und welche Ideen sie entwickeln, um die individuelle digitale Souveränität in der Mensch-Technik-Interaktion zu stärken. Ziel dieses Wissenstransfers ist es, allen Menschen einen reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit ihren Daten, Geräten und Anwendungen zu ermöglichen.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Thomas Schauf

Think Tank „Digitale Souveränität“ der Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität

Thomas Schauf ist Gründungsmitglied OSBA-Think-Tank „Digitale Souveränität“ sowie Stellv. Sprecher & Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des #cnetz – Verein für Netzpolitik e.V.. Zudem ist Herr Schauf Stellv. Vorsitzender BITKOM AK Sicherheitspolitik, Mitglied Acatech/BMBF Plattform Lernende Systeme, AG IT-Sicherheit, Privacy, Recht und Ethik und Mitglied Plattform Industrie 4.0 der Bundesregierung, AG Rechtliche Rahmenbedingungen. Von 2014-2018 war er Gründungsmitglied im Beirat Digitale Wirtschaft NRW (MWIDE). Von 2006-2015 im Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Seit 2015 ist er Senior Expert Public & Regulatory Affairs bei der Deutschen Telekom AG mit den thematischen Schwerpunkten Sicherheitspolitik, Digitale Transformation und Souveränität. Thomas Schauf absolvierte ein Studium der Politikwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln (Abschluss: Magister Artium).

Themenblock: Digitale Souveränität

Sirko Scheffler

Geschäftsführer des mittelständiges Unternehmens brain-SCC GmbH

Sirko Scheffler ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Geschäftsführer des mittelständiges Unternehmens brain-SCC GmbH aus der Dom- und Hochschulstadt Merseburg und Hersteller von Portallösungen für die öffentliche Hand in Deutschland. Bspw. bietet aktuell das Unternehmen ein Lösung für den digitalen Bauantrag an, die nach bundesweit einheitlichen Standards von allen Bauämtern in Deutschland einheitlich nachgenutzt werden kann (www.digitale-baugenehmigung.de) . Im DATABUND selbst ist Sirko Scheffler Mitglied des Vorstands und Leiter der Arbeitsgemeinschaft „CMS/Portale“ in der über 30 Mitgliedsunternehmen aktiv mitarbeiten.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Christian Schiller

Gründer & Geschäftsführer (CEO) der cirplus GmbH

Zusammen mit Volkan Bilici gründete Christian Schiller cirplus im Dezember 2018 mit dem Ziel, den industriellen Einsatz von Kunststoffrezyklaten mittels digitaler Technologie zu skalieren. Auf der Beschaffungsplattform cirplus können Verarbeiter und Produzenten Materialgesuche für Spot- und Kontraktmengen von Kunststoffrezyklaten aufgeben, direkt mit Recyclern und Abfallerzeugern in Kontakt treten und Transaktionen weltweit abschließen. Die DIN SPEC 91446 hat cirplus initiiert, um die Standardisierungslücken im Bereich der Kunststoffrezyklate zu schließen und somit deren Marktzugang zu verbessern. Vor der Gründung von cirplus verantwortete Christian Schiller als erster Angestellter in Deutschland den Aufbau der heute weltweit größten digitalen Mitfahrplattform, BlaBlaCar, mit mehr als 80 Millionen Nutzern.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Simon Schmid

Public Sector and Key Accounts, Ausbildungsmatching by SkillLab

Simon Schmid ist bei SkillLab für Kunden aus dem Öffentlichen Sektor zuständig. Davor war er u.A. bei EY in New York sowie am Center for Transatlantic Relations an der School for Advanced International Studies der Johns Hopkins University tätig. Simon hält einen Master in International Relations and Economics der Johns Hopkins SAIS.

Digitale Kaffeerunde

Stefan Schnoor

Leitung der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundeswirtschaftsministerium

Stefan Schnorr leitet seit 2015 die Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Er ist Jurist und wechselte 2010 ins BMWi. Zuvor war er Leiter der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin. Davor war er tätig in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin, im Justizministerium in Mainz und als Richter am Verwaltungsgericht in Trier.

Eröffnungsveranstaltung

Joachim Schonowski

msg systems ag

Neugier, Interesse an Zusammenhängen und der stetige Drang nach neuen Erkenntnissen treiben Joachim Schonowski an.
Das Studium der Physik hat ihm ein technisches Verständnis für komplexe Sachverhalte mitgegeben. Die mehrjährige Arbeit in verschiedenen Ebenen der deutschen Telekom hat ihm zusätzlich ein breites Wissen über die gesamte IKT Branche verschafft.
Mit diesem Rüstzeug hat er sich der digitalen Transformation des kommunalen Ökosystems (Smart City) seit 2012 genähert. Dabei hat er u.a. bei den T-Labs das Smart City Innovation Lab aufgebaut und im EU H2020 Leuchtturmprojekt mySMARTLife mit der Stadt Hamburg die Telekom Aktivitäten geleitet und umgesetzt.
Es ist ihm dabei ein Anliegen, nicht nur die technische Vernetzung voranzutreiben, sondern auch vorausschauend die ökologische und die sozial-ethische Seite ganzheitlich mitzudenken. Durch den mehrjährigen Vorsitz im DIN Smart City Standards Forum sowie den seit kurzem übernommenen Vorsitz in der Expertengruppe Smart Cities / Regions im Digital Gipfel und die Mitarbeit in verschiedenen weiteren, auch internationalen Gremien ist er aktiv dabei, diese Prozesse mitzugestalten.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Andreas Schreiber

DMS & e-Government Koordinator bei der KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR

Andreas Schreiber begleitet seit 2018 die Kommunen im Trägerverbund der KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR bei der Digitalisierung und der Einführung von digitalen Verwaltungsprozessen. Dabei unterstütz er er die Kommunen insbesondere bei der Umsetzung des OZG und der Umstellung auf die eAkte.
Davor verantwortete er über viele Jahre die Bereiche IT-Management & eGovernment im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Robert Schröder

Landeshauptstadt Dresden, Projektleiter Digitale Identitäten in der Großstadt (ID-Ideal)

Robert Schröder ist seit 2019 als Projektleiter für die Landeshauptstadt Dresden tätig. Er verantwortete den Bereich Kommunikation im Projekt „E-Zusammenarbeit“ des Organisations- und Entwicklungkonzeptes der Stadt Dresden. Seit Juli 2021 ist er Projektleiter des Arbeitspakets „Digitale Identitäten in der Großstadt“ des Schaufensterprojektes „ID-Ideal“ tätig.

Themenblock: Digitale Souveräntität

Prof. Dr. iur. Margrit Seckelmann

Inhaberin der Universitätsprofessur für das Recht der digitalen Gesellschaft

Prof. Dr. iur. Margrit Seckelmann, M. A. hat an der Juristischen Fakultät der Leibniz-Universität Hannover die Professur für das Recht der digitalen Gesellschaft inne. Die Professur ist am Institut für Rechtsinformatik (IRI) angesiedelt. Zuvor war Margrit Seckelmann Geschäftsführerin des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung in Speyer. Sie beschäftigt sich mit den Themen Künstliche Intelligenz, Datenschutz, Sichere Digitale Identitäten und Arbeiten 4.0 („Qualifica Digitalis“). Zuletzt erschien von Ihr das mit Marco Brunzel zusammen herausgegegebene „Handbuch Onlinezugangsgesetz“.

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

PD Dr. Sönke E. Schulz

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages

PD Dr. Sönke E. Schulz ist seit Oktober 2016 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages und freier Mitarbeiter am Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zuvor (2015/2016) war er als Manager und Berater für die öffentliche Verwaltung bei der ÖPP Deutschland AG (Partnerschaften Deutschland), Berlin, tätig. Von 2007 bis 2015 verantwortete er am Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften als Geschäftsführer Projekte zur Verwaltungsmodernisierung, zu Open und E-Government sowie zu netzpolitischen Themen. Er hat Rechts- und Politikwissenschaften studiert, zwei juristische Staatsexamen und wurde zu einem grundrechtlichen Thema promoviert. Forschungsschwerpunkte sind neben „E-Themen“ kommunal- und organisationsrechtliche Fragestellungen. Seit Juli 2020 ist er Doktor der Rechtswissenschaften mit Lehrberechtigung. Diesen Titel erhielt er nach seiner erfolgreichen Habilitationsarbeit zum Thema „Die Verwaltungsaufgabe – staatliche Aufgabenwahrnehmung im Wandel und dessen organisationsrechtliche Abbildung“. Dr. Schulz engagiert sich bspw. im Kieler Doctores Iuris e. V., in der Deutschen Sektion des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften e. V., der Schleswig-Holsteinischen Juristischen Gesellschaft e. V. und der Hermann Ehlers Stiftung e. V. Von Mai 2018 bis August 2019 war er Co-Vorsitzender, seit September 2019 ist er Vorsitzender des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums (NEGZ), einem interdisziplinären Forschungsverbund aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.

Einführungsveranstaltung

Stefan Slembrouck

Bundesverband Smart City e.V.

Stefan Slembrouck ist Vorstand des Bundesverbandes Smart City e.V. und Fachexperte für Smart City IoT, Datenstrategien und Ethische Smart City. Er entwickelt und betreut das internationale Netzwerk des Verbandes mit Städten, Regionen und Ländern. Als freier Mitarbeiter von Alliander NV, dem niederländischen Strom- und Gasnetzbetreiber hat er in Deutschland die Gründungen von 450connect GmbH (Telekommunikationsnetz für die Energiewirtschaft) und Allego GmbH (Ladeinfrastruktur) initiiert. Er ist Inhaber von Digital Energy Strategies, einem Beratungsunternehmen zur Digitalisierung von Stadtwerken, Kommunen und Regionen und zur Strategieentwicklung von Lösungsanbietern für die Digitale Transformation.

Themenblock: Digitale Souveränität

Robert Spanheimer

Teamleiter Klimaschutz bei der Berliner Energieagentur

Robert Spanheimer (Dipl.-Volkswirt) ist seit 2021 im Consulting-Team bei der Berliner Energieagentur als Teamleiter Klimaschutz tätig. Er koordiniert unter anderem die Servicestelle energetische Quartiersentwicklung, gear@sme – Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen, proRetro – Gebäudesanierung aus einer Hand und internationale Projekte. Aktuell liegt sein Schwerpunkt in der Leitung des Projekts „Weiterentwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms“ im Auftrag der SenUVK.
Zuvor war er vier Jahre Bereichsleiter Energie beim Digitalverband Bitkom und dort für ein breites Themenspektrum von intelligenten Netzen und Energieeffizienz, Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft bis hin zu Smart City und Mobilität zuständig. Er arbeitete unter anderem aktiv in den Beteiligungsverfahren zur Roadmap Energieeffizienz 2050, den Anwendungsfeldern des Smart Meter Gateways und im Beirat der Bundesstelle für Energieeffizienz mit und verantwortete drei Digital Energy Conferences.
Er war mehr als 10 Jahre Büroleiter eines Abgeordneten im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags und beriet zu Energie- und Klimapolitik. Außerdem war er Projektleiter für Bürgerwindkraft und Dozent an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Er war Gründungs-Vorstandvorsitzender der Regionalstrom Franken eG. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren das Auswärtige Amt und die Deutsche Energieagentur.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Ernst Stöckl-Pukall

Leiter des Referates für „Digitalisierung und Industrie 4.0“ in der Industrieabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Seine Arbeit konzentriert sich u. a. auf Themen wie die erfolgreiche Digitalisierung des der Industrie in Deutschland. In dieser Rolle ist er auch für die „Plattform Industrie 4.0“ verantwortlich und betreut die verschiedenen bilateralen und multilateralen Kooperationsaktivitäten Deutschlands im Bereich der Industrie 4.0 z. B. mit China und Japan.
Die Plattform Industrie 4.0 wird von den Bundesministern für Wirtschaft und Energie sowie dem Bundesminister für Bildung und Forschung geleitet. Die Plattform ist ein zentraler Akteur in der digitalen Transformation des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland und umfasst alle relevanten Interessengruppen wie Industrie, Wissenschaft, Gewerkschaften und Politik.
Die Plattform beinhaltet auch das Projekt Gaia-X, das auf den Aufbau einer souveränen Dateninfrastruktur in Europa abzielt. Ernst Stöckl-Pukall ist außerdem für verschiedene Forschungs- und Förderprogramme, die sich insbesondere an den Automobilsektor und Themen wie autonomes Fahren und die digitale Transformation in der Branche richten.
Herr Stöckl-Pukall ist außerdem für das „Important Project of Common European Interest“ – IPCEI-CIS verantwortlich. Das Projekt dient dem Aufbau der nächsten Generation von Cloud-Infrastrukturen in Europa.
Vor seiner derzeitigen Position war Ernst Stöckl-Pukall im BMWi für den maritimen Sektor verantwortlich, sowie Wirtschafts- und Handelsberater an der Deutschen Botschaft in Neu-Delhi. Er hat seinen Abschluss als Diplom-Volkswirt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München gemacht.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Dr. Jan Sürmeli

FZI Forschungszentrum Informatik

Jan Sürmeli forscht seit 2017 zu Themen rund um Vertrauen, Souveränität und Privatheit in der vernetzten Welt. Am FZI Forschungszentrum Informatik initiierte er gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung das BMWi-geförderte „Schaufenster Sichere digitale Identitäten Karlsruhe“. Der Fokus seines Teams liegt hier auf der Interoperabilität verschiedener Identitätslösungen und der Entwicklung offener Ökosysteme mit hoher Souveränität aller Beteiligten.
Seit seiner Promotion in Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin im Bereich Modellierung und Analyse verteilter Systeme (2015) war Jan Sürmeli als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (u.a. Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin) und Berater tätig. Heute leitet er am FZI Forschungszentrum Informatik die Abteilung Strategische und interdisziplinäre Projekte

Themenblock: Gemeinwohlorientierte Digitalisierung

Gerald Swarat

Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE

Gerald Swarat ist Historiker und Germanist und leitet das Berliner Büro des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE. Er ist Autor des Buches „Smartes Land- von der Smart City zur Digitalen Region“ und Gründer des Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft & Digitalisierung e.V.

Einführungsveranstaltung

Prof. Dr. Georg Teutsch

wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ)

Prof. Dr. Georg Teutsch ist seit 2004 wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) sowie seit 2021 Vizepräsident der Helmholtz Gesellschaft und Koordinator des Forschungsbereichs Erde und Umwelt.

Während seiner beruflichen Laufbahn war Georg Teutsch er in ca. 80 Projekte direkt involviert. Diese reichten inhaltlich von der der Wasserplanung und Wasserversorgung auf nationaler Ebene, über die Softwareentwicklung im Bereich der 3D-Visualisierung, stochastischer Modellierung bis zur technischen Konzipierung und ökonomischen Optimierung von Sanierungsanlagen im Altlastenbereich. Sein Schwerpunkt lag dabei stets auf der Problem- und Systemanalyse mit Anwendungsperspektive bzw. direkter Umsetzung in die Praxis.

Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt und erarbeiten Lösungsoptionen. In sechs Themenbereichen befassen sie sich mit Wasserressourcen, Ökosystemen der Zukunft, Umwelt- und Biotechnologien, Chemikalien in der Umwelt, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg circa 1.100 Mitarbeitende. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert. www.ufz.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft identifiziert und bearbeitet große und vor allem drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Aufgabe ist es, langfristige Forschungsziele von Staat und Gesellschaft zu erreichen. Damit sollen die Lebensgrundlagen der Menschen erhalten und sogar verbessert werden. Helmholtz besteht aus 19 naturwissenschaftlich-technologischen und medizinisch-biologischen Forschungszentren. www.helmholtz.de

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Elmar Thyen

Wuppertaler Stadtwerke GmbH.

Elmar Thyen studierte Journalistik und Raumplanung an der TU Dortmund, er arbeitete für Tageszeitungen, den WDR und weitere ARD-Anstalten und war vor seinem Einstieg in die Energiewirtschaft Chefredakteur im NRW-Lokalfunk. Seit 2009 ist er in der Energiewirtschaft tätig, zuerst als Leiter Unternehmenskommunikation und Energiepolitik bei Trianel und seit 2017 bei den Wuppertaler Stadtwerken WSW in der Unternehmensentwicklung.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. Hauke Traulsen

Chief Digital Officer der Stadt Fürth, Abteilungsleiter Digitalisierung Stadt Fürth

Dr. Hauke Traulsen ist seit 2018 als Chief Digital Officer bei der Stadt Fürth tätig. Er ist Diplom-Informatiker und Doktor der Wirtschaftswissenschaften.  Dr. Hauke Traulsen verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich Smart Objects/Internet of Things bei der Fraunhofer-Gesellschaft IIS. Seine Kernexpertisen liegen im Bereich Verwaltungsdigitalisierung, Change Management, Enterprise Architekturen und Innovation.

Digitale Kaffeerunde

Dr. Heinrich Tschochohei

BTC Sustainability Council

Heiner Tschochohei ist Prokurist der BTC Business Technology Consulting AG und vertritt u.a. den Sustainability Council des IT-Fullservice-Dienstleisters. Zuvor hat er als leitender Angestellter in der Energiewirtschaft mit der Entwicklung, dem Vertrieb und dem Betrieb von Energiedienstleistungen wie einem virtuellen Kraftwerk die Energiewende vorangetrieben.

Promoviert wurde er an der Leuphana Universität, an der er auch Promotionsstipendiat des Cusanuswerks und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Nachhaltigkeitsmanagement war. Anschließend war er u.a. als Associate im Projekt „Sustainability Leadership“ der Stiftung Neue Verantwortung engagiert.

Nach Lehraufträgen an den Universitäten Lüneburg, Oldenburg und Leipzig wurde er 2012 auf die Professur für BWL, insb. betriebliches Energie- und Umweltmanagement an der Jade Hochschulen berufen (abgelehnt). Als Aufsichtsratsmitglied von zwei Energieeffizienz-Dienstleistern konnte er den Umbau des Energiesystems in den letzten Jahren mitbegleiten.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Pauline Unseld

mc-quadrat Markenagentur und Kommunikationsberatung OHG

Pauline Unseld studierte an der TU Ilmenau Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft. Während ihres Studiums organisierte sie als Vorstand des Ilmpuls e.V. ein nachhaltiges Festival im Thüringer Wald. In der Kommunikationsberatung mc-quadrat liegt ihr Fokus auf Corporate Communication und der Transformationskommunikation rund um Smart Cities.

Einführungsveranstaltung

Dr.-Ing. Alanus von Radecki

DKSR Datenkompetenzzentrum Städte & Regionen GmbH

Herr Dr.-Ing. von Radecki leitet das Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen DKSR als Geschäftsführender Gesellschafter. Zuvor leitete er das Kompetenzteam „Urban Governance Innovation“ am Fraunhofer IAO. Sein Beratungsschwerpunkt liegt im Innovationsmanagement für Smart Cities sowie im Bereich Urban Data Governance. Im Rahmen der Fraunhofer „Morgenstadt Initiative“ hatte Herr von Radecki Verantwortung für eine Innovationspartnerschaft zwischen 35 europäischen Städten, 42 privatwirtschaftlichen Unternehmen und 12 Forschungseinrichtungen, um urbane Innovationen und die Umsetzung nachhaltiger und vernetzter Urbanisierung voranzutreiben. Hieraus sind Innovationsprojekte mit einem Gesamtvolumen von >500 Mio. EUR hervorgegangen. Neben der Gründung von DKSR ist Herr von Radecki Mit-Gründer von BABLE sowie Vorstandsmitglied der Gaia-X Domäne Smart Cities / Smart Regions. In den vergangenen 11 Jahren hat Herr von Radecki Städte wie Stockholm, Manchester, Eindhoven, Zagreb, Porto, Köln, Berlin, Prag, München sowie Landkreise und kleinere Kommunen zur digitalen Transformation beraten.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Markus Wartha

President & CEO der europäischen Genossenschaft EDASCA SCE; Geschäftsführender Gesellschafter der Power Providing GmbH; Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e. V.

Seit 2001 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Power Providing GmbH, die spezialisiert ist auf Business Development und New Opportunity Management im Umfeld von IKT- und Hightech-Produkten. Die Power Providing GmbH ist Gründungsmitglied der EDASCA SCE.
Seit der Gründung der EDASCA SCE im Jahr 2015 ist Markus Wartha deren President & CEO. Die EDASCA ist ein Anbieter von cloudbasierten Lösungen für Smart Cities & Smart Regions.
Engagement in Branchenverbänden: Geschäftsführender Vorstand der Charta digitale Vernetzung e.V.; Präsident des ITS Germany e.V.; Mitglied im Hauptvorstand bei Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.; Mitglied des Bitkom AK Intelligente Mobilität und des Bitkom AK Smart City & Smart Region; Mitglied der Fokusgruppe Intelligente Mobilität der Plattform 1 des Digital Gipfels; Co-Vorsitzender der Expertengruppe Intelligente Verkehrsnetze und Mitglied der Expertengruppe Smart City & Smart Region der Plattform 2 des Digital-Gipfels.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Flurina Wäspi

Berner Fachhochschule Wirtschaft / Independent Consultant UN IGF (Internet Governance Forum)

Flurina Wäspi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berner Fachhochschule (BFH), wo sie nach ihrem Master in Politikwissenschaft und Europarecht an der Universität Bern zu arbeiten begonnen hat. Flurina interessiert sich seit vielen Jahren für Umweltthemen, denen sie sich sowohl aus akademischer Perspektive als auch in ihrer Freizeit widmet. Da sie sich auf die Verknüpfung von Umwelt und Digitalisierung spezialisiert hat, freut sich Flurina, die neu gegründete intersessionelle UN-Initiative „Policy Network on Environment and Digitalisation“ (PNE) des Internet Governance Forums zu beraten. Flurina hat zuvor für die Delegation der Europäischen Union in der Schweiz und die Schweizerische Stiftung für Konsumentenschutz gearbeitet und ist ein aktives Mitglied verschiedener zivilgesellschaftlicher Initiativen, wie z.B. dem aussenpolitischen Think Tank foraus.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Andreas Weiss

Leiter Digitale Geschäftsmodelle, eco e.V.; Direktor, EuroCloud Deutschland_eco e.V.

Andreas Weiss verantwortet den Geschäftsbereich „Digitale Geschäftsmodelle“ beim eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. Er ist seit 1998 für den Verband aktiv und leitete die Kompetenzgruppe E-Commerce und Logistik sowie später E-Business. Seit 2010 ist er als Direktor EuroCloud Deutschland_eco e.V. und seit 2019 als Vorstandmitglied Trusted Cloud für die Cloud Aktivitäten des Verbandes verantwortlich und engagiert sich darüber hinaus in weiteren Projekten zu den Themengebieten Künstliche Intelligenz, Datenschutz und DSGVO sowie Sicherheit und Compliance digitaler Services. Seit 2019 ist er an der Gestaltung von Gaia-X beteiligt und koordiniert die Entwicklung der Gaia-X Federation Services.

Themenblock: Kooperative Digitalisierung

Angelika Westermann-Müller

Leiterin des Referats Digitale Vernetzung, Digital Hub Initiative im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Angelika Westermann leitet seit Februar 2021 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das Referat „Digitale Vernetzung, Digital Hub Initiative“. Sie leitete davor verschiedene andere Referate, u.a. Internationale Frequenzpolitik und Mittelstand-Digital.

Angelika Westermann studierte Allgemeinen Maschinenbau und arbeitete danach in Lebensdauerfragen und dem Betriebs- und Systemverhalten von maschinellen Anlagen. Im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit startete sie im Immissionsschutz, wechselte in das Bundesministerium für Post und Telekommunikation und begleitete dort die Mobilfunklizenzierung und die Privatisierung der Postunternehmen. Seit 1998 arbeitet sie im BMWi.

Abschlussveranstaltung

Martin Wimmer

CDO des Bundesumweltministeriums

Martin Wimmer ist seit April 2019 Chief Digital Officer (CDO) im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Berlin.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Katharina Winkler

acatech – Deutsche Akademie der Technkwissenschaften

Katharina Winkler arbeitet seit 2019 als Politikberaterin/wissenschaftliche Referentin „Zukunft der Arbeit“ bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Dort ist sie unter anderem Projektverantwortliche des Human-Resources-Kreises von acatech. Zuvor spezialisierte sie sich als selbstständige Beraterin, systemischer Business-Coach und Trainerin auf die Themen Führung, Personal- und Organisationsentwicklung im Kontext der digitalen Transformation. Darüber hinaus engagierte sich in der allgemeinen Berufsvorbereitung Geringqualifizierter und Zugewanderter. Nach ihrem Diplomstudium der Politik- und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Jena und Augsburg war sie unter anderem beim Goethe-Institut e.V. als Nachwuchsführungskraft in den Bereichen Kultur und Bildung in Neuseeland und in der Zentrale in München als stellvertretende Leiterin „Personalentwicklung weltweit“ tätig.

Themenblock: Digitale Resilienz

Dr. Imme Witzel

Bayern Innovativ

Dr. Imme Witzel leitet die Themenplattform Arbeitswelt 4.0 am Zentrum Digitalisierung.Bayern bei der Bayern Innovativ GmbH – ein Netzwerk bestehend aus mehr als 1000 Kontakten aus Großunternehmen, KMU, Start-ups, NGOs und Forschungseinrichtungen, das sie seit 2018 aufgebaut hat. Ziel der Themenplattform, die vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert wird, ist es, Organisationen auf dem Weg in die digitale Transformation der Arbeitswelt zu unterstützen.

Dr. Imme Witzel hat Kommunikationswissenschaft in Hamburg und Madrid studiert und an der TU München in Wirtschaftsethik mit den Schwerpunkten Innovationsmanagement, Stakeholderkommunikation und Corporate Responsibility promoviert. Sie verfügt über 20 Jahre berufliche Praxis, u. a. in einer internationalen Strategieberatung sowie in den Be-reichen Kommunikation und Nachhaltigkeit. Zudem berät sie als selbstständige systemische Organisationsberaterin und zertifizierte Change Managerin zu den Themen New Work und Corporate Digital Responsibility.

Themenblock: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Dr. André Wolf

Leiter Stabsstelle Smart City Münster, Stadt Münster

Dr. André Wolf studierte Raumplanung an der Universität Dortmund und promovierte am Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH Aachen. Nach Tätigkeiten am Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen sowie am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeitete er u.a. im Strukturförderprogramm Regionale 2016 sowie in einem privaten Planungsbüro. Seit September 2019 ist er Leiter der Stabsstelle Smart City im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft der Stadt Münster.

Digitale Kaffeerunde

Tobias Wolfrum

Geschäftsführer jenawohnen GmbH

Tobias Wolfrum ist seit 2021 Geschäftsführer der Stadtwerke Jena GmbH und seit 2016 Geschäftsführer des Stadtwerke-Tochterunternehmens jenawohnen. Zuvor verantwortete er dort den Bereich Technisches Management und war Prokurist. Der 54-Jährige ist Diplom-Ingenieur (FH) Architektur.
Die Stadtwerke Jena und ihre Tochtergesellschaften sind in Jena und der Region in den Geschäftsfeldern Energie, Wohnen, Mobilität, Freizeit tätig. In der Gruppe sind ca. 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. jenawohnen hat zahlreiche Preise gewonnen unter anderem den Immobilien-Marketing-Award „jenaFREEstyle – ungeniert unsaniert!“, Anerkennung Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft – Kategorie „WohnWerte“, Award Deutscher Wohnungsbau – Auszeichnung Quartiersentwicklung, Wohnquartier Schützenhof Jena Nord, Bundeswettbewerb “Stadt.Land.Digital” Sonderpreis – Smartes Quartier Jena-Lobeda.

Themenblock: Digitale Teilhabe

Evelin Wöstenkühler

Referentin für Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen

Evelin Wöstenkühler hat in Bremen an der Verwaltungshochschule 1981 ihr Studium beendet und ist seither im Bereich der digitalen Transformation von Organisationen und Unternehmen tätig. Ihre berufliche Karriere führte sie über verschiedene Managementfunktionen vom Landesrechenzentrum über ein IT-Joint Venture und einer langjährigen IT-Bereichsverantwortung in der Deutschen Telekom. Heute steuert sie bremische und bundesweite Digitalisierungsprojekte im Rahmen der OZG-Umsetzung beim Senator für Finanzen in Bremen.

Einführungsveranstaltung

Olga Zabello

Open Social Innovation Initiative, Grow Together – Digitaler Tag der offenen Tür

Olga Zabello ist Spezialistin mit mehrjähriger Erfahrung in Finance, IT, Data Science und Marketing. Sie engagiert sich für Open Social Innovations und Digitalisierung.

Digitale Kaffeerunde

Dokumentation

Hier finden Sie die Präsentationen, Mitschnitte und vieles weiteres mehr. Die Inhalte werden in den kommenden Tagen kontinuierlich ergänzt.

Einführungsveranstaltung – Daseinsvorsorge und Zukunftsfähigkeit durch intelligente Vernetzung | 08. November 2021 | 09:00 – 11:30 Uhr

Begrüßung durch die Veranstalter

  • Jens Mühlner, Vors. Charta digitale Vernetzung e.V.
  • Prof. Dr. Michael Dowling, Vors. MÜNCHNER KREIS

Begrüßung durch den Schirmherrn

  • Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Impuls: Digitale Transformation und Zukunftsfähigkeit Deutschlands

  • Dr. Martin Hagen, Staatsrat für Haushalt, Personal und Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen

Impuls: Daseinsvorsorge im Digitalen Wandel – Eine Einordnung

Impuls: Wie wir in einer digitalisierten Welt Daseinsvorsorge weiterschreiben müssen

Gemeinsame Fishbowl-Diskussion: Zukunftsfähigkeit und Daseinsvorsorge – Auf welche Hebel kommt es in der Digitalen Transformation jetzt an?

  • Jens Mühlner, Vorsitzender Charta digitale Vernetzung e.V. (Moderation)
  • Dr.-Ing. Alexander Fink, Vorstand Scenario Management International Aktiengesellschaft für Zukunftsgestaltung und strategische Unternehmensführung und Mitinitiator der Initiative D2030
  • Frauke Janßen, Deutscher Städtetag, Beauftragte für Digitalisierung
  • Daniel Krupka, Geschäftsführer Gesellschaft für Informatik e.V.
  • PD Dr. Sönke E. Schulz, Vorstandsvorsitzender Nationales E-Government Kompetenzzentrum e.V. und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Schleswig-Holsteinischer Landkreistag
  • Gerald Swarat, Leiter Büro Berlin Fraunhofer IESE und Co-Vorsitzender Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft & Digitalisierung e.V.
  • Markus Wartha, Geschäftsführender Vorstand Charta digitale Vernetzung e.V.
  • Evelin Wöstenkühler, Referentin für Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen
  • Teilnehmende aus dem Plenum

Blick in die DIV-Konferenz Themenblöcke mit den Themenpat:innen

Hinweise und Links aus der Diskussion:

Digitale Kaffeerunde I – Daseinsvorsorge und Digitalisierung in deutschen Kommunen – Gute Beispiele aus dem Smart City Navigator

Impuls: Fiber to the Landlords – Smart City Senden

Impuls: DiNeNa – Digitales Netzwerk Nahversorgung im Landkreis Harz

Impuls: Freiwilliges Luftqualitätsmonitoring der Stadt Neckarsulm

  • Annabelle Mall, Amt für Stadtentwicklung/ Stadtplanung und Geoinformation der Stadt Neckarsulm
  • Präsentations-Download

Hinweise und Links aus der Diskussion:

  • Freiwilliges Luftqualitätsmonitoring der Stadt Neckarsulm finden Sie im Smart City Navigator: